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News, 01.07.2011
Mobile Advertising-Studie
Interesse an mobiler Werbung steigt
Handy-Werbung wird in Deutschland immer populärer: Laut einer aktuellen Studie hat sich der Anteil der Verbraucher, die starkes Interesse am Empfang mobiler Werbung haben, binnen eines Jahres um fast die Hälfte erhöht.
Gut  von zwei von fünf befragten Deutschen sind prinzipiell an Handy-Werbung interessiert.
Gut von zwei von fünf befragten Deutschen sind prinzipiell an Handy-Werbung interessiert.
Die Ressentiments der Deutschen gegenüber Handy-Werbung sinken: Während im Jahr 2010 nur 14,5 Prozent der Bundesbürger Interesse hatten, im Geschäft auf ihrem Handy oder Smartphone Werbung zu empfangen, trifft dies nur ein Jahr später bereits auf 22 Prozent der Deutschen zu. Fast ebenso viele Verbraucher zeigen sich bei Shopping-Touren zumindest eingeschränkt für Handy-Werbung offen. Das zeigen die Ergebnisse der Studie "Mobile-Advertising am Point-of-Sale 2011", für das E-Commerce-Center Handel (ECC Handel) das zweite Jahr in Folge 761 deutsche Konsumenten zu ihrer Haltung und ihren Präferenzen in Sachen mobile Werbung am POS befragt hat.

Wie aus der Studie hervorgeht, stehen insgesamt gut vier von zehn Verbrauchern Handy-Werbung offen gegenüber. So würden neben den 22 Prozent, die starkes Interesse an mobiler Werbung zeigen, weitere gut 20 Prozent zumindest in begrenztem Ausmaß – abhängig von Empfangsart oder Werbeform – sich zum Empfang von Handy-Werbung am POS bereit erklären. "Die Ergebnisse zeigen, dass die Konsumenten immer mehr die Vorteile sehen, die Mobile-Advertising ihnen bietet", so ECC-Projektleiterin Aline Eckstein. Den Grund dafür sieht Eckstein darin, dass die Angst vor Spam im Zuge der zunehmenden Erfahrung der Verbraucher im Umgang mit mobiler Technik abnimmt.

Das Bedürfnis der Verbraucher, die Kontrolle über den Empfang mobiler Werbung zu behalten, indes bleibt ungebrochen hoch. So legen beispielsweise wie bereits im Vorjahr neun von zehn befragten Deutschen, die an Handy-Werbung interessiert sind, großen Wert auf die Option, den Erhalt mobiler Werbung zu verweigern. Das Kontrollbedürfnis zeigt sich auch im Ranking der präferierten Empfangsarten. Dabei weiter wie im Vorjahr auf den ersten beiden Plätzen: der Empfang nach vorangehender Zustimmung (57%) und der Download bei Berührung eines Bluetooth-Hotspots mit dem Handy (49%).

Besonders stark als Werbemedium zudem im Kommen sind mobile Applikationen, sogenannte Apps. So hat sich der Anteil der an Handy-Werbung Interessierten, die Werbeinhalte über eine App auswählen möchten, mit 42 Prozent beinah verdoppelt. Im Vorjahr hatte sich für diese Möglichkeit nur jeder Vierte interessiert. „Eine App ermöglicht sowohl eine große Kontrolle, als auch eine benutzerfreundliche Bedienung. Hier können Unternehmen anknüpfen, indem sie dem Kontroll- und Sicherheitsbedürfnis der Konsumenten mit entsprechenden Einstellungen und Datenschutzerklärungen entgegen kommen“, so das Institut.
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