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News, 08.09.2011
Mehr Umsatz und Beschäftigte
Handwerk bleibt auf Wachstumskurs
Das deutsche Handwerk hat im zweiten Quartal deutlich mehr Umsatz erzielt als im Vorjahreszeitraum. Am stärksten legten die Handwerke für den gewerblichen Bedarf und das Bauhauptgewerbe zu.
Insbesondere Handwerke wie der Metallbau konnten ihren Umsatz kräftig steigern.
Insbesondere Handwerke wie der Metallbau konnten ihren Umsatz kräftig steigern.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, stiegen die Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk in Deutschland im zweiten Quartal auf Jahressicht um 7,0 Prozent. Das war das sechste Quartal in Folge, in dem das deutsche Handwerk gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Umsatzplus erzielen konnte. Im Vergleich zum ersten Vierteljahr erhöhte sich der Umsatz im zweiten Quartal um 23,3 Prozent. Die Beschäftigung stieg dem Statistikamt zufolge ebenfalls, demnach im Handwerk Ende Juni dieses Jahres 0,8 Prozent mehr Personen tätig waren als im Jahr zuvor.

Vorläufigen Angaben des Statistiksamts zufolge legten alle siebe Gewerbegruppen des zulassungspflichtigen Handwerks im zweiten Quartal beim Umsatz zu. Den höchsten Umsatzzuwachs erzielten die Handwerke für den gewerblichen Bedarf, zu denen beispielsweise Metallbauer und Feinmechaniker gehören. Hier überstiegen die Umsätze im zweiten Quartal das Vorjahresniveau um 14,8 Prozent. Zweitstärkster Gewinner war das Bauhauptgewerbe, bei dem auf Jahressicht ein Umsatzplus von 10,1 Prozent zu Buche stand, gefolgt vom Kraftfahrzeuggewerbe (+8,3%) sowie dem Lebensmittelgewerbe (+3,1%) und dem Gesundheitsgewerbe (+1,9%). Das Ausbaugewerbe (z.B. Installateure, Heizungsbauer, Elektrotechniker, Maler und Lackierer)  sowie die Handwerke für den privaten Bedarf (u.a. Friseure, Textilreiniger, Steinmetze und Steinbildhauer) erzielten im zweiten Quartal  auf Jahressicht ein Umsatzplus von 1,5 bzw. 1,2 Prozent.

Den stärksten Schub bei der Beschäftigung wiesen, korrespondierend zur Umsatzentwicklung, die Handwerke für den gewerblichen Bedarf aus mit einem Zuwachs um 2,3 Prozent. Im Ausbaugewerbe lag die Anzahl der erwerbstätigen Personen im zweiten Quartal 1,2 Prozent über dem Vorjahresniveau, im Kraftfahrzeuggewerbe stieg sie auf Jahressicht um 1,1 Prozent, im Bauhauptgewerbe um 0,8 Prozent und im Gesundheitsgewerbe um 0,7 Prozent. In den Handwerken für den privaten Bedarf sowie im Lebensmittelgewerbe wurden dagegen 2,7 bzw. 0,6 Prozent weniger Beschäftigte registriert als im zweiten Quartal 2010.
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