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Pressemitteilung

Mit MCR 3 in eine neue Dimension der Lebensmittelsicherheit

Das BioSensor-System MCR 3 zum Aufspüren von Antibiotika in der Milch setzt einen Meilenstein in der Lebensmittelsicherheit. Die Ergebnisse der Validierung beim Milchprüfring Bayern e.V. sind in einer von ADVERMA gestalteten Broschüre nachzulesen.
(PM) Wolnzach / Rohrbach, 11.07.2011 - Die EHEC-Epidemie hat erst jüngst die Diskussion über Lebensmittelsicherheit und -kontrolle wieder kräftig angeheizt. Doch es gibt auch positive Nachrichten auf diesem Sektor. Das neue BioSensor-System MCR 3 zum Aufspüren von Hemmstoffen (Antibiotika) dürfte zumindest bei der Milch der Schritt in eine neue Dimension der Lebensmittelsicherheit sein. Diese Hoffnung nährt jedenfalls das Ergebnis der Validierung beim Milchprüfring Bayern e.V.. In einer Infobroschüre sind die Erkenntnisse der Erprobungsphase in Zusammenarbeit mit der Rohrbacher ADVERMA Advertising & Marketing GmbH nun professionell aufbereitet.

Gerade die Milch hat den Ruf, ein besonders gesundes und naturbelassenes Lebensmittel zu sein. So suggeriert es die Werbung und so ist es auch in den Köpfen der Menschen verankert. Die Verbraucher erwarten deshalb ein rückstandsfreies Produkt – auch an so genannten Hemmstoffen, sprich Antibiotika. Andererseits ist die Anwendung von Arzneimitteln bei der Behandlung kranker Milchkühe – was kaum jemand bestreiten wird – allein schon des Tierschutzes wegen geboten. Auch bei einem minimierten Einsatz und bei Einhaltung aller Vorsichtsmaßnahmen besteht aber ein Restrisiko von Rückständen in der Milch.

Gemäß den EU-Lebensmittelhygieneverordnungen gelten strenge Grenzwerte für Antibiotika in der Milch. Aus gutem Grund: Sie bergen Allergiepotenzial, fördern die Resistenzbildung von Keimen und haben möglicherweise sogar einen direkten toxischen Effekt. Allerdings ließ sich die Einhaltung der gesetzlich festgelegten Grenzwerte für verschiedene Antibiotika bislang nur in zeitaufwendigen bzw. kostenintensiven Nachweisverfahren in speziellen Prüflaboren sicherstellen.

Ein weiteres spezifisches Problem der Milchwirtschaft ist, dass Milch verschiedener Herkunft im Lauf der Lebensmittelkette immer wieder vermischt wird. Um den Schaden geringstmöglich zu halten, muss deshalb mit Antibiotika belastete Milch bereits von Anfang an aus dem Verkehr gezogen werden. Aber wie? Die Antwort auf diese Frage gibt nach den bisherigen Erkenntnissen des Milchprüfrings Bayern e.V. (www.mpr-bayern.de) mit Sitz in Wolnzach die Analyseplattform MCR 3 (Munich Chip Reader der dritten Generation). Mit dem MCR 3 ist eine parallele Qualifizierung und Quantifizierung von 14 in der Tiermedizin relevanten Anbitiotika innerhalb von wenigen Minuten möglich.

Der Prototyp des MCR 3 ist beim Milchprüfring Bayern e.V. im Einsatz und dort setzt man große Hoffnungen in das neue Analysegerät: „Mit diesem neuen BioSensor kann im Verbund mit den aktuell verfügbaren Routinemethoden ein integriertes System zur Vermeidung von Lebensmittelkette Milch frühzeitig zuverlässig und gleichzeitig kostengünstig absichert“, bringt Geschäftsführer Dr. Christian Baumgartner die Ergebnisse der Validierung auf den Punkt. Sie sind auch in einer Informationsbroschüre zusammengefasst, die von der im Großraum München ansässigen Kommunikationsagentur ADVERMA (www.adverma.de) gestaltet wurde. Sie zeigt, dass man auch wissenschaftliche Themen mit einem vertretbaren Aufwand durchaus ansprechend verpacken sowie übersichtlich und leserfreundlich aufbereiten kann.

Der MCR 3 geht nunmehr seinem ersten Praxiseinsatz in der bayerischen Milchwirtschaft entgegen. Möglich wurde dies alles durch hohe öffentliche Fördermittel des Bundes und des Landes in der Entwicklungs- und Validierungsphase. Die Anwendung der neuen Analysemethode muss aber nicht auf Milch beschränkt bleiben, denn schon wird an einer Erweiterung des Testspektrums (z. B. für Trink- und Abwasser, Fleisch, Honig und Eier) gearbeitet. Einige Projekte dazu laufen laut Dr. Baumgartner bereits vielversprechend in Kooperation von TU München und LMU München.
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