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News, 18.06.2014
Stärkere Gründungsdynamik
Mehr wirtschaftlich bedeutendere Unternehmensgründungen
In Deutschland wurden im ersten Quartal erstmals seit knapp drei Jahren wieder mehr Unternehmen mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung als im Vorjahreszeitraum gegründet. Auch die Zahl der Unternehmensgründungen insgesamt lag deutlich höher als im Vergleichsquartal 2013.
Einen besonders starken Zuwachs gab es bei den Gründungen im Nebenwerb.
Einen besonders starken Zuwachs gab es bei den Gründungen im Nebenwerb.
Die deutsche Gründungsszene hat zu Beginn des Jahres deutlich an Dynamik gewonnen. Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zufolge erfolgten im ersten Quartal in Deutschland insgesamt 205.172 Gewerbeanmeldungen. Das waren rund 19,2 Prozent mehr als im Vorquartal und 3,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der reinen Unternehmensgründungen erhöhte sich mit 166.084 auf Quartalssicht um rund 18,4 Prozent und überschritt das Vorjahresniveau um 5,1 Prozent. „Gewerbeanmeldungen müssen nicht nur bei Gründung eines Gewerbebetriebes erfolgen, sondern auch bei Betriebsübernahme, Umwandlung oder Zuzug“, so die Statistikbehörde.

Erstmals seit knapp drei Jahren nahm auch die Zahl der Unternehmensgründungen, deren Rechtsform auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen, wieder zu. Dem Statistikamt zufolge erfolgten hiervon insgesamt im ersten Quartal rund 35.000 Gründungen. Das waren 1,5 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Letztmalig einen Anstieg hatte es in diesem Unternehmenssegment in Deutschland im zweiten Quartal 2010 gegeben (+ 0,2 %). Kleinunternehmen wurden dagegen etwas weniger gegründet als im gleichen Zeitraum des letzten Jahres. Hier lag die Zahl der Unternehmensgründungen mit insgesamt rund 60.000 geringfügig unter dem Niveau des ersten Quartals 2013 (- 0,1 %). Die stärkste Dynamik zeigte sich bei Gründungen im Nebenerwerb. Hiervon erfolgten im ersten Quartal mit insgesamt rund 70.000 Gewerbeanmeldungen 6,5 Prozent mehr Gründungen als im gleichen Zeitraum des Jahres zuvor.

Ebenso wie die Zahl der Unternehmensgründungen nahm jedoch auch die Zahl der Unternehmensaufgaben deutlich zu. So erfolgten im ersten Quartal in Deutschland insgesamt rund 202.000 Gewerbeabmeldungen (inklusive Betriebsübergaben, Umwandlungen und Fortzügen). Das waren 4,0 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der aufgegebenen Nebenerwerbsbetriebe erhöhte sich auf Jahressicht sogar um 5,8 Prozent. Betriebe mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung wurden dagegen etwas weniger aufgegeben. Hier verringerte sich die Zahl der Schließungen mit insgesamt rund 33.000 im Jahresvergleich um 0,8 Prozent.
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