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Nachhaltigkeitsfonds - alles nur Etikettenschwindel?

Vermeintlich nachhaltige Investmentprodukte schießen derzeit wie Pilze aus dem Boden. Doch nicht in jedem Fall ist dort, wo Nachhaltigkeit draufsteht, auch wirklich Nachhaltigkeit drin.
(PM) Steinbach (Taunus), 27.04.2010 - Immer mehr Menschen interessieren sich für das Thema Nachhaltigkeit, sei es im Zusammenhang mit Lebensmitteln, Autos, Kosmetika oder nicht zuletzt auch mit dem Thema Geldanlage. Nachhaltigkeitsfonds, Ökofonds, Umweltfonds, Ethikfonds – eine wachsende Zahl von vermeintlich nachhaltigen Anlagemöglichkeiten drängt auf den Markt, immer mehr Anbieter versuchen, sich ein Stück vom wachsenden Kuchen zu sichern.

Wie immer, wenn etwas in Mode ist, besteht die Gefahr, dass Trittbrettfahrer sich eines Trends bemächtigen. Für den Verbraucher, in diesem Fall für den Privatanleger, ist es oft nicht ohne weiteres möglich zu erkennen, ob überall, wo Nachhaltigkeit draufsteht, auch wirklich Nachhaltigkeit drin ist.

Aktuelle Beispiele für Etikettenschwindel beim Thema nachhaltige Geldanlage finden sich beim Bewerben von Anlageimmobilien mit dem wohlklingenden Prädikat “Green Building“. Diese Bezeichnung ist nicht geschützt. Als Beleg für die Einstufung einer Immobilie als „Green Building" werden gerne Zertifikate eingesetzt. Was den meisten Anlegern nicht bekannt ist: bleibt man nur ein klein wenig unter den in Deutschland relativ strengen, für alle Neubauten geltenden Vorschriften, kann man sich gegen ein entsprechendes Entgelt bereits mit einem werbewirksamen Zertifikat schmücken. Die nicht unerheblichen Kosten für solche Zertifikate trägt letzten Endes der Anleger, ohne dass die Zertifizierung am technischen Zustand der Immobilie irgendetwas ändern würde.

Generell problematisch bei den meisten Gebäudezertifikaten ist ihre Beschränkung auf das Thema Energieeffizienz. Ob die verwendeten Baustoffe krankmachende Chemikalien enthalten, die verlegten Natursteinplatten unter Einsatz von Kinderarbeit abgebaut und danach um den halben Erdball verschifft wurden oder das verbaute Tropenholz im Regenwald wild geschlagen wurde, interessiert dabei nicht. Für den Dresdner Nachhaltigkeitsfonds gehören ökologisch einwandfreie Baustoffe aus der jeweiligen Region zum Standard für ein Gebäude, das die Bezeichnung „Green Building" wirklich verdient.

Auch die Nutzung des Gebäudes sollte bei seiner Beurteilung nach Nachhaltigkeitskriterien nicht unbeachtet bleiben. Wie grün ist ein Gebäude, in dem Waffensysteme verkauft, Atomkraftwerke geplant, oder hochriskante Finanzspekulationsgeschäfte ohne Bezug zur Realwirtschaft abgeschlossen werden? Dem Dresdner Nachhaltigkeitsfonds ist es wichtig, dass in einem aus ökologisch unbedenklichen Baustoffen errichteten und energieeffizienten Gebäude ausschließlich nachhaltige Geschäftsmodelle betrieben werden.

Des Weiteren sollte ein geschlossener Fonds, der ein „Green Building" beinhaltet, auch in finanzieller Hinsicht für den Anleger fair konzipiert sein. Es ist keine Seltenheit, dass gleich zu Beginn rund ein Fünftel der vom Anleger investierten Summe in Form von sog. Weichkosten oder fondsabhängigen Kosten gar nicht in die eigentliche Anlage, sondern in die Taschen der Initiatoren und der Vertriebsorganisation fließen. Solche Konstruktionen sind das genaue Gegenteil von Nachhaltigkeit. Ein Grundsatz des Dresdner Nachhaltigkeitsfonds ist, die Weichkosten so gering wie möglich zu halten, auch wenn es dafür keine Zertifikate oder ähnliches gibt.

Der erfahrene Immobilienentwickler Volker Rumpf orientiert sich als Initiator des Dresdner Nachhaltigkeitsfonds am Frankfurt-Hohenheimer Leitfaden zur ethischen Bewertung von Unternehmen sowie an der Darmstädter Definition nachhaltiger Geldanlagen. Diese Kriterienkataloge bieten dem Privatanleger eine gute Grundlage, um selbst zu entscheiden, ob es sich bei einem vermeintlich nachhaltigen Investmentprodukt um eine Mogelpackung handelt oder nicht.
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