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News, 29.05.2013
Mobile Sicherheit
Smartphones & Co. meist ohne Malware-Schutz
Smartphones und Tablets stellen aktuell für Cyberkriminelle ein wahres Eldorado dar: Nach einer aktuellen Studie öffnet nach wie vor das Gros der Nutzer von mobilen Endgeräten Schadprogrammen, sogenannter Malware, Tür und Tor.
62 Prozent der Männer und 56 Prozent der Frauen glauben sich in Sachen Cyberbedrohungen gut informiert. Viele wähnen sich jedoch in falscher Sicherheit.
62 Prozent der Männer und 56 Prozent der Frauen glauben sich in Sachen Cyberbedrohungen gut informiert. Viele wähnen sich jedoch in falscher Sicherheit.

Cyberkriminelle haben bei der Infektion von Smartphones und Tablets mit Schadsoftware  wie Spyware und Erpressungssoftware derzeit leichtes Spiel. Denn während der Schutz von stationären Rechnern vor Sicherheitsbedrohungen auch bei Privatanwendern mittlerweile Standard ist, wird bei Smartphones, Tablets & Co. auf Sicherheitssoftware noch meist verzichtet. So haben aktuell erst 27 Prozent der männlichen Smartphone-Nutzer entsprechende Software zum Schutz vor Cyberattacken auf ihrem Smartphone installiert. Bei den weiblichen Smartphone-Nutzern ist das sogar zurzeit gerade mal bei 19 Prozent der Fall. Das ergab die jüngste internationale Studie „Digital Assets 2013“ des IT-Sicherheitshersteller McAfee. Am leichtesten tun sich die Cyberkriminellen aktuell bei Tablets und Netbooks: Sie schützt bislang sogar nur jeder siebte männliche Besitzer (14 %) mit Antivirensoftware, bei den Frauen schieben aktuell sogar nur 10 Prozent gezielt durch Schutzmaßnahmen Malware-Infektionen einen Riegel vor.

Besonders großes Vertrauen in die Sicherheit  der Standardausstattung herrscht bei Besitzern von Apple-Produkten. So sind zum Beispiel Apple-Laptops nur bei zwei Prozent der männlichen Besitzer mit zusätzlicher Sicherheitssoftware geschützt. Bei den Frauen sind es vier Prozent, die ihr Mobilgerät gezielt mit Zusatzsoftware vor Cyberattacken schützen. „Nach wie vor besteht der Irrglaube, die Macs seien per se sicher“, so McAfee. Vor allem Männer vertrauen gerne auf die Sicherheit der Grundausstattung: Hier nennen 41 Prozent von jenen, die auf einen Zusatzschutz verzichten, als Grund dafür, dass dies aus ihrer Sicht nicht nötig sei. Bei den Frauen sind es dagegen vor allem Kostenaspekte, die den Cyberkriminellen in die Hände spielen. Hier nennen  59 Prozent als Grund für den Verzicht auf separate Schutzmaßnahmen, dass ihnen solche schlicht zu teuer seien.

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