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News, 01.04.2008
Mobile Workforce Management
Erfolgsfaktoren für IT-Anbieter
Nach Einschätzung von IDC wird sich der Markt für Mobile Workforce Management in absehbarer Zeit stark konsolidieren. Die besten Chancen, sich im Markt auf Dauer zu behaupten, haben demnach jene IT-Anbieter, die die Geschäftsprozesse ihrer Kunden wirklich verstehen und, statt mit technischen Raffinessen zu glänzen, dem Kunden praktikablen Lösungen bieten.
Ausgerichtet auf die Unterstützung von Geschäftsprozessen in einer mobilen Umgebung, gehört das Mobile Workforce Management (MWM) laut IDC zu einem der am stärksten wachsenden Segmente im IKT-Markt (Informations- und Kommunikationstechnologien). Statt sich jedoch darauf zu konzentrieren, einfache und auf die wirklichen Kundenanforderungen ausgerichtete Lösungen zur Mobilisierung von Geschäftsprozessen zu entwickeln, verzettelten sich viele Anbieter nach Auskunft von Dan Bieler, Director Consulting, European Telecommunications & Networking bei IDC in München, bei die Entwicklung neuer technologischer Möglichkeiten. „Der Markt für Mobile Workforce Management wird sich stark konsolidieren“, so die Prognose von IDC zur Marktenwicklung, die die Experten durchaus positiv und im Interesse sowohl der Anbieter als auch der Endkunden bewerten.

Um die Möglichkeiten mobiler Anwendungen auszuschöpfen, gilt es laut IDC-Experte Bieler jedoch für Endkunden und Anbieter in Zukunft gleichermaßen umzudenken. So müssten Kunden überlegen, wie sie die eigenen Geschäftsprozesse umgestalten können, dass sie die Möglichkeiten, die das Mobile Workforce Management biete, auch wirklich nutzen könnten. Darüber hinaus hält Bieler es für schwierig, die MWM-Investitionen alleine mit Hilfe von ROI-Berechnungen zu rechtfertigen, auch wenn die Opportunitätskosten und der komparative Nachteil, keine Mobile Workforce Management-Lösungen zu besitzen, bisher die Hauptinvestitionsgründe für die Unternehmen seien. Wie der Experte ausführt, gibt es zum Nutzen solcher Lösungen verschiedene Aspekte zu betrachten, die „sowohl zu einem Wettbewerbsvorteil als auch zu tatsächlich niedrigeren betrieblichen Ausgaben beitragen“, zum Beispiel die Verbesserung des Kundenservice.

Für Anbieter wird es von daher wichtig sein, den Nutzen solcher Lösungen für Kunden transparent zu machen und damit deren Relevanz für Kunden zu erhöhen. Die Grundvoraussetzung ist hierfür jedoch, dass MWM-Anbieter die Geschäftsprozesse ihrer Kunden auch verstehen, wie Bieler feststellt. Nur so sind sie nach Meinung des Experten in der Lage, glaubwürdige Lösungen für den Kunden zu entwickeln. Auch müssten Anbieter, die ein umfangreiches Mobile Workforce Management-Portfolio bereitstellen wollen, ihre eigenen Kompetenzen im Bereich Professional Services aufbauen, die IDC zufolge einen ganz besonderen Aspekt im MWM-Markt darstellen. Um sich als Anbieter in diesem zu behaupten, hält IDC in Zukunft vier Faktoren für entscheidend:

  • Klare Ausrichtung: Anbieter sollten sich laut IDC mit Ihren Investitionen nicht verzetteln, sondern vielmehr auf weniger Anwendungen und - im Fall von vertikalen Lösungen - auf weniger Branchen konzentrieren. Ansonsten drohe die Gefahr, zwar alles anzubieten, dabei aber über kein Produkt herausragender Qualität zu verfügen.
  • Sachdienlichkeit: Nach Einschätzung von IDC muss es den Anbietern gelingen, die Relevanz von Mobile Workforce Management-Lösung gegenüber Kunden zu verdeutlichen. Deshalb gilt es für Anbieter, mahnt IDC, die Geschäftsprozesse ihrer Kunden wirklich zu verstehen.
  • Einfachheit: Mobile Workforce Management-Lösungen müssen für den Kunden praktikabel und einfach zu benutzen sein. „Wenn die Endnutzer nicht wissen, wie sie die Lösung bedienen sollen, ist die Investition in den Sand gesetzt“, so IDC.
  • Stabile Partnerschaften: Um unterschiedlichen Arten von Mobile Workforce Management-Lösungen unterstützen zu können, sollte sich ein jeder MWM-Anbieter IDC zufolge ein leistungsfähiges und von Nachhaltigkeit geprägtes Partnernetzwerk aufbauen. In diesem Kontext raten die Experten, die Partnerschaften ernst zu nehmen und die Partner nicht zu oft zu wechseln.
  • Quelle: IDC Deutschland
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