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News, 22.07.2010
Mobile Internet
7 Tipps zur Internetnutzung im Ausland
Gleich ob per Handy, Smartphone oder Notebook, privat oder geschäftlich – die mobile Internetnutzung wird immer mehr zum Alltag, auch im Ausland. Wer das Internet jedoch im Ausland nutzen möchte, sollte sich im Vorfeld über die verschiedenen Zugangsmöglichkeiten und Tarife informieren.
Angesichts der vielfältigen Zugangsarten und Tarife haben mobile Surfer haben mehr denn je die Qual. Speziell im Ausland kann das Surfvergnügen schnell ins Geld gehen. Ganz besondere Vorsicht aber ist in Sachen Sicherheit geboten. In einem Überblick hat der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) zusammengefasst, welche Möglichkeiten sich bieten, das Internet im Ausland zu nutzen, und welche Sicherheits- und Kostenaspekte es hierbei jeweils zu beachten gilt.

1. Internetnutzung via Mobiltelefon

Viele Mobiltelefone ermöglichen die Internetnutzung mit den Übertragungsstandards GPRS oder UMTS. Vor Reiseantritt sollte geprüft werden, ob im Handy die Einstellungen für die Datenübertragung vorhanden sind und die SIM-Karte für die Nutzung im Ausland frei geschaltet ist. Insbesondere Besitzer von Prepaid- oder Discount-Handykarten sollten sich vor der Abreise informieren, ob Roaming im Reiseland möglich ist. Auskunft gibt im Zweifel die Hotline des eigenen Mobilfunk-Netzbetreibers. Generell sind die Kosten für Internet-Verbindungen im Ausland deutlich höher als im Inland. Üblich sind einheitliche Tarifmodelle für ganze Ländergruppen. Wer nicht oder nicht permanent E-Mails auf seinem Handy empfangen oder mobil ins Internet möchte, sollte vor Reiseantritt die Voreinstellungen zur Internet-Einwahl am Handy überprüfen. So lassen sich unliebsame Überraschungen, etwa durch einen automatischen Abruf von E-Mails im Ausland mit entsprechenden Kosten, vermeiden. Um Verbraucher vor unerwartet hohen Rechnungen zu schützen, begrenzen Mobilfunkanbieter das Kostenvolumen für Daten-Roaming standardmäßig auf 60 Euro im Monat. Dieser Schutz kann auf Wunsch des Kunden aufgehoben werden.

2. Surfen mit dem Notebook per Mobilfunk

Immer mehr Nutzer, vor allem Geschäftsleute, gehen mit ihrem Notebook über das Mobilfunknetz ins Internet. Manche moderne Notebooks besitzen ein UMTS-Modul für eine SIM-Karte. Alternativ kann ein Surf-Stick in der Größe eines USB-Speicherstifts an das Notebook angeschlossen werden. Wer beides nicht hat, kann ein internetfähiges Handy per Kabel oder drahtlos via Bluetooth oder Infrarot an das Notebook anschließen und darüber online gehen. Auch für die Nutzung von Notebooks gelten im Ausland spezielle Roaming-Konditionen für deutsche Mobilfunkkunden. Es empfiehlt sich, vorab die Tarife zu prüfen. Auch beim mobilen Surfen mit dem Notebook sollten die Einstellungen zur Datenübertragung vor der Reise ins Ausland überprüft und bei Bedarf geändert werden. Eine günstige Alternative für Langzeit-Urlauber können Mobilfunk-Karten aus dem Gastland sein – ganz gleich, ob der Nutzer per Handy oder mit dem Notebook ins Netz geht.

3. Nutzung von Hotspots per Wireless LAN (WLAN)

Fast jedes Notebook und viele Smartphones können heute eine drahtlose WLAN-Verbindung ins Web aufbauen. Vor Reiseantritt können sich Urlauber über öffentliche drahtlose Zugangspunkte (so genannte Hotspots) informieren. Oft findet man diese in Hotels, Bahnhöfen, Cafés, Flughäfen oder Parks. Häufig wird die Nutzung nach Minuten per Kreditkarte abgerechnet. Dies kann mit hohen Kosten verbunden sein. Viele Cafés oder Hotels stellen ihren Gästen aber mittlerweise eine kostenlose Einwahl zur Verfügung. Bei allen Hotspots sollten Urlauber unbedingt auf die Sicherheit achten. Hochsensible Daten, etwa beim Online-Banking, sollten grundsätzlich nicht übertragen werden. Generell gilt: Wer im Internet Geld überweisen muss, sollte auf die Verschlüsselung der Verbindung achten. In der Adressleiste des Internet-Programms sollte dann „https://“ statt „http://“ vor der eigentlichen Adresse stehen. Zudem ist ein Schloss-Symbol erkennbar.

4. PC-Nutzung in Internet-Cafés

Internet-Cafés sind meist die günstigste, nicht aber die sicherste Alternative. Sie ermöglichen die PC- und Web-Nutzung ohne Notebook oder Handy. Auch hier sollten zum Schutz sensibler Daten Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden. Für Bankgeschäfte und andere vertrauliche Datenübertragungen sind öffentliche PCs kaum geeignet, da die Sicherheits-Standards häufig nicht überprüft werden können. Wer einen eigenen USB-Stick anschließen oder das Internet nutzen will, sollte zumindest überprüfen, ob Schutzprogramme wie Firewall und Viren-Scanner installiert sind. USB-Sticks sollten möglichst regelmäßig auf Viren hin gescannt werden. Beim Surfen mit öffentlichen PCs sollten keinerlei Passwörter im Internet-Programm gespeichert werden. Zudem ist es empfehlenswert, Surf-Spuren zu beseitigen. Hierzu kann im Internet-Programm der Verlauf der Web-Sitzung gelöscht werden.

[Quelle: BITKOM]
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