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News, 26.10.2005
Eco Top Ten
Bio & Fair-Sortiment im Lebensmitteleinzelhandel
Ab sofort ist die neue EcoTopTen-Marktübersicht zum Bio & Fair-Sortiment im Lebensmittel-Einzelhandel online verfügbar.
Damit wird VerbraucherInnen, die Wert auf eine ausgewogene Ernährung mit hochwertigen Lebensmitteln legen, jetzt der Griff zu nachhaltigen Produkten erleichtert. Denn die EcoTopTen-Marktübersicht zeigt auf einen Blick, welche Unternehmen Bio & Fair-Produkte anbieten und welche Sortimentsbereiche abgedeckt sind. Die gute Nachricht: Nicht nur Bio- und Naturkostläden oder Biosupermärkte bieten ein Vollsortiment an Bio-Produkten und eine gute Auswahl an fair gehandelten Lebensmitteln. Auch immer mehr herkömmliche Supermärkte sind bei Bio & Fair-Produkten mittlerweile sehr gut sortiert.

„Für die Verbreitung von nachhaltigen Lebensmitteln ist es enorm wichtig, dass auch konventionelle Handelsketten ein gutes Sortiment an Bio- und Fair-Waren führen”, sagt Dr. Ulrike Eberle, Spezialistin für nachhaltige Ernährung am Öko-Institut. Denn obwohl vielen VerbraucherInnen die Vorteile von Bio & Fair-Produkten bewusst sind, lässt sich der Kauf von nachhaltigen Lebensmitteln im Alltag nicht immer leicht realisieren. Wesentlich ist, dass Bio & Fair-Produkte in jedem Lebensmittelgeschäft in guter Auswahl angeboten werden und dass sie leicht zu erkennen sind.

Was viele wissen: In Bioläden und Biosupermärkten erhalten die VerbraucherInnen ausschließlich Bio-Produkte. Aber auch konventionelle Supermärkte verfügen bereits in vielen Sortimentsbereichen über Bio-Produkte. Gut sieht das Bio-Angebot zum Beispiel bei Eiern, Molkereiprodukten oder Trockenprodukten wie Müsli, Nudeln oder Süßigkeiten aus. Geringer ist das Angebot bei Obst & Gemüse, die kleinste Auswahl finden VerbraucherInnen bislang bei Fleisch, Wurst und Fisch, Brot & Backwaren oder Getränken. Was die meisten nicht wissen: Sogar einige Discounter bieten heute bereits einzelne Produkte in Bio-Qualität.

Für den Griff zu Bio-Produkten gibt es gute Gründe: So belohnt sich jeder, der zu Bio-Kost greift, gleich in mehrfacher Hinsicht - zum Beispiel mit Pluspunkten für die eigene Gesundheit und für die Umwelt. Denn in der ökologischen Landwirtschaft werden Tiere artgerecht gehalten und natürliche Ressourcen geschont. Die Bio-Produktion verzichtet zudem auf chemisch-synthetische Pflanzenschutz- und Düngemittel. Rückstände in den Nahrungsmitteln sind daher die Ausnahme. Auch der Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen ist verboten.

Zu mehr globaler Gerechtigkeit trägt der Kauf von fair gehandelten Lebensmitteln bei. Deren Produzenten profitieren zum Beispiel von langfristigen Handelsbeziehungen und erhalten einen angemessenen Lohn. Fair gehandelte Lebensmittel gibt es vor allem bei Tee, Kaffee, Kakao und Schokolade, Bananen, Mangos und Orangensaft.

Die EcoTopTen-Marktübersicht basiert auf Angaben der TOP-30-Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel 2004 sowie größeren Biosupermärkten, Bio- und Naturkostläden, die das Öko-Institut im Juli und August 2005 befragt hat. Nicht alle Unternehmen haben geantwortet. Darunter auch Handelsketten, von denen bekannt ist, dass sie ebenfalls Bio & Fair-Produkte im Angebot haben. Bei diesen Unternehmen ist leider weiterhin eigene Recherchearbeit der VerbraucherInnen notwendig. Die Marktübersicht, Tipps sowie weitere Informationen rund um das Thema „Bio- & Fair-Sortiment im Lebensmitteleinzelhandel” lesen Sie im Internet unter http://www.ecotopten.de/produktfeld_essen.php, interessante Downloads finden Sie unter http://www.ecotopten.de/download.php. Weitere Marktübersichten stehen unter Rubrik „Produktempfehlungen” auf http://www.ecotopten.de.

EcoTopTen ist eine groß angelegte Initiative für nachhaltigen Konsum und Produktinnovationen im Massenmarkt, die das Öko-Institut initiiert hat. In regelmäßigen Abständen empfehlen die WissenschaftlerInnen eine Auswahl an hochwertigen so genannten EcoTopTen-Produkten, die ein angemessenes Preis-Leistungsverhältnis haben und aus Umweltsicht allesamt Spitzenprodukte sind. Typische Produkte, die die EcoTopTen-Kriterien nicht erfüllen, werden zum Vergleich vorgestellt. Damit können EcoTopTen-Marktübersichten die Kaufentscheidung für rundum gute Produkte erleichtern.

Das EcoTopTen-Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert, die EcoTopTen-Kampagne vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft und der Stiftung Zukunftserbe. Medienpartner ist das Monatsmagazin „natur&kosmos”, das kontinuierlich über EcoTopTen und die neuesten Marktübersichten berichtet. Im aktuellen Novemberheft lesen Sie, warum Bio-Kost auf dem Vormarsch ist.

[CS; Quelle: Öko-Institut e.V.]
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