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News, 31.03.2008
Marken als Statussymbole
Die begehrtesten Luxusmarken der Welt
Luxusmarken signalisieren einen ganz bestimmten „way of life“ und heben (zumindest vordergründig) den sozialen Status. Das Potenzial für solche Marken ist immens, wie eine internationale Umfrage belegt. Weltweit führend im Segment der Luxusmarken ist derzeit demnach „Gucci“.
Nach Meinung von fast zwei Drittel der deutschen Verbraucher möchten Käufer von Luxusmarken-Artikeln damit ihren sozialen Status zeigen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor, im Rahmen derer Marktforscher der Nielsen Company Verbraucher aus 48 Nationen zur Bedeutung von Luxusmarken befragt haben. Die weltweit gefragteste Luxusmarke heißt demzufolge „Gucci“: Danach befragt, welche Luxusmarke er (vor allen anderen) wählen würde, wenn Geld keine Rolle spielte, nannte weltweit jeder fünfte Konsument die Flaggschiffmarke des französischen Luxuskonzerns PPR. Nicht so in Deutschland und Europa: Dort heißt die meist begehrte Luxusmarke „Calvin Klein“.

Während die italiensche Modemarke Gucci im weltweiten Ranking Calvin Klein und Chanel gefolgt von Louis Vuitton auf die Plätze verweist, hat Calvin Klein dafür in Deutschland klar die Nase vorn. Rund jeder dritte Deutsche (32%) würde Calvin Klein-Produkte wählen, vorausgesetzt er kann sich diese leisten. Platz zwei belegen Giorgio Armani und Diesel, die jeweils 23 Prozent der Deutschen favorisieren, vor Gucci (22%) und Versace (20%). Auf den weiteren Plätzen folgen Chanel und Christian Dior, für die sich jeweils jeder sechste deutsche Konsument begeistert (17%) sowie die Marke Prada (15%). Produkte von Louis Vuitton (11%), Ralph Laureen (10%) und Yves Saint-Laurent (10%) sowie das Label Emporio Armani würde nur mehr etwa jeder zehnte Deutsche kaufen, falls sein Kontostand ihm eine freie Markenwahl ermöglichte.

Entscheidend ist das Image

Wenngleich der Faktor „Qualität“ einer der Hauptgründe für den Kauf von Luxusmarken sei, so Nielsen, gebe dennoch das Image meist den Ausschlag. So seien es Nielsen zufolge vor allem das Image und der damit verbundene Lebensstil, für die Verbraucher gewillt seien, tiefer in die Tasche zu greifen. Die Luxusmarke markiert ein Statussymbol, über das der Käufer nach Ansicht von 62 Prozent der in Deutschland befragten Verbraucher seinen sozialen Status zum Ausdruck bringen möchte. Deshalb müsse eine Luxusmarke laut Nielsen zusammen mit ihrem Image ihre Kernmarkenwerte verkaufen.

Was Designer Brands erfolgreich macht, verdeutlichen in Deutschland Calvin Klein und Diesel, die gemessen an den Absatzzahlen mit weitem Abstand führen. Demnach kauft jeweils jeder Fünfte hierzulande Produkte dieser beiden Labels. Nielsen gibt hierfür die Erklärung: „Diese Marken gehören zu den zugänglichsten für Erstkäufer von Luxusmarken. Vom Parfüm über Unterwäsche bis hin zum einfachen T-Shirt bieten diese Marken den „Designertouch“ für einen Bruchteil des Preises.“ Wie Michaela Hockenberger, Director Marketing & Corporate Communications bei ACNielsen Deutschland weiter ausführt, hätten diese Labels verstanden, dass es wichtig sei, „die Markenwerte in kleinere Produkte einfließen zu lassen, um den Verbraucher anfangs anzuziehen.“ Wenn dieser dann mehr verfügbares Einkommen habe, so die Expertin, wird er sich teurere Produkte derselben Marke kaufen.

Wie groß das Potenzial von Luxusmarken ist, verdeutlicht auch ein weiteres Ergebnis: So würde der Umfrage zufolge mehr als jeder fünfte Konsument in Deutschland ein bestimmtes Handy oder einen Flachbildschirmfernseher kaufen, wenn diese mit dem Namen einer Luxusmarke versehen wären. Potenziale, die sich Moderiesen wie Prada und Armani heute schon zunutze machten. „Es sieht so aus, als gäbe es in jeder Eckes des Heims und Büros ein riesiges Marktpotential für Luxusmarken“, sagt Hockenberger. Auch Laptops mit Designlabel würde sich demnach fast jeder Fünfte (18%) gönnen. Selbst Küchengeräte (11%) oder auch MP3-Player (10%) fänden schon allein aufgrund des Labels hierzulande einen Markt.

Quelle: ACNielsen Deutschland

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