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Pressemitteilung

Mittelständische IT-Firmen bieten oft mehr Abwechslung und Weiterbildungsmöglichkeiten als Großkonzerne

Rosige Zeiten für Informatiker aller Bereiche: Laut einer Studie des Staufenbiel Instituts verzeichnen 59 Prozent der befragten Unternehmen 2011 einen wachsenden oder sogar stark steigenden Bedarf an IT-Experten.
(PM) Meersburg, 10.02.2012 - Absolventen und Job-Wechsler könnten sich der Studie zufolge ihre Arbeitgeber aussuchen. Viele träumen dennoch von einer Stelle bei den Branchen-Riesen – trotz deren starrer Hierarchien und der weitgehend festgelegten Tätigkeitsfelder. Inzwischen etabliert sich allerdings auch ein Trend hin zu mittelständischen IT-Dienstleistern, die mit einem persönlichen Umfeld, wechselnden Projekten und entsprechend vielfältigem Know-how locken.

Computer haben Thomas Brauchle von klein auf interessiert. Schon früh hat er angefangen, an der Hardware zu basteln oder selbst zu programmieren. Als es an die konkrete Berufswahl ging, waren aber andere Faktoren wichtig: „Arbeitsplätze in der IT galten allgemein als sicher. Außerdem habe ich mir einen Job in dem Bereich als abwechslungsreich und verantwortungsvoll vorgestellt“, erzählt der Diplom-Informatiker. Um das theoretische Fachwissen und die wissenschaftlich-struktierte Arbeitsweise, die das Studium vermittelte, durch erste Eindrücke aus dem Berufsalltag zu ergänzen, absolvierte er ein Praktikum bei Boehringer Ingelheim und verfasste seine Diplom-Arbeit in Zusammenarbeit mit General Electric. „Danach war mir auch bei der Suche nach einem Arbeitgeber wichtig, dass ich dort schnell Praxiserfahrung würde sammeln können und ich auch Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung hätte.“ Weitere Auswahlkriterien für den Absolventen waren interessante Projekte und eine gute Atmosphäre im Unternehmen.

Aufgabenspektrum: Maschinenbau bis Raumfahrt

„In vielen Firmen werden Mitarbeiter heute vor allem als Ressource angesehen, als eine ID im System“, meint Dr. Christophe Schoenenberger. Der Experte für Physik und Angewandte Informatik arbeitet seit acht Jahren bei der Konzept Informationssysteme GmbH in Meersburg am Bodensee und leitet inzwischen die Niederlassung in Ulm. Das Unternehmen, das auf Software für komplexe, technische Anwendungen spezialisiert ist, wächst seit der Gründung 1994 stetig, zeitweise sogar im zweistelligen Bereich. Entsprechend schnell steigt auch der Bedarf an Personal. „Für uns ist deshalb wichtig, dass sich die Mitarbeiter wohlfühlen und dass man auf einer persönlichen Ebene miteinander sprechen kann – bis hinauf zur Geschäftsleitung“, so Schoenenberger.

Konzept Informationssysteme arbeitet als Softwaredienstleister, im Systems Engineering und in der IT-Qualitätssicherung für Kunden aus verschiedenen Bereichen – von Automotiv und Logistik über Luft- und Raumfahrt bis hin zur Wehrtechnik.„Grundvoraussetzung für die Arbeit bei uns ist daher in jedem Fall ein hohes Maß an Qualität und Fachwissen“, erklärt Schoenenberger. „Hinzu kommen Eigeninitiative, Kommunikationsfähigkeit und die Bereitschaft, sich viel und gerne im Umfeld der High-Tech-Industrie zu bewegen. Immerhin repräsentiert der Mitarbeiter vor Ort beim Kunden das ganze Unternehmen.“

Ausbildungslücken werden mit Schulungen und Praxiserfahrung gefüllt

Je nach Erfahrungsstand werden die Mitarbeiter von Konzept Informationssysteme mitunter schon nach dem ersten Tag direkt beim Kunden eingesetzt. Auch der Wunsch nach Aufgaben im Umfeld einer bestimmten der vier Geschäftsstellen wird in aller Regel innerhalb von maximal drei Monaten erfüllt. Uni-Absolventen haben jedoch meist noch einen gewissen Nachholbedarf im Praxisbereich, wie Schoenenberger aus Erfahrung weiß. Besonders im Luft- und Raumfahrtbereich gebe es Lücken. „Hier geht es um sicherheitskritische Anwendungen, daher muss die Softwareentwicklung strenge Standards einhalten und Normen erfüllen. Diese Richtlinien werden an der Uni aber kaum behandelt.“ Auch Requirement Engineering und vor allem die sorgfältige Dokumentation kämen in der Ausbildung oft zu kurz.

Andererseits wird dies von den Bewerbern auch gar nicht erwartet, so Schoenenberger: „Wir schätzen das hohe theoretische Niveau der wissenschaftlichen Grundausbildung an den Universität sehr. Analytisches Denken und Abstraktionsvermögen sind die Basis für gute Leistungen in unseren Entwicklungsprojekten.“ Neue Mitarbeiter müssten daher nur genug Offenheit und Interesse an praxisorientierten Aufgaben mitbringen, die nötige Erfahrung und das entsprechende Know-how werden ihnen im Unternehmen vermittelt.

Der Mensch steht im Mittelpunkt, nicht die Ressource

Insgesamt sei man sehr auf das Zwischenmenschliche bedacht, fasst Schoenenberger zusammen. Dazu organisieren die Geschäftsführer auch immer wieder Social Events, wie Betriebsausflüge oder Feste. Das hat einerseits einen ganz praktischen Zweck: Zufriedenes Personal macht beim Kunden einen besseren Eindruck. Vor allem aber sollen sich die Mitarbeiter als wichtigstes Gut des Unternehmens wohlfühlen. Dass das funktioniert, kann Brauchle nur bestätigen: „Rückblickend war es für mich die richtige Entscheidung. Der Betrieb ist breit und stabil aufgestellt. Man hat viele Möglichkeiten, sich zu entfalten. Und man bekommt hier direkt die Wertschätzung für seine Leistungen, die in großen Konzernen oft fehlt.“
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Die Konzept Informationssysteme GmbH wurde 1994 gegründet und ist als Systemhaus und IT-Dienstleistungsunternehmen an der Entwicklung verschiedenster Technologien beteiligt. Die Schwerpunkte des Unternehmens liegen in den Bereichen ...
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