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News, 12.04.2013
Mittelstandsbarometer
Mittelstand deutlich positiver gestimmt als Großunternehmen
Während sich die Stimmung unter Deutschlands Großunternehmen vor dem Hintergrund der aktuellen Lage in Europa deutlich eingetrübt hat, bleibt der Mittelstand gelassen und die Konjunktur betreffend überraschend zuversichtlich.
In der Bauwirtschaft verbesserte sich das mittelständische Geschäftsklima im März sogar zum zweiten Mal in Folge auf ein Allzeithoch.
In der Bauwirtschaft verbesserte sich das mittelständische Geschäftsklima im März sogar zum zweiten Mal in Folge auf ein Allzeithoch.
Die aktuellen Turbulenzen in Europa, die anhaltende Rezession im Euroraum und die sich wieder verstärkende Konjunkturangst perlen aktuell am Mittelstand noch ab. Das zeigen die Ergebnisse des vom ifo Institut gemeinsam mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erhobenen Mittelstandsbarometers  im März. Mit einem aktuellen Stand von 16,6 Punkten liegt der Indikator zum Geschäftsklima im Mittelstand sogar noch etwas höher als im Februar (16,4 Punkte). „Das ist ein gutes Ergebnis angesichts des vorangegangenen enormen Klimaanstiegs im Februar, der trotz der  erneuten  europäischen  Turbulenzen  im  März  nicht  etwa  nach  unten  revidiert,  sondern bestätigt  wird“, so die KfW. Anders bei den Großunternehmen: Hier gab der Indikator gegenüber Februar um 3,4 auf 5,4 Punkte nach. Gerade mit Blick auf die Eurozone haben die Abwärtsrisiken binnen Monatsfrist wieder zugenommen, wie anscheinend auch die Großunternehmen fürchten“, so die Förderbank.

Indikator zu Geschäftserwartungen im Mittelstand verliert nur leicht

Verantwortlich für die Stimmungsaufhellung im Mittelstand sind leicht verbesserte Bewertungen zur aktuellen Lage der Betriebe. So legte der entsprechende Teilindikator gegenüber Februar um 1,2 auf 21,4 Punkte zu. Die Prognosen hinsichtlich der weiteren Geschäftsaussichten fielen dagegen im März ein wenig verhaltener aus. Hier gab der Teilindikator gegenüber Februar leicht um 0,8 auf 11,4 Punkte nach. Der KfW zufolge zeuge allerdings die Konsolidierung der Erwartungen nach den starken Zugewinnen in den letzten Monaten (+12,4 Punkte allein seit Dezember 2012) von Realismus: „Deutschland wird sich zwar rasch von dem herben BIP-Einbruch im Schlussquartal 2012 erholen, die weitere Dynamik des Aufschwungs hängt aber sehr stark von den externen, insbesondere europäischen Rahmenbedingungen ab“.

Die Bewertungen der Großunternehmen fallen sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Geschäftserwartungen betreffend deutlich schlechter aus. Hier gab der Lageindikator – anders als im Mittelstand – gegenüber Februar um 3,5 Zähler nach und notiert mit einem Stand von nunmehr 8,7 Saldenpunkten gegenwärtig 13,8 Punkte unter dem  im Mittelstand ermittelten Wert. Gleiches Bild zeigt sich bei den Geschäftserwartungen: Sie werden von den Großunternehmen mit einem Rückgang des Teilindikators um 3,2 auf 1,6 Zähler im März fast 11 Punkte schlechter bewertet als im Mittelstand. „Die großen Firmen – insbesondere des Verarbeitenden Gewerbes – sind sehr stark im Export engagiert, sodass ihre  Urteile  zu Geschäftslage  und  Erwartungen  ein  recht  verlässlicher  Indikator  für die konjunkturellen Perspektiven in Europa und der Welt sind“, so die KfW.
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