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News, 09.04.2013
Malware in Online-Werbung
BSI warnt vor verseuchten Werbebannern
Warnung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI): Viele bekannte deutschsprachige Online-Portale liefern derzeit Online-Werbung aus, die mit Schadprogrammen, sogenannter Malware, infiziert ist.
Allein schon der Besuch von einer Website mit manipulierten Werbebannern reicht für ein Infektion des Rechners aus.
Allein schon der Besuch von einer Website mit manipulierten Werbebannern reicht für ein Infektion des Rechners aus.
In den vergangenen Tagen haben Online-Kriminelle erneut in großem Umfang OpenX-Server zur Auslieferung von Werbebannern kompromittiert, berichtet das BSI. Das führt dazu, dass aktuell auf vielen namhaften und teils stark frequentierten deutschsprachigen Website – darunter auch die Online-Angebote von Nachrichten-, Politik-, Lifestyle- und Fachmagazinen, Tageszeitungen, Jobbörsen und Städteportalen – manipulierte Werbebanner ausgeliefert werden, die schädlichen JavaScript-Code enthalten, der auf so genannte Exploit-Kits verweist. Dem BSI zufolge nutzten diese
bekannte Schwachstellen unter anderem in Java, im Adobe Reader, in Adobe Flash oder im Microsoft Internet Explorer aus. Ziel der Cyberkriminellen ist es, über diesen Weg auf Windows-basierten Rechnern der Besucher infizierter Websites Schadprogramme wie zum Beispiel Online-Banking-Trojaner zu installieren. Das Perfide an dieser Methode: Die Infektion von Rechnern erfolgt bereits allein durch den Besuch von Websites, auf denen manipulierte Werbebanner ausgeliefert werden. Eine Nutzeraktion wie etwa ein Klick auf schädliche Online-Werbung sei für eine Infektion dem BSI nach nicht erforderlich.

„Das Computer-Notfallteam CERT-Bund des BSI hat in den vergangenen Tagen bereits eine Vielzahl von Betreibern betroffener Webseiten informiert, damit diese die Ursache für die Auslieferung der schädlichen Werbebanner auf ihrer Webseite überprüfen und wenn möglich abstellen können“, so das BSI. „Derzeit werden jedoch täglich neue Webseiten identifiziert, auf denen schädliche Werbebanner ausgeliefert werden“.

Sicherheitsupdates sind vorhanden, werden jedoch oftmals nicht eingespielt


Dem BSI nach seien zwar seit längerem für alle derzeit von Exploit-Kits ausgenutzten Schwachstellen Sicherheitsupdates verfügbar. Dennoch verbreiteten sich die Schadprogramme weiterhin erfolgreich, weil die Updates vielfach nicht von Nutzern auf den Rechner oder Noteboopk installiert sind. „Das BSI rät daher allen Nutzern dringend, den Stand der Sicherheitsaktualisierungen ihres Betriebssystems, sowie des Browsers und anderer genutzter Anwendersoftware wie Java, Adobe Reader und Adobe Flash regelmäßig zu überprüfen und von den Herstellern bereitgestellte Sicherheitsupdates rasch zu installieren“, so die Sicherheitsbehörde.
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