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News, 18.07.2016
Mittelstand in Sommerlaune
Mittelstandsbarometer zeigt KMU für Brexit-Folgen gut gerüstet
Das Geschäftsklima im deutschen Mittelstand war im Juni so gut wie seit Beginn des Jahres nicht. Die Bewertungen der kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU) zur Geschäftslage verbesserten sich sogar auf ein Zweijahreshoch. Angesichts des Brexit-Votums dürfte sich die Stimmung in den nächsten Monaten verschlechtern.
Bei den Großunternehmen zeigte sich im Juni eine ähnliche Entwicklung wie im Mittelstand.
Bei den Großunternehmen zeigte sich im Juni eine ähnliche Entwicklung wie im Mittelstand.
Der deutsche Mittelstand hat sich im Juni vor dem Brexit-Vorum in bester Stimmung präsentiert. Auch durch das anstehendem  Brexit-Referendum ließen sich die Unternehmen ihre gute Laune nicht verderben. Im Gegenteil: In dem am 23. Juni erhobenen KfW-ifo-Mittelstandsbarometer verbesserte sich der mittelständische Geschäftsklimaindikator um 0,9 auf 16,3 Saldenpunkte und damit auf den höchsten Wert in diesem Jahr. Die Bewertungen der kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU) zur aktuellen Geschäftslage stagnierten nach dem Schub im Vormonat auf ein Zweijahreshoch im Juni bei 27,0 Saldenpunkten. „Die sehr gute Lageeinschätzung spricht für eine solide aufwärts gerichtete konjunkturelle Grundtendenz im zweiten Quartal“, so die staatliche Kreditbank KfW.

Bezogen auf die weitere Geschäftsentwicklung hellte sich die Stimmung dagegen weiter deutlich auf. Hier legte der Teilindikator gegenüber Mai um weitere 1,8 Zähler zu und liegt mit 5,7 Punkten ebenfalls auf einem Jahresbestwert. Dieser positive Ausblick sei jedoch der KfW zufolge nach dem Brexit-Entscheid der Briten Makulatur. „Die kommenden Monate werden von großer Unsicherheit und einer schwächeren Konjunktur geprägt sein – besonders in Großbritannien aber auch im übrigen Europa. Wir gehen deshalb fest davon aus, dass sich die Erwartungen und mit ihnen auch das Geschäftsklima mindestens im Juli spürbar eintrüben werden“, so Dr. Klaus Borger, Senior Economist bei der KfW. „Neben den ungeklärten Fragen in Europa prägen die Rezessionen in Russland und Brasilien sowie die Wachstumsabschwächung in China das globale Bild.“

cs/KfW
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