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Pressemitteilung

Mehrere Schiffsfonds pleite ...

Ausschüttungen werden eingestellt, Nachschüsse drohen; Schadenersatzansprüche prüfen lassen.
(PM) Stuttgart, 28.10.2009 - Noch bis vor kurzem wurden Schiffsbeteiligungen als sichere und vor allem renditestarke Kapitalanlagen an den Mann gebracht. Die Zahl der Pleiten steigt ständig, wie die Fälle der Embdena Partnership AG zeigen. Für Insider keine große Überraschung, für die Anleger ein herbes Erwachen.

Immer mehr besorgte Anleger von Schiffsfonds suchen Rechtsrat, nachdem sich die Mitteilungen ständig mehren, dass wieder einmal ein Schiff still gelegt werden musste, somit erhebliche Liquiditätsprobleme entstehen oder gar Insolvenz beantragt werden musste. In der Kanzlei ZagniRechtsanwalt werden momentan erste Gerichtsverfahren, insbesondere gegen die damaligen Anlageberater, vorbereitet, da in der Regel nicht ordnungsgemäß über sämtliche Risiken aufgeklärt worden sind.

Aktuelle Beispiele sind die Pleiten der Schiffe MS "Hannes C" und MS "Carl C", beide aus dem Emissionshaus Embdena Partnership AG aus Emden (Ostfriesland), die erst 2004 bzw. 2005 aufgelegt worden sind.

Zahlreiche weitere Schiffe wie die MS "John Mitchell" liegen seit Monaten ohne Aufträge im Hafen, verursachen damit nur Kosten ohne entsprechende Einnahmen.
Seit Jahren werden die Prognoseziele nicht erreicht, Ausschüttungen blieben im Gegensatz zu anderen Anbietern aus, Leistungsbilanzen wurden erst nach Jahren veröffentlicht. Die optimistischen Prognosen in den Prospekten wurden oftmals nicht einmal ansatzweise erreicht.

Zur selben Zeit erwischte es die MS "Charline" von Fafa Capital oder der HCI-Fonds "Shipping Select 15" mit dem Containerschiff "Mar Catania".

Laut einer neueren Studie der Fonds-Ratingsagentur Scope mussten in den vergangenen Monaten bereits 13 Schiffsgesellschaften Insolvenz anmelden, weitere 33 erarbeiteten Sanierungskonzepte. Letztere gehen ohnehin meistens zu Lasten der Anleger, da nicht nur Ausschüttungen eingestellt werden, sondern bereits erhaltene Ausschüttungen wieder zurück gefordert werden ! Oftmals wird zusätzlich eine Kapitalerhöhung gefordert, was zu Nachschüssen der Gesellschafter führt.
Die vermeintlich sicheren Anlagen stellen sich nunmehr - für zahlreiche Anleger neu - als hochriskante unternehmerische Beteiligungen heraus, der Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist Realität geworden.

Angesichts dieser Informationsdefizite stehen die damaligen Berater verstärkt im Fokus der Anleger. Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) muss der Berater auf seine fehlenden oder unzureichenden Informationen hinweisen und zudem über sämtliche Risiken aufklären - unterlässt er diese Hinweise, macht er sich u.U. schadenersatzpflichtig.

Verschwiegen wurden in den vorvertraglichen "Beratungsgesprächen" nahezu immer die Provisionen, die die Emissionshäuser an den Vertrieb bezahlten. Auf diese sogenannten kick-backs muss der Berater nach Ansicht des BGH allerdings den Anleger ungefragt aufklären - unterlässt er diesen Hinweis, kann sich der Anleger schadlos halten (wie verweisen auf den Artikel auf dieser Website).

Die Kanzlei ZagniRechtsanwalt vertritt zahlreiche geschädigte Anleger von Schiffsbeteiligungen sowohl gegenüber den damaligen Vermittlern / Beratern als auch gegenüber den Emissionshäusern, Prospekt- und sonstigen Verantwortlichen und versucht, Schadenersatz für die Anleger zu erhalten. In den Insolvenzverfahren übernimmt die Kanzlei die Forderungsanmeldungen gegenüber dem Insolvenzverwalter.

Patrick M. Zagni
Rechtsanwalt / Fachanwalt für
Bank- und Kapitalmarktrecht
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Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Patrick M. Zagni. Vertretung von geschädigten Anlegern gegenüber Beteiligungsgesellschaften, Banken und Vermittlern.
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