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Interaktives Mobile TV – Das Fernsehen der Zukunft

(PM) , 07.02.2008 - Interaktiv fernsehen? Die neuen Standards für Mobile TV eröffnen ungeahnte Möglichkeiten für die Kommunikation der Zukunft

Das Mobiltelefon ist inzwischen eine crossmediale Plattform, die Kommunikation, Information und Entertainment vereint. Kaum ein anderes Medium hat in den letzten Jahren die Interaktion zwischen Menschen so stark geprägt wie das Handy, durch das jeder jederzeit erreichbar ist. Kamera, Internet, MP3 Player, Spiele und viele andere Features gehören mittlerweile zur Standardausrüstung der meisten Mobile Phones. Eine der aktuellsten medialen Erweiterungen ist Mobile TV. DVB-T, digitales, terrestrisches Fernsehen, und DVB-H, die mobile Variation, sowie weitere mobile Formate machen Inhalte für ein Massenpublikum verfügbar und werden als Zukunftsträger für Mobile Content gesehen.
Digitale Fernsehstandards für mobile Terminals bieten auf den ersten Blick ähnliche Funktionen wie das auf dem Mobilfunkformat UMTS basierende Mobile TV. Während hier jedoch Programme einzeln mit UMTS-Handys abgerufen werden, soll der Nutzer mit der neuen DVB-T/H Technologie ohne Wartezeit per Klick durch bis zu 40 live TV- und Datenkanäle zappen können.
In Kombination mit Mobilfunk ermöglichen die neuen Standards neue interaktive Services wie Mobile TV mit Voting, Buying oder Wetten. Wer im Stau steht und auf seinem Handy das Finale der Champions League verfolgt, kann also gleichzeitig auf den Ausgang des Spiels wetten oder Mails abfragen und in der Pause zu einem Nachrichtensender wechseln. Auf den neuen Phones ist nicht nur Interaktion möglich, sondern auch die gleichzeitige Nutzung verschiedener Dienste.

Interaktiv dabei

Durch eine neue Browser-Software wie die Broadlet™ Technologie ist es für den Nutzer möglich, aktiv, live und in Echtzeit an Votings oder Quizshows teilzunehmen und ganze Programmabläufe mitzubestimmen.
Laut einer Studie der Firma Benmark zu neuen Businesssystemen und den technischen Möglichkeiten, die DVB-T/H und andere TV-Standards eröffnen, interessieren sich die Nutzer vor allem für interaktive Formate aus den Bereichen News, Sport, Musik und intelligentem Infotainment.

Spiel & Spaß

Die neuen interaktiven Möglichkeiten beflügeln die Kreativität. Vom klassischen Kartenspiel bis zum Adventure – interaktive Spielshows und Games werden zu den neuen Formaten gehören.
Auch für das Musikbusiness eröffnen sich neue Möglichkeiten. Communities können live Musik Clips bewerten und aktuelle Charts erstellen. Sie werden so zu den neuen Programmdirektoren. Die Datensysteme der Sender verknüpfen die Ratinglisten mit aktuellen Hintergrundinformationen zu Stars, Songs und Alben.

Alles offen

Noch stehen die neuen, mobilen Technologien in den Startlöchern. Die Branche hofft, dass man bis zur Fußball-Europa¬meisterschaft im Sommer 2008 live gehen kann.
Vodafone hat Ende Januar angekündigt, Mobile TV per DVB-T auf der diesjährigen CeBIT zu zeigen. Am 16. Januar 2008 wurde von der Gesamtkonferenz der Landes¬medien¬anstalten die abschließende Empfehlung ausgesprochen, die DVB-H Lizenzen an Mobile 3.0 zu vergeben, die Zuteilung ist bereits im Gang. EUTELSAT und SES ASTRA planen, Mobile TV ab 2009 über einen Satelliten für ganz Europa anzubieten. Hier entwickelt sich ein neuer Markt für Mobile Content mit bekannten und neuen Playern, neuen Geschäfts¬modellen und Allianzen sowie eigenen Infrastrukturen.
Aktuelle Studien zu Mobile TV gehen von drei Millionen Mobile TV Nutzern in Deutschland bis 2012 und einem Umsatz von 180 Millionen Euro aus. Die Erlöse würden primär durch Abonnement-Gebühren mit einem Anteil von etwa 80 Prozent erzielt werden. Gewinne können aus mobilen Broadcast-Diensten erst durch Werbung, On-Demand-Services und Shopping-Angebote erwirtschaftet werden. Für die Anbieter liegt der größte Vorteil der verbesserten Mobile TV-Technologie darin, ein Massenpublikum mit Inhalten zu versorgen und den Nutzern gleichzeitig die Möglichkeit zu geben, auf ihre Services unmittelbar zu reagieren und Mehrwertfunktionen in Kombination mit den neuen Diensten zu nutzen.

An welche Zielgruppe richtet sich das neue Medium?

Sicher scheint, dass interaktives Mobile TV die junge Generation ansprechen wird, die nicht mehr nur Informationen konsumieren, sondern auch aktiv auf sie Einfluss nehmen will. Durch das allen vertraute Medium Fernsehen können aber auch ganz neue Zielgruppen erschlossen werden. Die Benmark-Studie zeigt, dass vierzig bis sechzig Prozent der Handybesitzer in Deutschland an den neuen Diensten interessiert sind und sich vorstellen können dafür im Monat zwischen 5 und 12 Euro auszugeben.
Die mobilen Broadcast-Technologien wie DVB-T/H oder das mobile Satellitenfernsehen sind ein evolutionärer Schritt moderner Massenkommunikation. Mobiles Internet, TV und Interaktion lassen neue faszinierende Welten und Möglichkeiten auf den mobilen Terminals entstehen und verbinden Lernen, Arbeit und Freizeit auf einer neuen Generation von Mobile Phones.

Zur Studie

Den Schwerpunkt der Business – und Strategieanalyse von Benmark bilden die Integration der Medien in das neue Business System für Mobile Content sowie die neuen Gewinnmodelle für die Akteure von Mobile TV. Dr. Silvia Kienberger ist verantwortlich für den Bereich Mobile Platforms & Services der Benmark Consulting International und betreut diese Studie.

Kontakt Presse
Sylvia M. Gerber
ICCOM International
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Fax: +49 89 122389 – 200
Mail: presse.benmark@iccom.de

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Über Benmark
Die Benmark-Gruppe ist ein international erfolgreicher Dienstleister für Management- und IT-Consulting mit Gesellschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zum Kerngeschäft der IT-Dienstleistungen von Benmark gehören Systemintegrationen von Enterprise Applications, SAP Lösungen und Content Management Systemen. Im Bereich Management Consulting berät Benmark seine Kunden in der Initiierung, Planung und Durchführung von kleinen bis zu hoch komplexen Projekten. Business-Process-Engineering und Reengineering sowie operatives Controlling und Finanz-Controlling gehören dabei ebenso zum Leistungsportfolio wie die Optimierung von Marketing und Vertrieb. Zu den Kunden der Benmark gehören global operierende Unternehmen wie beispielsweise BMW, BASF, Credit Suisse, Lufthansa und Wacker Chemie.
Die Benmark sieht ihre Aufgabe darin, Unternehmen in der Neustrukturierung und Optimierung ihrer IT-Systeme und ihrer Organisationsstrukturen partnerschaftlich und konstruktiv zu unterstützen. Der Fokus liegt dabei immer auf dem konkret nachweisbaren Nutzen für den Kunden. Benmark wächst weiter gegen den Trend und setzt sich immer wieder gegen renommierte Wettbewerber durch.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.benmark.net.
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