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Pressemitteilung

Menschen stärken durch Coaching

(PM) Berlin, 30.08.2011 - Wir kennen den Begriff „Coach“ aus dem Englischen. Er wurde bis vor einiger Zeit als Synonym für „Trainer“, vorzugsweise im Sport, verwandt. Ursprünglich bedeutet er eigentlich Kutsche. Wie ein Kutscher initiiert der Coach Bewegung mit Hilfe eines Fortbewegungsmittels. Eine Kutsche mit zwei Pferden zu lenken erfordert Fachwissen. Die Tiere sind hochsensibel und die Zügel hängen durch. Die Pferde reagieren jetzt auf die kleinste Veränderung der Haltung des Kutschers. Bewegungen mit den Händen übertragen sich auf die Zügel. Das verstehen die Pferde als Aufforderung. Sie laufen los, ändern die Richtung oder die Geschwindigkeit oder bleiben einfach stehen – je nach Situation. Hier ist der Kutscher die Fachkraft, die gezielt eingreift und Position, Richtung und Geschwindigkeit reguliert.

So auch der Coach. Er holt den Coachee an seinem Standpunkt ab und unterstützt ihn dabei, seine Ziele zu erkennen und zu erreichen. Er macht sich gemeinsam mit dem Coachee auf den Weg hin zu seinem Ziel. Dabei führt er ihn in die Geheimnisse der Gesprächsführung und Weichenstellung ein und übergibt ihm baldmöglichst die Zügel.

Coaching findet vorwiegend im beruflichen Umfeld statt. Der Berufseinstieg, die aktuelle berufliche Situation, eine berufliche Veränderung, der gewünschte berufliche Aufstieg oder die Verbesserung der Führungskommunikation sind vielfach Gründe, ein Coaching in Anspruch zu nehmen. Dabei werden persönliche und private Belange des Coachees werden, wenn sie relevant sind, mitbedacht.

Die Fachkenntnisse des Coachs begründen sich in den Geistes- und Sozialwissenschaften und vor allem in der Kommunikation. Ein Coach arbeitet strukturiert, hält sich (nicht zu eng) an die Phasen des Coachingprozesses und ist außerdem bewandert in der Anwendung von selbstwertstärkenden Methoden und in Kommunikationstechniken. Einen guten Coach findet man übrigens in erster Linie aufgrund der nachgewiesenen Qualifikationen (Studium und Zusatzausbildungen). Daneben spielt die Sympathie eine große Rolle. Wenn beide Faktoren stimmen, hat man eine gute Chance, umsetzbare Impulse für die persönliche und berufliche Entwicklung zu gewinnen.

Der Coach begleitet den Coachee während des Coachings durch einen Prozess, der in vier Phasen strukturiert ist. Vorab klärt er mit ihm die Rahmenbedingungen wie Umfang, Termine, Kosten und die gegenseitigen Erwartungen. Er teilt ihm mit, wie sich seine Arbeitsweise gestaltet, so dass er in etwa einschätzen kann, was ihn erwartet. Wenn beide sich darüber einig geworden sind, schließen sie eine Vereinbarung ab.

In der ersten Phase geht es um die Analyse der Rahmenbedingungen. Der Coach verschafft sich einen Überblick über die Ist-Situation, über die zur Verfügung stehenden Ressourcen und über die beteiligten Personen. Coach und Coachee arbeiten heraus, was in der derzeitigen Situation bleiben soll, wie es ist, und wo Veränderungen gewünscht sind. Im laufenden Coachingprozess erfragt der Coach die Veränderungen seit dem letzten Treffen.

In der zweiten Phase erfragt der Coach die Ziele des Coachees. Er fragt dabei so lange, bis der Coachee sich seiner Sache sicher ist und bis das Ziel positiv und konkret formuliert ist. Erst dann lassen sich Handlungen aus dem Ziel ableiten, die zur Zielerreichung führen.

Die Handlungsoptionen sind Thema der dritten Phase. Wo tragen welche Veränderungen zur Zielerreichung bei und welche Methoden können dazu angewandt werden? Mögliche Interventionen können auf die Struktur eines Unternehmens oder einer Organisation, auf die bisherigen Arbeitsmethoden und auf die Arbeitsbeziehungen zielen oder auch im persönlichen Bereich des Coachees liegen. In dieser Phase wendet der Coach motivierende und stärkende Techniken an und ermutigt den Coachee bei Bedarf dazu, sich die erforderlichen Ressourcen anzueignen.

Die letzte Phase macht die Begleitung bis zur Zielerreichung, die Auswertung und den Abschluss des Coachings aus. Auch in dieser Phase ist immer wieder Stärkung und Reflektion gefragt. Der Coach wendet weiterhin verstärkt Fragetechniken an, um den Coachee dabei zu unterstützen, sich auf sein Ziel hin zu orientieren. Unter Umständen gibt der Coach hier auch Tipps, vermittelt z.B. Kommunikationstechniken, die zur Zielerreichung beitragen.

Häufig vereinbaren Coach und Coachee nach der letzten regulären Coachingsitzung noch einen Termin im Abstand von drei bis sechs Monaten. Während dieses Treffens kann die Nachhaltigkeit des Coachings erfahren werden und es kann ein erneuter Ausblick geschehen.

Übrigens: schon Goethe soll von der Notwendigkeit eines Beraters überzeugt gewesen sein. Fast alle Coachees berichten im Nachhinein von positiven Veränderungen durch das Coaching. Sie haben Rückendeckung bekommen und Klarheit und Sicherheit gewonnen. Man kann also mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass das Gespräch mit einem professionellen Coach in jeder Hinsicht hilfreich ist und Erfolge begünstigt.
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Frau Dipl.-Päd. Petra Fléing
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