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Pressemitteilung

Neuer BBE media Branchenreport: Erbschaften 2011

Nach vielen Jahrzehnten der Wohlstandssteigerung haben die privaten Haushalte in Deutschland ein Gesamtvermögen von brutto fast 12 Billionen Euro aufgebaut und immer mehr Ältere haben daran einen Anteil.
(PM) Köln, 14.11.2011 - Entsprechend gewinnen mit diesen wachsenden Vermögenswerten Erbschaftsübertragungen immer stärker an Bedeutung. Inzwischen werden jährlich Vermögensbestände übertragen, die das Sparvolumen der privaten Haushalte übersteigen. So werden in diesem Jahr 231 Milliarden Euro in andere Hände weitergereicht, davon rund zwei Drittel generationsübergreifend.

Zwar werden durch Erbschaften gesamtwirtschaftlich keine neuen Vermögen geschaffen, jedoch können auf individueller Ebene beträchtliche Umstrukturierungen stattfinden. In den Jahren bis 2025 ist mit einem Gesamtvolumen (Geld-, Immobilien- und Gebrauchsvermögen) an Erbschaften von gut 4,6 Billionen Euro in rund 14 Millionen Erbschaftsfällen zu rechnen. Das vererbte Geldvermögen dürfte sich bis zum Jahr 2025 auf etwa 2,1 Billionen Euro belaufen.

Knapp die Hälfte (45 Prozent) – vor allem Haushalte mit geringeren Einkommen – werden vom Vermögenszu-wachs ausgeschlossen bleiben. Das Kaufkraftpotenzial der Gesamtbevölkerung steigt durch Erbschaften nicht. Durch Erbschaften ergibt sich ein enormes Umschichtungspotenzial allein im Bereich Geldvermögen von inzwi-schen über 100 Milliarden Euro jährlich. Doch nicht alle erhaltenen Geldvermögenserbschaften werden automa-tisch neu angelegt. Nach den Aussagen der Experten in der Kreditwirtschaft steht im Durchschnitt rund die Hälfte des Erbes für eine neue Kapitalanlage zur Disposition an.

Wie die Vermögen sind aber auch Erbschaften ungleich verteilt. Die gigantischen Erbschaftsvolumen sind nur statistische Größen, längst nicht jeder aus der Erbengeneration wird üppig bedacht. So wird in nahezu zwei von drei Erbfällen das durchschnittliche Erbvolumen von 260.000 Euro je Erbfall nicht erreicht. Haushalte mit höherem Einkommen haben nicht nur mehr zu vererben, sondern auch schon selbst mehr geerbt.

Es gibt sowohl regionale aber auch haushalts- und altersspezifische Unterschiede. Vor dem Hintergrund eines wesentlich höheren Einkommens und Vermögens sind vor allem in den alten Bundesländern hohe Erbschaften zu verzeichnen; die Erbschaften in den neuen Bundesländern erreichen nur 35 Prozent des Durchschnittsniveaus der alten Bundesländer. So ist beispielsweise das durchschnittliche Erbvolumen je Einwohner in Hamburg mehr als viermal so hoch wie in Mecklenburg-Vorpommern.

Neben Geldvermögen werden jetzt auch immer öfter Immobilien vererbt. Die steigende Lebenserwartung führt dazu, dass mehr als die Hälfte aller Erben bereits 50 Jahre oder älter sind und daher bereits eine selbst gebautes oder gekauftes Wohneigentum besitzen. In der Folge werden Immobilienerbschaften durchschnittlich nur etwa ein Jahrzehnt gehalten und dann weiter veräußert.

Sowohl im Bereich der Geldanlagen der Erben als auch im gesamten Bereich der privaten Vermögensanlagen wächst der Beratungsbedarf: Die Reform der Erbschaftsteuer ist 2009 in Kraft getreten und erfuhr 2010 noch einige Änderungen. In den nächsten Jahren steigen die Steuereinnahmen aus der Erbschaftsteuer von 4,7 Milliarden Euro auf über 5 Milliarden Euro im Jahr 2015.

Dr. Jörg Sieweck, Autor der Studie und anerkannter Experte auf dem Gebiet der Kredit- und Finanzwirtschaft rät: „Nach dem neuen Erbschaft- und Schenkungsrecht werden Betriebsvermögen und Immobilien höher bewertet. Die Belastungen können im Einzelfall erheblich sein. Rechtzeitig sollte deshalb mit der Planung der Vermögensübertragung begonnen werden. Der Rat von Notar, Rechtsanwalt, Steuerberater oder Hausbank kann viel Geld sparen.“ Experten schätzen, dass durch ein geschickteres steuerrelevantes Verhalten rund die Hälfte des Erbschaftsteueraufkommens vermieden werden kann. Eine Folge könnte sein, dass sich die nachfolgende Generation in vielen Fällen auf eine vorzeitige Vermögensübertragung freuen darf.

Im aktuellen Branchenreport Erbschaften wird das gesamte Marktgeschehen auf über 500 Seiten in ausführlicher und übersichtlicher Form dargestellt und die zukünftigen Entwicklungen und Perspektiven rund um das Thema Erbschaften beschrieben.

Eine repräsentative Befragung wurde exklusiv für BBE von der Innofact AG zum Thema Erbschaften in der deutschen Wohnbevölkerung durchgeführt.

Zum aktuellen Branchenreport: Erbschaften 2011:
www.markt-studie.de/studien/branchenreport-erbschaften-2011-p-228865.html

Zu weiteren Studien und Analysen der BBE media:
www.markt-studie.de/studien/bbe-media-m-350.html
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