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Pressemitteilung

Mit Herz und Verstand auf dem Weg zur Winterolympiade 2018

Miriam Vogt, Präsidentin des Bayerischen Skiverbands, über Olympia 2018, Kommunikation und Führungsqualitäten.
(PM) München, 24.01.2011 - Etwas mehr Herz-Blut könnten Bayern und die Weltstadt München von ihren Bürgerinnen und Bürgern bei ihrer Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2018 noch vertragen. Denn der Slogan „Weltstadt mit Herz“, im Jahr der Sommerolympiade 1972 erfunden, postuliert etwas, das in dem Hickhack um die Grundstücke in Garmisch-Partenkirchen, dem geplanten Austragungsort der Ski-Alpin, Nordisch- und Biathlon Wettbewerbe, zu kurz gekommen ist. Das meint jedenfalls Miriam Vogt, Kombinations-Weltmeisterin von 1993 und seit 2005 Präsidentin des Bayerischen Skiverbands.

Keine Frage, Miriam Vogt ist für Olympia 2018 in München. „Aber nicht um jeden Preis“, fügt sie hinzu. Und erklärt: „Die Olympiade ist ein Sportfest, bei dem man sich weltweit im Wettstreit aufeinander zu bewegt. Insofern ist sie immer ein den Frieden förderndes Ereignis, das in seiner Breitenwirkung einzigartig ist. Die Winterspiele in Vancouver wurden von bis zu 3 Milliarden Zuschauern verfolgt. Trotzdem – ich bin deshalb für eine Winterolympiade in Bayern, weil ich es Deutschland zutraue, dieses „Spektakel“ so zu organisieren, dass ein ökologisch/ ökonomisch nachhaltiger Anspruch verwirklicht wird.“

Schließlich, so Vogt, könne die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele mit all ihren Stolpersteinen und Haken auch „heilsam“ sein, weil die Beteiligten und vor allem die Menschen vor Ort über dieses Thema die Notwendigkeit entwickeln, miteinander zu reden und alte Strukturen aufzubrechen. „Voraussetzung: die Entscheider müssen den Willen haben, transparent und ethisch sauber zu agieren. Nicht nur ökonomisch, sondern auch menschlich professionell. Denn letztlich geht es ja darum, eine Region und die darin lebenden Menschen weiter zu entwickeln.“ Hier sind die Transparenz von Informationen und der Stil der Übermittlung vorderstes Gebot. „Wie transparent traue ich mich, Informationen zu vermitteln? Wie viel Klarheit lege ich in Entscheidungen meinem Verhandlungspartner gegenüber?“

Sie weiß, wovon sie spricht. Noch während ihrer aktiven Zeit als Ski-Athletin startete sie ihre berufliche Karriere im Institut für Mental- und Verhaltenstraining. Seit 10 Jahren ist sie Gesellschafterin und Geschäftsführerin. Und sprichwörtlich mit Leib und Seele dabei, wenn es darum geht, Unternehmern, Führungskräften und Berufsanfängern die Grundbegriffe von sozialer Kompetenz im beruflichen und privaten Leben zu vermitteln. „Ich glaube, dass es bei Menschen in führenden Positionen, auch im Sportmanagement, um mehr gehen sollte als um eine reine Ego-Profilierung. Das ist mein Anspruch bei der Wissensvermittlung im Institut. Es geht darum, sich zu trauen, Personen um sich zu scharen, die besser sind als ich. Das trauen sich jedoch nur Menschen zu, die die Kraft und Persönlichkeit haben, diesen theoretischen Anspruch auch selbst zu leben. Tag für Tag. Hierarchischer Druck funktioniert zwar unmittelbar, aber nicht nachhaltig und ist sehr kräftezehrend, weil das Befolgung von Anordnungen aus der Pflicht und Abhängig heraus passiert. Das führt dann oft zu inneren Widerständen. Die beste Leistung ist nicht durch Anordnungen abrufbar, sondern entspricht dem eigenen Ziel“.

Ego-Profilierung, doziert die Personalentwicklerin, ist für die Mitmenschen unmöglich zu ertragen. „Führen haben wir nie gelernt“, sagt sie. Das ist in Ihren Augen mit eines der größten Defizite bei Führungskräften in der Wirtschaft und im Sport. „Wir wissen und lernen fachlich sehr viel, aber wir erfahren wenig über unsere Mitmenschen. Ich erlebe jeden Tag, dass die meisten das, was sie an Wissen hören, nie oder sehr selten auf die eigene Person beziehen. Somit entwickeln sie sich im Grunde als Mensch zu wenig weiter. Wir haben inzwischen die Distanz zum Mond überwunden, aber scheitern immer noch am harmonischen Umgang mit unserem Gesprächspartner. Denn an der eigenen Person zu arbeiten ist am schwersten.“ Das hat die Skiweltmeisterin von 1993 in der eigenen Biographie erfahren. Sie, die nie so richtig in das Bild des Skizirkus passte, hat früh gelernt, an sich und mit ihrem eigenen Potential zu arbeiten. Und setzt dies bis heute fort.

Im Januar 2011 hat sie ein Studium zum Master in Kommunikation/Rhetorik und Sprechwissenschaft an der Universität Regensburg begonnen. Um näher am Studienort zu sein, hat sie mit ihrem Ehemann und Partner im IMV-Institut, Albert Kapfinger, eine alte Mühle südlich von Regensburg gekauft. In dem gemütlichen Gemäuer werden die beiden in Zukunft auch Seminare abhalten.

Im Leistungssport hat Miriam Vogt gelernt, dass es schön ist, mit sich und an sich zu arbeiten. „Denn nur, wenn du mit deiner ganzen Kraft, mit Herz und Verstand dabei ist, erreichst du dein Ziel“. Ein Satz, wie er im Bid-Book der Münchner Olympia-Bewerbung stehen könnte.
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Institut für Mental- und Verhaltenstraining. Der Grunsatz des Instituts: Der Mensch soll aus eigenem Antrieb erkennen, was er selbst in seinem Leben - beruflich und privat, individuell oder im Team - erreichen will. Und er soll stark sein, ...
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