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News, 16.02.2011
Mobile Internet
App-Downloads in Deutschland schnellen in die Höhe
Mobile Applikationen, so genannten Apps, erfahren in Deutschland einen wahren Boom: Im vergangenen Jahr hat sich die Zahl der App-Downloads in Deutschland gut verdoppelt.
Bankautomatensuche, Outdoor-Schnitzeljagd, Stadtpläne - für fast alles findet sich im Internet inzwischen eine App.
Bankautomatensuche, Outdoor-Schnitzeljagd, Stadtpläne - für fast alles findet sich im Internet inzwischen eine App.
Wie der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) berichtet, haben deutsche Handy-Nutzer im Jahr 2010 rund 900 Millionen mobile Anwendungen aus dem Internet heruntergeladen. Im Vergleich zum Jahr 2009 ist das ein Zuwachs um 112 Prozent. Dem BITKOM zufolge geht aus Daten des  Marktforschungsinstitutes research2guidance hervor. Das Angebot an Apps ist mittlerweile enorm und reicht vom Spielen und News-Applikationen über E-Book-Reader bis hin zu Fahrplan- und Übersetzungsdiensten. Nach Schätzungen des BITKOM stehen derzeit weltweit rund 520.000 verschiedene Apps zum Download zur Verfügung. „Die vielfältigen Anwendungen sind ein Schlüssel für den Erfolg des mobilen Internets“, sagte BITKOM-Präsidiumsmitglied Friedrich Joussen.

Begünstigt wird der App-Hype insbesondere dadurch, dass die meisten Apps bislang nichts kosten: Fast 90 Prozent der im vergangenen Jahr in Deutschland heruntergeladenen Apps waren dem BITKOM zufolge kostenlos. Aber auch kostenpflichtige Apps sind immer mehr im Kommen. So stieg die Zahl der kostenplichtigen App-Downloads 2010 in Deutschland auf 110 Millionen und erreichte ein Umsatzvolumen von 357 Millionen Euro, womit eine Bezahl-App im Durchschnitt 3,25 Euro kostete. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Umsatzplus von 88 Prozent. Die Download- und Umsatzzahlen mit mobilen Apps werden weiter steil ansteigen“, sagte Joussen. „Hier ist ein neuer, lukrativer Wachstumsmarkt entstanden.“ Der Grund: Neben dem Verkauf der Apps können die Anbieter durch Schaltung von Werbung innerhalb der Anwendungen zusätzliche Umsätze generieren. Eine Möglichkeit, die insbesondere kostenlose App-Anbieter nutzen. Bei der Entwicklung und Vermarktung neuer Apps sieht der BITKOM vor allem für regionale App-Anbieter gute Chancen. „Viele mobile Anwendungen sind auf die Bedürfnisse der Kunden im jeweiligen Land oder sogar einer Stadt zugeschnitten“, sagte Joussen. So liefern Apps zum Beispiel Informationen, welche Filme im Kino um die Ecke laufen, wann die U-Bahn fährt oder wo sich der nächste Bankautomat befindet.

Treiber des rasanten Anstiegs der App-Downloads ist dem Hightech-Verband zufolge die steigende Verbreitung von Smartphones und Tablet-PCs. So wurden im vergangenen Jahr in Deutschland rund 7,4 Millionen Smartphones verkauft, was im Vergleich zu Vorjahr einem Absatzplus von 38,0 Prozent entspricht. Für das Jahr 2011 geht der BITKOM von einem weiteren Anstieg des Smartphone-Absatzes um 36 Prozent auf 10,1 Millionen Stück aus.“ Ein Drittel aller neu verkauften Handys sind inzwischen Smartphones. Jedes neue Gerät verfügt bereits über einige vorinstallierte Apps, viele andere stehen in virtuellen Marktplätzen zum Download bereit“, so der Verband.
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