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Pressemitteilung

Netzlink startet den ersten kommerziellen FIWARE-Lab-Knoten in Deutschland

(PM) Braunschweig, 18.03.2016 - Die Netzlink Informationstechnik GmbH lanciert im Rahmen der CeBIT 2016 am 18. März den ersten Full-Stack-Knoten für die Open-Source-API-Plattform FIWARE in Deutschland. Damit betreibt das erfahrene IT-Serviceunternehmen aus Braunschweig den ersten kommerziell unterstützten FIWARE-Lab-Knoten. Zukünftig können die Kunden des internationalen Unternehmens vom Zugang, dem Support und von Schulungen zu den vielfältigen FIWARE-Diensten profitieren.

FIWARE ist eine Plattform für die globale Entwicklung und Verbreitung von Anwendungen des sogenannten Future Internet, also dem Internet von morgen. FIWARE hat sich dabei als Ziel gesetzt, Entwickler und Organisationen wie Start-ups mit einer vollkommen öffentlichen und freien Architektur (Open Source) auszustatten, damit diese Ideen und Produkte entwickeln können, die den sich verändernden Bedürfnissen der digitalen Welt gerecht werden. Mit ihren kostenfreien und simplen, aber leistungsfähigen APIs vereinfacht die FIWARE-Plattform beispielsweise die Entwicklung smarter Apps und Dienstleistungen. Das FIWARE-Lab basiert auf angepassten OpenStack-Komponenten. Mehrere Systeme, die an OpenStack anknüpfen, ermöglichen z. B. die Realisierung skalierbarer Open-Data-Projekte.

Mehr als 5.000 Innovatoren aus dem öffentlichen und dem privatwirtschaftlichen Sektor haben sich seit 2009 unter FIWARE zusammengeschlossen. Gerade Städte, aber auch die Industrie und die Agrarwirtschaft können von FIWARE und den bereitgestellten Software-Komponenten profitieren. Netzlink verfügt dabei nicht nur in den Bereichen Open Source und Anwendungsentwicklung über die notwendige Expertise, sondern auch beim Thema Open Data: Bereits im vergangenen Jahr realisierte das Unternehmen zusammen mit dem Landkreis Lüneburg erfolgreich ein Open-Data-Portal, weitere Projekte sollen folgen.

„Für florierende Innovationen müssen Städte von offenen Daten (Open Data) zu stadtbezogenen Daten (City Data) übergehen: Sie müssen Daten zu Tage fördern, wo auch immer diese sich verstecken mögen, und sie denjenigen zur Verfügung stellen, die sie am besten nutzen können. Deshalb ist es jetzt an der Zeit, dem bescheidenen Open-Data-Portal ein Upgrade zu verpassen und es zu dem Marktplatz für Daten zu machen, den Städte wirklich benötigen.“ (Eddie Copeland vom europäischen Think Tank Nesta).

Mit dem nun bereitgestellten FIWARE-Lab-Knoten unterstützt Netzlink ab jetzt aktiv die weltweite Verbreitung der FIWARE-Plattform als Open-Source-Projekt und damit auch die Städte, die auf die digitale Innovation setzen. Einen ersten Vorgeschmack dessen, was möglich ist, vermitteln bereits die spannenden, internationalen Anwendungsbeispiele aus dem Bereich Smart Cities, die im Rahmen der Launch-Veranstaltung präsentiert werden. Netzlink ist also wieder einmal ganz vorne mit dabei und das Team freut sich auf die neuen Herausforderungen: „Wir sind stolz, in Deutschland voraus zu gehen und unseren Kunden die erste verfügbare FIWARE-Infrastruktur bereitzustellen“, so Sven-Ove Wähling, Geschäftsführer von Netzlink.
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