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Möbelbau Sayda erhält „Sächsischen Meilenstein 2011 – Preis für erfolgreiche Unternehmensnachfolge“

Auf den Plätzen 2 und 3 folgen die Tischlerei & Rolladenbau Fabian Kühnert aus Oberhermsdorf und die Landmetzgerei Reiche OHG aus Beucha.
(PM) Dresden, 28.11.2011 - Die Möbelbau Sayda GmbH überzeugte mit einem erfolgreich umgesetzten Übernahmekonzept und wurde dafür am heutigen Abend im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in der Handwerkskammer Chemnitz ausgezeichnet. Der erstmalig von der Bürgschaftsbank Sachsen GmbH (BBS) unter der Schirmherrschaft des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) veranstaltete Wettbewerb war mit einem Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro dotiert. In seinem Grußwort betonte der Wirtschaftsminister und Schirmherr des Wettbewerbs, Sven Morlok, die Bedeutung eines erfolgreichen Generationswechsels in sächsischen Unternehmen, für die weitere wirtschaftliche Entwicklung des Freistaates. „Gute Voraussetzungen hat der, der die Unternehmensnachfolge strategisch gut vorbereitet und langfristig plant. Aus diesem Grund wollen wir anstehende Übergaben aktiv unterstützen, damit der Unternehmenserfolg auch nach der Übergabe nachhaltig gesichert ist. Der Wettbewerb ist ein wichtiger Schritt, um dieses Thema noch mehr in die Öffentlichkeit zu rücken. Ich freue mich, dass wir mit den Preisträgern gute Vorbilder für andere Unternehmensnachfolgen haben“, erklärt Morlok.

Unter Vorsitz des ehemaligen geschäftsführenden Gesellschafters der Florena Cosmetics GmbH, Heiner Hellfritzsch, hatte eine Jury von Vertretern aus Politik, Kammern, Verbänden und Hausbanken am 10. Oktober dieses Jahres die besten Unternehmensnachfolgekonzepte aus 80 Einsendungen ausgewählt. Bei der Bewertung spielten vor allem die Strategie und Organisation der Übernahme eine Rolle. Auch ein solider Finanzierungsplan und ein tragfähiges Zukunftskonzept flossen positiv in die Beurteilung ein. Überzeugen konnte die Jury schließlich die Bewerbung der Möbelbau Sayda GmbH. Der Fachbetrieb für Klinikmöbel aus Mittelsachsen vollzog den Generationswechsel 2008 äußerst erfolgreich – dank einer ausgereiften Übernahmestrategie und einer gewissenhaften Vorbereitung. Der ehemalige Geschäftsführer Volker Kurzweil dachte bereits im Vorfeld seines Rückzuges von der Unternehmensspitze über eine passende Nachfolgeregelung nach. Zunächst hatte er über eine externe Unternehmensvermittlungen nach geeigneten Kandidaten gesucht, jedoch mit geringem Erfolg. Somit entschied er sich für eine interne Übergabe und verständigte sich 2007 mit seinem Mitarbeiter André Uhlig auf eine Nachfolgeregelung. Dank der rechtzeitigen Klärung der Nachfolge konnte sich Uhlig schrittweise auf seine zukünftige Rolle als Chef des Betriebes vorbereiten, was den Grundstein für eine erfolgreiche Übernahme legte. „Es war sicher ein Vorteil, dass wir die Zeit hatten, alles in Ruhe zu übergeben, deswegen lief es auch reibungslos in Hinsicht auf Lieferanten, Kunden und vor allem den Mitarbeitern. Zudem habe ich große Unterstützung von meinem Vorgänger erhalten. Wir waren uns von Anfang an einig, dass wir es gemeinsam anpacken wollen und dabei mit offenen Karten spielen“, verdeutlichte Uhlig die Wichtigkeit einer soliden Vertrauensbasis. Übergeber und Übernehmer haben bei dieser Nachfolgeregelung vorbildlich an einem Strang gezogen – auch wenn es für Volker Kurzweil, der seinen Betrieb über viele Jahre aufgebaut hat, sicherlich nicht leicht war, sich aus dem aktiven Tagesgeschäft zurückzuziehen und zu sehen, dass nun ein Jüngerer die Geschicke seines Unternehmens lenkt.

Im Mai dieses Jahres hatte die BBS gemeinsam mit dem SMWA erstmals den „Sächsischen Meilenstein – Preis für erfolgreiche Unternehmensnachfolge“ ausgelobt. Bewerben konnten sich Unternehmen aus Sachsen, die innerhalb der letzten fünf Jahre eine gelungene Übernahme vollzogen haben. Der „Sächsische Meilenstein“ steht dabei symbolisch für dieses besondere Ereignis in der Firmengeschichte. Die hohe Bewerberzahl – insgesamt nahmen 80 Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen an der Ausschreibung teil – macht die besondere Relevanz der Problematik in Sachsen deutlich. Dass die Umsetzung der Nachfolge erfolgreich gelingt, ist äußerst wichtig für die Entwicklung des Freistaats, der seine wirtschaftliche Stärke in besonderem Maße kleinen und mittleren Unternehmen verdankt. „Die Fragen, wer die Nachfolge antritt, wann und wie dies erfolgt, entscheiden häufig über den Fortbestand des Unternehmens. Eine Unternehmensübergabe erfordert von beiden Seiten viel Fingerspitzengefühl und eine strategische Planung. Die Gewinner des Sächsischen Meilensteins geben ein hervorragendes Beispiel dafür ab, wie eine Nachfolge des Unternehmens erfolgreich gemeistert wurde“, so Markus H. Michalow, Geschäftsführer der Bürgschaftsbank Sachsen GmbH.

Der Wettbewerb soll auf die große Bedeutung der Unternehmensnachfolge aufmerksam machen und zugleich andere Unternehmer für dieses Thema sensibilisieren und ermutigen, diesen Schritt aktiv zu gestalten. Denn die Bewältigung der Unternehmensnachfolge zählt zu einer der größten Herausforderungen für kleine und mittlere Unternehmen und Handwerksbetriebe in Sachsen.

Weiteres unter www.saechsischer-meilenstein.de
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