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News, 12.11.2010
Monster-Umfrage
Frauen im Management weiter stark unterrepräsentiert
In der absoluten Mehrzahl der deutschen Unternehmen wird das Management nach wie vor von Männern dominiert, zeigt eine aktuelle Umfrage. Auch in der Schweiz und Österreich sind Frauen in den meisten Führungsriegen in der Minderheit.
In den meisten deutschen Unternehmen werden Management- bzw. Führungspositionen mehrheitlich von Männern ausgefüllt.
In den meisten deutschen Unternehmen werden Management- bzw. Führungspositionen mehrheitlich von Männern ausgefüllt.
Während in der EU-Kommission die Einführung einer gesetzlichen Frauenquote diskutiert wird, um den Anteil weiblicher Führungskräfte zu erhöhen, zeigt eine aktuelle Umfrage der Stellenbörse Monster.de, dass der Ruf nach einer Frauenquote nicht von ungefähr kommt. So erklärten 78 Prozent der in Deutschland befragten Arbeitnehmer, dass in ihrem Unternehmen Führungspositionen mehrheitlich mit Männern besetzt sind. Lediglich bei 13 Prozent sind beide Geschlechter in der Führungsriege ähnlich stark vertreten. Dass hingegen Frauen in den Chefetagen dominierten, sagten gerade einmal neun Prozent der Umfrageteilnehmer.

In Österreich und in der Schweiz sind Frauen in den Chefetagen ebenfalls meist unterrepräsentiert. Am besten steht es um die Frauenquote noch in Österreich: Hier sehen nur 67 Prozent der Arbeitnehmer die Führungsebenen von Männern dominiert, während immerhin 21 Prozent den Anteil der Geschlechter ausgeglichen und weitere 12 Prozent die Frauen in der Mehrheit sehen. In der Schweiz berichten dagegen fast drei Viertel der Befragten (73%) von einem Ungleichgewicht zu Gunsten der Männer. Eine gleichberechtigte Verteilung der Führungspositionen in ihrer Firma sehen 21 Prozent der Schweizer, ein Übergewicht an weiblichen Führungskräften dagegen nur sechs Prozent.

„Die stärkere Einbindung der Frauen in den Arbeitsmarkt sollte angesichts des Fachkräftemangels selbstverständlich sein“, kommentierte Marcus Riecke, Geschäftsführer Central Europe bei Monster Worldwide, die Umfrageergebnisse. „Arbeitgeber, die eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen und Frauen in Weiterbildungsangebote für Führungskräfte oder Mentoring-Programme stärker einbinden, können sich im War of Talents, dem Wettbewerb um die besten Köpfe, positiv abheben“, zeigt sich Riecke überzeugt.
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