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News, 10.02.2009
Mobilfunk-Markt
Mobile Internet-Anwendungen entwickeln sich zum Wachstumsmotor
Der weltweite Mobilfunk-Markt wird in diesem Jahr trotz Wirtschaftskrise weiter wachsen. Laut einer aktuellen EITO-Prognose wird das Wachstum dabei zunehmend von neuen mobilen Datendiensten getragen, während der Umsatz mit Handy-Gesprächen 2009 in Deutschland sogar sinkt.
Nach Auskunft des Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) wird der weltweite Markt für Mobilfunkdienste im Jahr 2009 voraussichtlich um 6,6 Prozent auf 578 Milliarden Euro wachsen. Das geht aus aktuellen Prognosen des Marktforschungsinstituts EITO hervor, über die der BITKOM gestern berichtete. Demnach wird der weltweite Umsatz mit Mobilfunkgesprächen in diesem Jahr um 4,2 Prozent auf 454 Milliarden Euro steigen und damit auch weiterhin das größte Stück am Umsatzkuchen markieren. Gleichzeitig gewinnen mobile Datendienste immer stärker an Bedeutung, die um 16 Prozent auf 124 Milliarden Euro zulegen.

In Europa werden die Mobilfunk-Umsätze im Jahr 2009 voraussichtlich um 2,4 Prozent auf ein Volumen von 144,5 Milliarden Euro steigen. Umsatzmotor sind auch hier fast ausnahmslos mobile Datendienste: Während der Umsatz mit Mobilgesprächen der Prognose zufolge europaweit nur um 0,7 Prozent auf 111,5 Milliarden Euro zulegt, erhöht sich das Volumen mit mobilen Internetanwendungen um 8,4 Prozent auf 33 Milliarden Euro. „Der Abruf von E-Mails, Musikdownloads oder der Versand von Fotos gehören heute zu den Standardanwendungen moderner Handys“, erläutert BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer im Vorfeld der internationalen Mobilfunkmesse „Mobile World“ in Barcelona.

Auch in Deutschland erleben die mobilen Datendienste einen Boom und stützen den Gesamtmarkt, der allerdings mit einem Plus von 0,3 Prozent auf 22,3 Milliarden Euro deutlich schwächer zulegt als der europäische Gesamtmarkt. Demnach wird der Umsatz mit mobilen Internet-Anwendungen in Deutschland in diesem Jahr um acht Prozent auf 5,5 Milliarden Euro steigen, während der Umsatz mit Gesprächen aufgrund der stetig sinkenden Tarife um zwei Prozent auf 16,8 Milliarden Euro sinkt – und das obwohl die Deutschen immer mehr und länger telefonierten: „Die Kunden profitieren wie in kaum einem anderen Land von den günstigen Mobilfunktarifen“, so Scheer.

Das stärkste Wachstum in Europa verzeichnet Großbritannien, das mit einem voraussichtlichen Wachstum von 3,8 Prozent und einem Volumen von 26,4 Milliarden Euro zugleich auch weiterhin der größte Mobilfunk-Markt Europas bleibt. Hier steigt der Umsatz mit mobilen Datendiensten um 9,8 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro. Bei den Gesprächen erwarten die Experten einen Zuwachs um 1,7 Prozent auf 19,2 Milliarden Euro. Platz drei der größten Mobilfunkmärkte geht im Jahr 2009 an Frankreich, wo das Volumen um 2,8 Prozent auf 20,4 Milliarden Euro steigt.

Quelle: BITKOM

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