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M&A - Transaktionsrisiken richtig absichern

(PM) Hamburg, 18.01.2016 - Der Kauf, Verkauf oder die Fusion von Unternehmen sowie die Aus- oder Eingliederung von Unternehmensteilen gehören für den Mittelstand längst zur Geschäftspraxis. Die Gründe für solche Transaktionen reichen von der Nachfolgeregelung über die Erschließung neuer Märkte bis hin zum Gewinn von Kompetenzen und Innovationspotenzial durch die erweiterte Belegschaft. Doch jede Transaktion birgt Risiken.

Versicherungs-Due-Diligence

Zu Beginn muss das fragliche Objekt auf Herz und Nieren geprüft werden. Dazu zählt auch die Bestandsaufnahme der derzeitigen Versicherungssituation. "Die Versicherungs-Due-Diligence sollte parallel zur Unternehmens-Due-Diligence erfolgen. Sie macht fehlenden oder lückenhaften Versicherungsschutz und die aktuelle Schadensituation des Unternehmens transparent", erklärt Emanuel Wessel, Versicherungsspezialist für Transaktionen beim Hamburger Versicherungsmakler Gossler, Gobert & Wolters. "Das kann relevant für die Bewertung des Objektes sein. Im günstigsten Fall lässt sich noch vor der Transaktion nachbessern. Im schlimmsten Fall kann es sein, dass der Käufer aufgrund eines hohen, nicht adäquat abgedeckten Haftungsrisikos vom Kauf zurücktritt."

Finanzielle Transaktions-Risiken absichern

Im Rahmen der Transaktion will sich der Käufer vor unbekannten finanziellen Gefahren schützen und verlangt daher im Regelfall vom Verkäufer weitreichende Gewährleistungen oder Garantien. Der Verkäufer hingegen will die Transaktion ohne künftige Verbindlichkeiten realisieren und dabei einen maximalen Verkaufspreis erzielen. Klassische Lösungsansätze dieses Konfliktes, etwa die Einrichtung eines Treuhandkontos, werden nicht immer von allen Parteien als ideal empfunden. Eine Warranty & Indemnity Versicherung bietet eine finanzielle Absicherung gegen Verluste aufgrund von Nichteinhaltung zugesagter Garantien. Sie kann sowohl auf Käufer- als auch auf Verkäuferseite abgeschlossen werden. "Über die reine Absicherung des Verkaufserlöses oder Kaufbetrages hinaus bieten W&I-Versicherungen zusätzliche Vorteile", weiß Wessel. "So erhält der Verkäufer sofort Liquidität, wenn er die Verpflichtung, finanzielle Mittel für mögliche aufkommende Haftungsansprüche auf einem Treuhandkonto zu hinterlegen, versichert. Der Käufer kann dann Ansprüche direkt gegen die Versicherung geltend machen. Das Solvenzrisiko des Verkäufers entfällt."

Internationales Know-how mit Beratung vor Ort kombinieren

Da M&A-Vorgänge allgemein relativ international geprägt sind, erfolgen Beratung und vertragliches Prozedere oft in englischer Sprache. Auch die Versicherer kommen überwiegend aus dem angelsächsischen Raum. International vertretene Makler steuern die Beratung ihrer Kunden daher häufig über ihre dortigen Dependancen. "Persönlicher ist es jedoch, inländische Kunden auch aus Deutschland heraus zu beraten und Risiken von hier aus direkt im Londoner Markt oder über international agierende Netwerkpartner zu platzieren", findet Wessel. "Für mittelständische Transaktionen mit eher kleineren Volumina lassen sich inzwischen sogar rein nationale Versicherungsdeals bei spezialisierten inländischen Anbietern mit deutschsprachigen Wordings platzieren."
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