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News, 11.11.2013
Niedrigere Einfuhrpreise
Deutsche Importe weiterhin deutlich günstiger als im Vorjahr
Die Talfahrt bei den deutschen Einfuhrpreisen setzt sich fort. Auch im September mussten deutsche Unternehmen für Importe teils erheblich weniger zahlen als im Vorjahresmonat.
Wie aus dem Index hervorgeht, verbilligten sich Importe aus den Eurozone-Ländern (-2,2 %) nicht ganz so stark als Importe aus dem restlichen Ausland (-3,1 %)
Wie aus dem Index hervorgeht, verbilligten sich Importe aus den Eurozone-Ländern (-2,2 %) nicht ganz so stark als Importe aus dem restlichen Ausland (-3,1 %)
Nach Meldung des Statistischen Bundesamtes lagen die Preise für nach Deutschland importierte Güter im September durchschnittlich  2,8 Prozent unter  dem Vorjahresniveau. Das war der neunte Monat in Folge, in dem sich deutsche Importe insgesamt auf Jahressicht verbilligten. Im August hatten deutsche Unternehmen für Importe sogar durchschnittlich 3,8 Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum zahlen müssen. Einen Anstieg der deutschen Einfuhrpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnete die deutsche Wirtschaft zuletzt im Dezember 2012 (+1,1 %). Gegenüber August veränderte sich dagegen im September am Niveau der deutschen Einfuhrpreise nichts (+/- 0,0 %).

Verantwortlich für den insgesamt geringeren Preisdruck im Import ist unter anderem die starke Verbilligung von Energie. So mussten Importeure von Energie im September durchschnittlich 6,3 Prozent  weniger zahlen als im Vorjahresmonat. Die Preise für Steinkohle lagen sogar 14,6 Prozent unter dem Vorjahresstand, importierte Mineralölerzeugnisse verbilligten sich im Schnitt auf Jahressicht um 9,7 Prozent. Bei Erdöl und Erdgas waren es noch immerhin im Durchschnitt 4,6 Prozent bzw. 4,9 Prozent, die Importeure im Vergleich zum Vorjahr sparten. Gegenüber August verteuerten sich Energieimporte jedoch im September leicht (+ 0,1 %).

Besonders starke Preisrückgänge verzeichneten nach Auskunft der Statistikbehörde Importeure von Metallen. Hier lagen die Preise im Schnitt 9,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Nicht-Eisen-Metalle und Halbzeug daraus verbilligten sich sogar um 12,0 Prozent,  Importe von Nicht-Eisen-Metallerze im Jahresvergleich sogar um 16,0 Prozent. Starke Preisrückgänge gab es auch bei Nickel (14,0 %) und Kupfer (19,5 %). Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen kosteten ebenfalls deutlich weniger als im Jahr davor (- 7,7 %). Einen wahren Preissturz verzeichneten Bezieher von Rohkaffee. Sie mussten für Importe fast ein Drittel weniger zahlen als im September 2012 (- 29,7 %). Auch Getreide war erheblich günstiger: Hier unterschritten die Preise das Vorjahresniveau um 19,7 Prozent.

Deutlich teurer als im Vorjahresmonat war dagegen im September Eisenerz. Hier lagen die Preise bedingt durch einen kräftigen Preisschub gegenüber August durchschnittlich 6,4 Prozent über dem Vorjahresstand. Im August hatten die Preise für importiertes Eisenerz noch 13,6 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats gelegen. Auch Milch und Milcherzeugnisse kosteten erheblich mehr. Sie verteuerten sich gegenüber September 2012 um 10,8 Prozent.
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