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Top Consultant-Wettbewerb: Mittelständler haben eine andere Kultur als Konzerne

Mittelständische Unternehmen haben eine andere Kultur und Struktur als Konzerne. Deshalb brauchen sie oft auch andere Problemlösungen – und Berater. Interview mit Dr. Georg Kraus von der Unternehmensberatung Dr. Kraus & Partner ...
(PM) Darmstadt, 01.10.2014 - Herr Dr. Kraus, Ihrer Unternehmensberatung wurde zum vierten Mal in Folge das Gütesiegel „Top Consultant“ verliehen. Freut Sie das – schließlich ist der Mentor dieses Wettbewerbs der ehemalige Bundesfinanzminister Hans Eichel?

Kraus: Selbstverständlich freut uns das – jedoch weniger weil Hans Eichel, der Mentor des Benchmarking-Projekts ist, auf dem die Auszeichnung basiert.

Sondern?

Kraus: Bedeutsamer ist, dass der Auszeichnung eine umfassende wissenschaftliche Bewertung der teilnehmenden Unternehmensberatungen durch Prof. Dr. Dietmar Fink vorausging – einem allgemein anerkannten Consulting-Experten. Und was noch entscheidender ist: Unsere Kunden bescheinigten uns eine Top-Beratung.

Inwiefern?

Kraus: Jede Unternehmensberatung musste im Rahmen des Contests zehn Referenzkunden nennen. Diese wurden von den Gutachtern mit einem Fragebogen befragt. Ermittelt wurde unter anderem: Als wie kundenorientiert stufen die Kunden die Unternehmensberatung ein? Wie zufrieden sind sie mit ihrer Leistung und den Ergebnissen? Und: Sind die Kunden davon überzeugt, dass sie von der Unternehmensberatung „mittelstandsgerecht“ beraten und unterstützt werden? Das war bei unseren Kunden der Fall.

Wie erklären Sie sich, dass Ihnen die Mittelständler eine „mittelstandsgerechte Beratung“ bescheinigen, obwohl Ihr Unternehmen sich primär als Changeberatung versteht und außer für mittelständische Unternehmen auch für multinationale Konzerne arbeitet?

Kraus: Eine Ursache ist gewiss, dass wir mit unseren circa 100 Beratern sozusagen selbst ein mittelständisches Unternehmen und kein Beratungskonzern sind. Das spüren die Entscheider im Kontakt mit uns. Hinzu kommt: Unsere Berater wissen, dass mittelständische Unternehmen zum Teil eine andere Kultur und Struktur als Konzerne haben. Deshalb brauchen sie oft auch andere Problemlösungen.

Gibt es weitere Gründe?

Kraus: Ja. Zwei Klagen, die man oft von Mittelständlern bezüglich der Beratungskonzerne hört, sind: Ihre Mitarbeiter sprechen nicht die Sprache unserer Mitarbeiter, und sie entwickeln zwar tolle Konzepte, lassen uns aber bei deren Umsetzung allein. Letzteres ist gerade bei Mittelständlern fatal, weil sie häufig firmenintern nicht die hierfür nötigen Experten zum Beispiel in Sachen Organisationsentwicklung und Projektmanagement haben. Also wollen und benötigen sie auch in diesen Bereichen Unterstützung. Diesem Kundenanliegen kommt entgegen, dass wir uns nicht nur als Changeberater, sondern auch als Changebegleiter und -unterstützer verstehen. Nach entsprechenden Kriterien suchen wir auch unsere Mitarbeiter aus.

Heißt das, Sie unterstützen und begleiten Ihre Kunden auch beim Umsetzen der Konzepte im Betriebsalltag?
Kraus: Ja, das unterscheidet uns von vielen anderen Beratungen. Deshalb zählen zu unserem Team auch Trainer und Coachs; außerdem Fach-Experten, die zum Beispiel die Projektsteuerung übernehmen oder als Interimsmanager oder „Firmeninterne auf Zeit“ bei den Kunden schlicht gewisse Aufgaben abarbeiten.

Welche Ziele strebt Ihr Unternehmen in den kommenden Jahren an?
Kraus: Wir wollen wachsen. Deshalb suchen wir noch Berater – insbesondere solche, die ein solides Know-how in Sachen Change- und Projektmanagement mit einer soliden fachlichen Expertise verbinden.

Also von Haus aus zum Beispiel Ingenieure, Informatiker, Controller oder Einkaufsmanager sind?

Kraus: Die Herkunft spielt nicht die entscheidende Rolle. Wir suchen Menschen mit Lebenserfahrung, die Dinge nicht unreflektiert „nachplappern“ und übernehmen, sondern auch eigene Ideen entwickeln. Oder anders formuliert: Wir suchen Kollegen, die einfach einen Unterschied machen – in ihrer Person und Art zu beraten. Ein weiteres Ziel ist: Wir wollen noch internationaler werden. Deshalb haben wir in den letzten Jahren unser Cross-Cultural-Team stark erweitert und mehrere Dependancen im Ausland eröffnet.

Warum gehen Sie diesen Schritt?

Kraus: Letztlich reagierend auf die Wünsche unserer Kunden. Denn heute haben viele Mittelständler zum Beispiel Produktionsstätten oder Vertriebsniederlassungen im Ausland. Deshalb lautet auch bei ihnen zunehmend ein Kriterium bei der Auswahl externer Dienstleister: Können sie uns auch im Ausland unterstützen – aufgrund ihrer Struktur, ihres Know-hows und Personals?

Wie schnell wollen Sie wachsen?

Kraus: Organisch.

Was heißt das?

Kraus: Kontinuierlich, doch nicht zu schnell. Denn ein zu schnelles Wachstum birgt die Gefahr, dass irgendwann die Organisation der Entwicklung hinterher hinkt. Die Folge: Das Gesamtsystem wird fragil und der eigene Qualitätsanspruch kann nur noch bedingt eingelöst werden.

Danke für das Gespräch.

Das Interview führte Andreas Lutz
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Die Unternehmensberatung Dr. Kraus & Partner, Bruchsal, unterstützt Unternehmen beim Planen, Durchführen, Steuern und Evaluieren von strukturellen sowie kulturellen Veränderungsprozessen. Außerdem vermittelt sie deren ...
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