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News, 31.05.2013
Verbraucherpreise ziehen wieder an
Nahrungsmittelpreise fachen Inflation in Deutschland an
Die Verbraucherpreise sind im Mai in Deutschland wieder etwas stärker binnen Jahresfrist gestiegen als in den letzten beiden Monaten. Haupttreiber der Inflation in Deutschland ist ein sich weiter verstärkender Preisdruck bei Nahrungsmitteln.
Vor allem die Preise für Obst, Gemüse sowie für Fleisch und Fleischerzeugnisse zogen zuletzt erheblich an.
Vor allem die Preise für Obst, Gemüse sowie für Fleisch und Fleischerzeugnisse zogen zuletzt erheblich an.
Wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Berechnungen bekannt gab, mussten Verbraucher in Deutschland im Mai  für Waren und Dienstleistungen im Durchschnitt 0,4 Prozent tiefer in die Tasche greifen als im April. Im Vorfeld befragte Volkswirte hatten eigentlich, nachdem die Preise im April auf Monatssicht um 0,5 Prozent gesunken waren, mit einem erneuten Rückgang um 0,2 Prozent gerechnet. Gegenüber Mai 2012 verteuerte sich das Leben in Deutschland um 1,5 Prozent. Damit hat sich der Preisauftrieb auf Jahressicht in Deutschland wieder leicht beschleunigt. Im April war die Jahresteuerungsrate nach zwei Rückgängen in Folge auf 1,2 Prozent und damit auf den tiefsten Stand seit August 2010 gesunken.

Verantwortlich für die höhere Jahresteuerungsrate ist vor allem die weiter aufwärts gerichtete Preisentwicklung im Nahrungsmittelsektor. So mussten Verbraucher für Nahrungsmittel im Mai durchschnittlich 5,3 Prozent mehr zahlen als im Vorjahresmonat. Damit hat sich die Teuerung von Lebensmitteln den dritten Monat in Folge beschleunigt. Im April hatte die Jahresveränderungsrate noch bei 4,1 Prozent gelegen, im März bei 3,7 Prozent und im Februar nach dem Hoch im Januar (+4,5 %) bei 3,1 Prozent.

Auch bei Energieprodukten zog die Jahresteuerung erheblich an. Sie kosteten im Mai durchschnittlich 1,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Im April hatten die Preise für Energie im Schnitt nur 0,5 Prozent über dem Vorjahresniveau gelegen. Für Dienstleistungen mussten Verbraucher ebenfalls 1,5 Prozent mehr zahlen als im Mai 2012. Im Vormonat war die Jahresteuerungsrate noch bei 0,8 Prozent gelegen. Die Mieten lagen im Mai  gegenüber April unverändert 1,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die Preise für Waren erhöhten sich auf Jahressicht um durchschnittlich 1,9 Prozent.
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