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Verkehrstherapiepraxis Frank Pfeffer
Pressemitteilung

MPU-Coach – eine lohnende Investition?

Die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) erfordert eine Menge von Informationen, über die der auffällig gewordene Kraftfahrer in der Regel nicht verfügt.
(PM) Karlsruhe, 18.10.2016 - Viele Betroffene treten unvorbereitet zur MPU an, so dass diese negativ verläuft. Pech oder Willkür? Nein! Man hat selbst den Ausgang der MPU in der Hand. Wenn sich kritisch mit Ihrer Vergangenheit auseinandergesetzt wurde, positive Strategien für die Zukunft entwickelt und diese bereits über eine gewisse Zeit vor der MPU erprobt wurden, bestehen gute Chancen auf ein positives Gutachten. Der MPU-Anwärter tut gut daran, die Sperrfrist zu nutzen, um eine stabile Veränderung seiner Einstellungen und Verhaltensweisen herabeizuführen. Denn dies ist die grundlegende Voraussetzung für ein positives Gutachten. Außerdem: hat er nicht wirklich an Ihrem Problemverhalten gearbeitet, ist er seinen Führerschein möglicherweise bald wieder los. Seriöse Berater stehen in der Regel mit Begutachtungsstellen in Kontakt und wissen, worauf es ankommt.
 
Es wird eindeutig positiv gewertet, wenn man vor der Begutachtung fachkundige Beratung in Anspruch nimmt. Dies unterstreicht die Ernsthaftigkeit beim Bemühen um Veränderung.
 
MPU-Berater helfen, wenn

· unter Alkohol- oder Drogeneinfluss am Straßenverkehr teilgenommen bzw.
· das Punktekonto in Flensburg überzogen wurde
· und deshalb von Amts wegen eine medizinisch-psychologische Untersuchung gefordert wird.
 
Vorteile der Beratung

· Zeitersparnis durch nutzen der Sperrfrist
· individuelle Beratung
· vermeiden von frustrierenden und kostspieligen MPU-Fehlversuchen
· Hilfe beim Verstehen des Sachverhaltes
 
Ziele der Beratung

· Vermittlung von Informationen, welche Gründe bei Ihnen zur Anforderung des MPU-Gutachtens geführt haben
· selbstkritische Einschätzung des früheren Verhaltens
· Erwerb und Training von positiven Verhaltensalternativen
· Vermeidung von Rückfällen und erneutem Führerscheinverlust
 
Inhalte der Beratung

· Informationsgespräch zur Abklärung der Beratung
· Analyse der Alkohol-, Drogen- oder Punktedelikte
· Wissensvermittlung über die Wirkungsweise von Alkohol, Drogen bzw. Medikamenten in Verbindung mit der Teilnahme am Straßenverkehr
· Abklärung medizinischer Aspekte, insbesondere erforderlicher Laborwerte
· kennenlernen der Sichtweise des Gutachters, individuelle Vorbereitung auf das psychologische Gespräch
· Hilfe bei der Kommunikation mit Führerscheinbehörden und Begutachtungsstellen
· fahrpraktisches Training im Realverkehr bei Bedarf (Kooperation mit Fahrschule)
· am Ende eine schriftliche Bestätigung über die Teilnahme an der Beratung für die Begutachtungsstelle

Dauer der Beratung

· Der Umfang der Beratung ist von der individuellen Situation abhängig, d.h. welche Anforderungen in der MPU an den Betroffenen gestellt werden und welche dieser Anforderungen bei Beginn der Beratung bereits erfüllt werden. Erfahrungsgemäß beläuft sich die Anzahl der Beratungstermine bei Einzelgesprächen auf mindestens zehn Stunden.
· Sinnvoll sind Termine im 2-Wochen-Rhythmus, da zwischen den Beratungen die besprochenen Verhaltensänderungen eingeübt und trainiert werden sollen. Denn nur derjenige hat in der MPU gute Chancen, welcher seine Problemmuster verändert und für den Straßenverkehr adäquates Verhalten zuverlässig stabilisiert hat.
 
Sonstiges

· Bei Alkohol- oder Drogendelikten sollte vor dem MPU-Termin mindestens über ein halbes Jahr an einem forensisch gesicherten Drogenscreening bzw. EtG-Kontrollprogramm teilgenommen werden.
· Mindestens über diesen Zeitraum hinweg bis zur MPU sollten Erfahrungen mit einer alkohol- bzw. drogenfreien Lebensweise gemacht werden - auch wenn aus medizinischer Sicht vielleicht keine Abstinenz erforderlich wäre. Es geht darum, alte Gewohnheiten zu verlassen und neue Perspektiven zu entwickeln.

Fazit

Der Weg zurück zum Führerschein ist nicht einfach und auch nicht billig. Für Begutachtung, Beratung, Abstinenznachweise, den Antrag auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis kommen leicht um die 3000 Euro zusammen. Also in den meisten Fällen deutlich mehr, wie der Ersterwerb des Führerscheins gekostet hat. Dennoch sollte nicht an einer gründlichen Beratung gespart werden. Wird die MPU negativ beschieden, so entstehen erneut Kosten für Begutachtung, Abstinenznachweise usw. Von der eingeschränkten Mobilität, Einbußen an Lebensqualität und etwaigen Einkommensverlusten ganz zu schweigen.
Daher sollte bereits schon bei drohendem Führerscheinverlust der Kontakt zu einem seriösen Berater aufgenommen werden – alleine um die führerscheinlose Zeit auf die richterlich festgelegte Sperrzeit zu begrenzen.
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ÜBER VERKEHRSTHERAPIEPRAXIS FRANK PFEFFER

Professionelle Beratung im Vorfeld einer medizinisch-psychologischen Untersuchung.
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