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News, 27.09.2013
Mehr Geld für Beschäftigte
Tarifverdienste vielfach deutlich gestiegen
Das Jahr 2013 hat vielen tariflich Beschäftigten Lohnerhöhungen teils deutlich über Inflationsniveau und Sonderzahlungen gebracht. Am stärksten stiegen die Tarifverdienste im bayerischen Hotel- und Gastgewerbe.
Viele tariflich Beschäftigten haben real beziehungsweise inflationsbereinigt mehr im Portemonnaie als im letzten Jahr.
Viele tariflich Beschäftigten haben real beziehungsweise inflationsbereinigt mehr im Portemonnaie als im letzten Jahr.

Die Tarifrunde 2013 ist in vielen Branchen abgeschlossen. Häufig haben die Tarifbeschlüsse Tariferhöhungen von drei Prozent und mehr gebracht. Eine Reihe der in Kraft getretenen Verdienstzuwächse und Sonderzahlungen resultieren dabei aus Tarifabschlüssen, die in den Jahren 2011 und 2012 vereinbart wurden, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit.

Die ersten Branchentarifabschlüsse wurden 2013 in der Eisen- und Stahlindustrie sowie in der holz- und kunststoffverarbeitenden Industrie erzielt. Beide sahen ein Plus von 3,0 % ab März 2013 vor. Im Bauhauptgewerbe stiegen die Tarifverdienste ab Mai im Westen um 3,2 % und im Osten um 4,0 %, in der Metallindustrie waren es 3,4 % ab Juli 2013 und weitere 2,2 % ab Mai 2014.

Tarifbeschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder erhalten seit Januar 2013 ein Plus von 2,65 % sowie von 2,95 % ab Januar 2014. Einige Länder haben diese Erhöhungen auf ihre Beamtinnen und Beamten übertragen beziehungsweise die Übernahme geplant. In anderen Ländern sind die Besoldungserhöhungen jedoch niedriger. Beispielsweise wollen Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bremen das Tarifplus ausschließlich auf niedrigere Besoldungsgruppen übertragen; Rheinland Pfalz erhöhte die Beamtenbezüge ab Januar 2013 um 1,0 %.

In anderen Branchen resultieren Tariferhöhungen des Jahres 2013 noch aus länger laufenden Abschlüssen aus den Vorjahren. Dies gilt beispielsweise für die Textil- und Bekleidungsindustrie West (3,0 % ab Mai), die Systemgastronomie West (2,9 % ab Juni), das Bankgewerbe (2,5 % ab Juli), die Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Gemeinden (je 1,4 % ab Januar und August) sowie die Bundesbeamten (je 1,2 % ab Januar und August). In der Druckindustrie erhielten die Tarifbeschäftigten keine Tariferhöhung, sondern eine einmalige Pauschale von 150 Euro.
Im Einzelhandel liefen die Tarifverträge je nach Region zwischen Ende März und Mai aus. Die Arbeitgeber haben bundesweit alle Entgelt- und Manteltarifverträge gekündigt. Bislang konnten die Tarifvertragspartner keine Einigung über einen neuen Tarifvertrag erzielen.

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