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Mobbing im Betrieb: Auch die Täter sind Opfer

Eine neue Studie zum Thema Mobbing zeigt: Auch die Täter leiden. Der Nürnberger Mobbing-Experte Wolfgang Möß weiß, wie sich Unternehmen gegen Mobbing-Strukturen wappnen können und wie Opfer und Täter aus dem Teufelskreis herausfinden.
(PM) Nürnberg, 12.03.2013 - „Hurting you hurts me“, heißt die Studie, die im Fachmagazin Psychological Science veröffentlicht wurde. Sie besagt nichts Geringeres, als dass die Ausgrenzung anderer Menschen auch den Tätern selbst psychisch schadet. Schätzungen gehen davon aus, dass circa 1,8 Millionen Menschen am Arbeitsplatz von Mobbing betroffen sind. Rund 2,3 Milliarden Euro kosten die Fehltage, die durch Mobbing entstehen, den deutschen Unternehmen jährlich. Auch die Versicherer klagen: Mit rund 30 Prozent fallen psychische Leiden und Nervenerkrankungen bei der Berufsunfähigkeit ins Gewicht. Tendenz steigend.

„Studien wie diese machen deutlich, wie wichtig ein gesundes Klima im Betrieb ist“, weiß der Nürnberger Wirtschaftspsychologe und Mobbing-Experte Wolfgang Möß. Deswegen haben er und seine Kollegen von der Nürnberger aha!Talentexperts GmbH, einem Coaching- und Trainingsdienstleiter, das Programm „Gesund Führen“ entwickelt.

„Ein gesundes Arbeitsklima muss endlich zur Chefsache erklärt werden“, fordert Möß. „Mobbing ist nur ein Teilaspekt im Themenkomplex Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz. Für Unternehmen wie für die Gesellschaft wird das aus Kostensicht immer bedeutender: Wenn bei rund 500 Beschäftigten jeder Mitarbeiter einen krankheitsbedingten Ausfall von vier Prozent hat, sind das bei 220 Arbeitstagen etwa zwei Wochen pro Jahr. Allein die Reduzierung auf eine Ausfallquote von drei Prozent entlastet die Unternehmen im sechstelligen Bereich“, erklärt Möß weiter.

Wie das gelingen kann, zeigen er und seine Kollegen von der aha!Talentexperts Führungskräften, aber auch ganzen Teams und betroffenen Mitarbeitern. Hier die wichtigsten Regeln zur Vermeidung von Mobbing im Überblick.

Die wichtigsten Anti-Mobbing-Regeln für Entscheider

- Mobbing ist Chefsache! Das Thema ernst nehmen. Genau hinschauen, anstatt bagatellisieren!
- Entschlossenheit zeigen und gegen Mobbing vorgehen: Mobbing-Attacken im betrieblichen Umfeld sind - wie aggressive oder sexuelle Übergriffe - nicht hinnehmbar und können einen Kündigungsgrund darstellen.
- Das klare 'Nein' des Unternehmens zum Mobbing sollte durch geeignete Kommunikation nach innen und passende Maßnahmen wie die Einrichtung einer "Mobbing-Sprechstunde" durch einen externen Fachmann betont werden.

Die wichtigsten Regeln für Betroffene

- Nichts unter den Teppich kehren! Das Thema offen ansprechen/problematisieren.
- Tagebuch führen: Was passiert wann, wer ist beteiligt, etc.
- Kollegen und Vorgesetzte sensibilisieren und um Rat fragen. Eventuell auch den Betriebs- oder Hausarzt einschalten.
- Auch im privaten Umfeld Unterstützung suchen, bei Freunden, dem Partner, einer Beratungsstelle - eventuell auch Coaching/Therapie in Anspruch nehmen, um das Selbstvertrauen zu stärken und um die Opferrolle zu verlassen.

Für weitere Informationen und Interviews zum Thema Mobbing und Gesundes Führen stehen Wolfgang Möß und die aha!Talentexperts gern zur Verfügung. Weitere Informationen finden sich unter www.team-aha.de und gesundfuehren.com.
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