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Neue Ansätze gegen Krebs gewünscht - Die Biotechnologiebranche liefert Antworten

Nach Ansicht von drei Viertel der Befragten einer neuen Umfrage werden Themen der Gesundheitsindustrie wie die Behandlung von Krebs an Bedeutung gewinnen. Innovative Ansätze hierzu wurden bereits entwickelt, sind aber noch größtenteils unbekannt.
(PM) Stuttgart, 06.10.2016 - Bei der Frage, in welchen Wirtschaftszweigen Innovationen ganz besonders relevant sind, belegen Energie und Gesundheitswirtschaft nahezu gleichauf den ersten Rangplatz, gefolgt von verarbeitender Industrie auf Platz drei und Transport und Verkehr auf Platz vier. Die Umfrage unter dem Titel „Monitor Lebensqualität“ fand Ende 2015 statt und befasste sich mit den Themenfeldern Lebenszufriedenheit und -qualität sowie der Bedeutung von Innovationen in unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen.[1] Dabei zeigte sich, dass über 60 Prozent der Befragten die Ansicht teilen, dass die Medien nicht oder nur teilweise in angemessenem Umfang über Themen aus der Gesundheitsindustrie berichten. Gleichzeitig sind 48 Prozent der Ansicht, dass Medizintechnik, Biotechnologie und Pharmaindustrie ein eher negatives Image haben.

Dabei gibt es Jahr für Jahr viele beeindruckende und berichtenswerte Neuerungen aus eben diesen Bereichen. So zum Beispiel zum Thema Krebs. Ihn zu heilen, bleibt das große Ziel von Forschern, Entwicklern und Ärzten. Denn die Zahlen sprechen für sich: In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa eine halbe Million Menschen an Krebs.[2] Und auf die offene Frage, welchen Wunsch die Umfrageteilnehmer an die Gesundheitsindustrie formulieren würden, wurden am häufigsten Stichworte in Bezug auf die Erkennung und Heilung von Krebs genannt.

Präzisionsdiagnostik für Präzisionsmedizin

Dem ersten dieser Ziele hat sich das Start-up Sciomics gewidmet. Denn vor einer spezifischen medizinischen Therapie steht eine hochpräzise Diagnose. Das Heidelberger Unternehmen hat eine innovative Möglichkeit entwickelt, mit nur einem Blutstropfen ein genaues Profil der Krebserkrankung zu ermitteln und damit eine angepasste Therapie zu ermöglichen.

Personalisierte Medizin: Gezielte Therapieplanung durch Wirksamkeitsprüfung

An diesem Punkt greift die Entwicklung eines anderen Biotechnologieunternehmens: The-rapySelect hat eine Technologie etabliert, die die Lebensqualität von Krebspatienten erheblich verbessert, da unwirksame und damit unnötige Chemotherapien verhindert werden. Durch die von TherapySelect entwickelte Methode ist es möglich, ungeeignete Therapeutika schon vor Beginn der Chemotherapie zu identifizieren, um dadurch wertvolle Zeit und Kosten einzusparen.

Hohe Akzeptanzbereitschaft gegenüber Hightech-Medizin

Bezüglich innovativer Behandlungsverfahren und -technologien zeigte sich in der Befragung eine sehr hohe Akzeptanz für Entwicklungen, die der Lebenserwartung und -qualität dienen. So geben 88 Prozent der Befragten an, dass sie im Krankheitsfall auf innovative Medikamente beispielsweise gegen Krebserkrankungen zurückgreifen würden.

Schneckenblutspende

Ein solch innovativer Ansatz zur Krebsbekämpfung setzt auf Schnecken. Genauer gesagt auf die Hämolymphe der kalifornischen Meeresschnecke Megathura crenulata. Denn aus deren blauem Blutfarbstoff gewinnt das baden-württembergische Unternehmen biosyn ein Protein, welches die Rückfallrate bei Harnblasenkrebs deutlich verringert.
„Diese drei Innovationen aus Baden-Württemberg stellen nur einen Bruchteil der vielzähligen, internationalen Entwicklungen im Bereich Krebsforschung und -bekämpfung dar. Wir sind stolze Unterstützer all der kleinen, mittleren und großen Unternehmen, die in unserem Land unermüdlich forschen und entwickeln, um diese verheerende Krankheit zu stoppen“, so Prof. Dr. Ralf Kindervater, Geschäftsführer der Landesgesellschaft BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.

[1] Monitor Lebensqualität 2015 – Bevölkerungsumfrage in Baden-Württemberg; Eine Studie der Hochschule Pforzheim im Auftrag der BIOPRO Baden-Württemberg GmbH.
[2] Krebs in Deutschland 2009/2010. 9. Ausgabe. Robert Koch-Institut und die Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V. (Hrsg.). Berlin 2013.
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