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Nachhaltiges Arthrose-Management - Experten setzen auf Hyaluronsäure und Selbstmotivation

Neu-Isenburg, April 2010– Arthrose ist die häufigste chronische Gelenkerkrankung – und wird im Hinblick auf die zunehmende Alterung unserer Gesellschaft noch weiter an Bedeutung gewinnen.
(PM) Neu-Isenburg, 19.04.2010 - Im Januar 2010 diskutierten namhafte Experten aus Wissenschaft und Forschung die Frage: „Wie können Arthrose-Patienten ihre Erkrankung langfristig in den Griff bekommen?“ Im Fokus: Hyaluronsäure und Selbstmotivation.

Arthrose-Management mit Spritze, Sport und Motivation

Auch Joachim Merk, Sportwissenschaftler und Physiotherapeut aus Tübingen, bemängelt das vorherrschende Informationsdefizit: „Die Muskulatur muss kräftig bleiben, sonst wird die Stabilität des Gelenks immer schlechter und der Verschleiß weiter beschleunigt.“ Auch für Professor Horstmann ist die Physiotherapie wesentlicher Behandlungs-Baustein des modernen Arthrose-Managements: „Im Akutstadium geht es zunächst um Schmerzsenkung mit z.B. Diclofenac oder Ibuprofen. Allerdings gehen Schmerztabletten auf den Magen, sind also keine Dauerlösung. Sind die Schmerzen gestillt, muss eine physiotherapeutische und physikalische Behandlung erfolgen. Je nach Arthrosezustand gehören auch chondroprotektive Maßnahmen zur Arthrose-Therapie. Dabei injiziert der Arzt Synvisc® oder andere Hyaluronsäure-Präparate direkt ins Gelenk, um den verbliebenen Knorpel zu schützen. Wenn das Knie wieder reizfrei ist, startet die gezielte Bewegungstherapie mit Krafttraining unter Anleitung eines Gesundheitsexperten. Und dann muss die Verhaltenstherapie anfangen – und das ist der Knackpunkt.“

Hyaluronsäure ersetzt im Gelenk gezielt, was fehlt

Aber in welchem Arthrose-Stadium macht es Sinn, die fehlende Gelenkschmiere per Injektion zu ersetzen? Dr. Leonhardt empfiehlt: „Ganz klar: je früher, desto besser. Je weniger der Knorpel geschädigt ist, umso besser kann z.B. Synvisc® dort wirken und umso besser sind die Erfolge.“ Dr. Axel Schulz, niedergelassener Orthopäde und Unfallchirurg, erläutert: „Speziell vernetzte Hyaluronsäuren wie Synvisc® oder Synvisc-One® imitieren die Eigenschaften der Gelenkflüssigkeit junger gesunder Erwachsener bestmöglich. Studien beschreiben die Wirkung für 12 Monate, es gibt aber in der Praxis Patienten, die wesentlich länger profitieren.“ Hat ein Patient gute Erfahrungen mit dieser Behandlung gemacht, spricht nichts dagegen, sie zu wiederholen. Dr. Leonhardt berichtet: „In meine Praxis kommen regelmäßig Patienten und sagen: Ich glaube, ich bin wieder dran, es beginnt wieder ein bisschen zu ziehen und zu schmerzen. Wir hatten doch vor einem Jahr diese Spritze, die will ich wieder.“

Maßgeschneidert: Motivationsprogramm bei Arthrose

Doch wenn es darum geht, Arthrose-Patienten nicht nur kurzfristig, sondern dauerhaft zu mehr Mobilität und Lebensqualität zu verhelfen, ist auch die Umstellung allgemeiner Lebensgewohnheiten wie Bewegung und Ernährung erforderlich. Grundvoraussetzungen dafür sind hohe Motivation und aktive Mitarbeit. „Wir haben an der Universität Zürich das Zürcher Ressourcenmodell (ZRM) entwickelt. Das ist Motivationspsychologie des 3. Jahrtausends“, berichtet Dr. Storch. Auf Basis dieses Modells hat die Inhaberin des Instituts für Selbstmanagement und Motivation Zürich (ISMZ) nun auch ein spezielles Motivationsprogramm für Arthrose-Patienten entwickelt, wie sich mit konkreten Anleitungen der innere Schweinehund tatsächlich erfolgreich und nachhaltig überwinden lässt, um den Grundstein für ein erfolgreiches Arthrose-Management zu legen. Storch veranschaulicht, warum es so schwerfällt, gute Vorsätze tatsächlich auch in die Tat umzusetzen: „Wenn man beim Völkerball in der Schule immer als Letzter gewählt wurde, dann wird das gespeichert. Später werden entsprechende Schlüsselworte binnen Millisekunden bewertet – und zwar negativ. Und auch wenn ich vom Verstand her sehr genau weiß, dass mir Sport guttut, werde ich diese Handlung nicht umsetzen – dazu muss ich an der Einstellung arbeiten.“ Aber wie gelingt nach erfolgreicher Einstellungsänderung die nachhaltige Umstellung im Alltag? Dr. Storch führt aus: „Damit ich nicht automatisch wieder in alte Bewegungs- oder Ernährungsgewohnheiten zurückfalle, mache ich mir einen Wenn-Dann-Plan, z.B.: Wenn der Wecker klingelt, steige ich in meine Turnschuhe.“ Studien nach Hüftgelenksoperationen zeigen, dass sich die Durchführung von Mobilisationsübungen um zwei Drittel steigern lässt, wenn die Übungen mit Wenn-Dann-Plänen angegangen werden.

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