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Pressemitteilung

MUNICC Naming Symposium: Naming-Experten im Dialog mit der Industrie

Namensfindung ist für viele Unternehmen eine große Herausforderung. Der Prozess ist anspruchsvoll und nicht selten langwierig. Auch im B2B-Bereich gewinnt die Markenarbeit immer mehr an Bedeutung. Und mit ihr das adäquate Naming.
(PM) München, 10.12.2015 - Beim MUNICC Naming Symposium am 13. Oktober 2015 trafen sich Naming-Experten und Marketingfachleute aus Industrieunternehmen in der Orange-Bar über den Dächern von München, um sich zu diesem Thema auszutauschen. Rund 50 Vertreter verschiedenster Unternehmen zeigten sich interessiert über die Vorträge der Referenten aus Agentur, Handel, Industrie und Recht. Die rege Diskussion im Anschluss zeigte den Informations- und Redebedarf zu diesem Thema.

Armin Bastl von INCREON zeigte als erster Referent des Nachmittags die Wichtigkeit der Emotionalisierung von Marken über den Namen auch und vor allem in B2B-Markt auf. „Der Name ist das Fundament der Marke. Er lässt Bilder im Kopf der Zielgruppen entstehen – Bilder, die Emotionen wecken. Mit dem richtigen Namen lassen sich diese Emotionen in die gewünschte Richtung lenken. Deshalb funktionieren die, in der Entwicklungsabteilung von Unternehmen so beliebten, Abkürzungen auch nicht. Es sei denn, man hat ein großes Marketingbudget für deren Implementierung zur Verfügung.“, so der Markenstratege und Agenturinhaber. Anhand des Polarsterns „Polaris“, der unter Astronomen die wenig geschmeidige Abkürzung HD8890 innehat, stellte er das Gesagte eindrucksvoll dar.

Vom Firmament ging es dann in die Tiefen der Rechtsprechung bei der Namensfindung. Rechtsanwalt Dr. Martin Schippan, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht von der Kanzlei Lausen Rechtsanwälte klärte in seinem Vortrag am Beispiel eines internationalen Konzerns anschaulich über die gesetzlichen Vorgaben und juristischen Stolperfallen auf, die sich bei der Namensfindung, vor allem international, ergeben können. Das Interesse und die Fragen an den Juristen und seinen Anwaltskollegen Rechtsanwalt Bernhard Buchner, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht/Fachanwalt für Informationstechnologie waren in der anschließenden Podiumsdiskussion sehr groß.

Sabine Höllinger-Hartl, Leiterin Brand Marketing/Advertising bei Rosenbauer, verstärkte das Referententeam mit interessanten Ausführungen darüber, wie Markennamen in der B2B-Kommunikation entstehen, funktionieren und langfristig geführt werden. Anhand der Rosenbauer Feuerwehrfahrzeuge, allen voran dem Flughafenlöschfahrzeug PANTHER, zeigte die Marketingexpertin die Prozesse, Erfolge aber auch Unwägbarkeiten in der internationalen Namensgebung des weltweiten Feuerwehrtechnikherstellers aus Oberösterreich auf.

Zu den großen Herausforderungen im Naming zählt die internationale Verwendbarkeit beziehungsweise Adaptierbarkeit des Namens und seine Schutzfähigkeit in einzelnen Ländern. Das gilt umso mehr, wenn es um den Wachstumsmarkt China geht. Die Eigenheiten der chinesischen Sprache mit ihren Dialekten und Zeichen und die Möglichkeiten, einen Marken- oder Unternehmensnamen erfolgreich für China zu entwickeln und zu schützen, bildeten die Hauptelemente im Vortrag des Sinologen Stefan Geiger. Der Asienexperte und Geschäftsführer des Chinaforum Bayern e.V. traf auf hohes Interesse in seinem Vortrag über die Besonderheiten beim Naming in China.

Über die Besonderheiten bei der Namensfindung für eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, bei der zusätzlich die Interessen diverser Gremien berücksichtigt werden müssen, referierte Andreas Schöfbeck, Vorstand der gesetzlichen Krankenkasse BKK ProVita. Die Besonderheit hier: Der neue Name war für die Krankenkasse auch der Impuls dafür, sich in ihrem Ansatz neu auszurichten. Hin zu mehr Harmonie von Körper, Geist und Seele. Gestärkt durch biologische, homöopathische und meditative Angebote sowie Beratungsleistungen zu einer gesunden Lebensführung. Die eindrucksvolle Geschichte der Entstehung des neuen Namens und der Neuausrichtung der Kasse hin zu einem ganzheitlichen Ansatz in Angebot und Leistung stieß auf reges Interesse beim Fachpublikum.

Im Anschluss an die Vorträge stellten sich alle Referenten den Fragen der Anwesenden. Es entstanden lebhafte Diskussionen um die verschiedenen Themenfelder. Viele nutzten die Chance, um eigene relevante oder aktuelle Projekte und deren Herausforderungen zu thematisieren und sich im gemeinsamen Gespräch Rat einzuholen.

Infos zur nächsten Veranstaltung von MUNICC: www.municc.de

Publikumsstimmen zur Veranstaltung:

„Eine sehr praxisnahe, interessante Veranstaltung.“

„Hier stellen sich Branding-Experten den Fragen der Industrie.“

„Konnte vieles für mein Unternehmen mitnehmen.“

„Bin gerade in einem Namensfindungsprozess und es tröstet mich, dass andere Unternehmen mit den gleichen Herausforderungen zu kämpfen haben. Der Austausch darüber, wie andere es gemacht haben und welche Möglichkeiten es gibt, hat mir weitergeholfen.“

„Ein kurzweiliger Nachmittag mit vielen interessanten Themen.“

„Der Dialog mit den Naming-Experten, vor allem auch die juristischen Sichtweise, hat mir sehr weitergeholfen für mein aktuelles Naming-Projekt.“
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ÜBER MUNICC - EXPERTENKREIS FÜR INDUSTRIEKOMMUNIKATION

Initiatoren des Expertenkreises für Industriekommunikation (MUNICC) sind die B2B-Markenagentur INCREON und Lausen Rechtsanwälte. In regelmäßigen Abständen trifft sich die Münchner Runde zu kompakten und smarten ...
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