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News, 16.08.2012
Moderater BIP-Anstieg
Deutsche Wirtschaft wächst weiter leicht
Deutschlands Verbraucher und ein robuster Außenhandel haben der deutschen Wirtschaft auch im zweiten Quartal ein moderates Wachstum beschert. Vorläufigen Zahlen zufolge stieg das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) sogar ein wenig stärker als von Ökonomen erwartet.
Große Stütze der deutschen Konjunktur bleibt insbesondere der private Konsum.
Große Stütze der deutschen Konjunktur bleibt insbesondere der private Konsum.
Während die Eurozone immer stärker in den Abschwungsog gerät,  fährt die deutsche Wirtschaft weiterhin im Wachstumsmodus, wenn auch mit etwas abgeschwächten Tempo. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden auf Basis vorläufiger Zahlen bekannt gab,  stieg das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP), also der Gesamtwert der in Deutschland produzierten Waren und Dienstleistungen, von April bis Juni im Vergleich zum Vorquartal real um 0,3 Prozent. Aktuellen Medienberichten zufolge hatten Ökonomen nach dem überraschend starken Jahresauftakt (Q1: +0,5%) lediglich ein Wachstum um 0,2 Prozent erwartet. Ende letzten Jahres war die deutsche Wirtschaft, nachdem sie zuvor zehn Quartale in Folge gewachsen war, auf Quartalssicht preis-, saison- und kalenderbereinigt leicht geschrumpft (Q4/2011: -0,1%).

Getragen wurde das Wachstum der deutschen Wirtschaft dem Statistikamt zufolge vom Konsum sowie vom Außenbeitrag (Exporte minus Importe). Im Inland waren es dabei sowohl die Verbraucher als auch die öffentliche Haushalte, die durch Mehrausgaben für Wachstumsimpulse sorgten. „Der Rückgang der Investitionen, insbesondere in Ausrüstungen, konnte so kompensiert werden“, so die Behörde. Daneben nahmen die Exporte deutscher Unternehmen auf Quartalssicht etwas stärker zu als die Importe, womit der deutsche Außenhandel ebenfalls für einen Wachstumsbeitrag sorgte.

Auf Jahressicht verzeichnete die deutsche Wirtschaft ebenfalls ein Wachstum. So überstieg die deutsche Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal das Vorjahresniveau um preisbereinigt 0,5 Prozent. Wie die Statistikbehörde in diesem Kontext ergänzte, sei der vergleichsweise geringe Zuwachs unter anderem der im Berichtszeitraum auf Jahressicht um einen Tag geringeren Zahl an Arbeitstagen geschuldet. Kalenderbereinigt belief sich BIP-Wachstum dagegen im zweiten Quartal auf 1,0 Prozent.

Die höhere Wirtschaftsleistung schlägt sich auch in der Erwerbsstatistik nieder. So lag die  Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland im zweiten Quartal dieses Jahres mit 41,6 Millionen um 1,3 Prozent beziehungsweise 514.000 Personen höher als im zweiten Vierteljahr 2011.
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