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Darmkrebsmonat März 2014 – Lokoregionale Wärmetherapie als Komplementärmedizin

„Wir wollen auf die Möglichkeiten hinweisen, die die Wärmetherapie bei einer komplementärmedizinischen Krebsbehandlung bieten kann“
(PM) Troisdorf/Köln, 26.03.2014 - „Der Felix Burda Stiftung ist zu danken, dass sie 2002 den Darmkrebsmonat ausgerufen hat, um die Öffentlichkeit für diese Krankheit zu sensibilisieren. So wissen immer mehr Menschen über Vorsorge- und Früherkennung“, sagt Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie, einer speziellen Form der Wärmetherapie. „Wir wollen darüber hinaus über die Möglichkeiten informieren, die die Wärmetherapie in einer komplementärmedizinischen Krebsmedizin hat“. Szàsz verweist dazu auf die Informationen unter darmkrebs.de, die die Felix Burda Stiftung im Internet veröffentlicht, wenn sie neben klassischen Behandlungsformen auch „Ergänzende Therapien“ der „Naturheilkunde“ vorstellt:

„Die Naturheilkunde fördert die Genesung, indem sie die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert. Im gleichen Sinne werden Begriffe wie Komplementärmedizin, Ganzheitsmedizin oder Alternative Medizin benutzt. … Zu den seriösen Anwendungen der Naturheilkunde bei der Behandlung von Darmkrebs zählen die Mistel-Therapie, Selen-Präparate und die Hyperthermie bzw. Wärmebehandlung…..Die Hyperthermie ist eine Ergänzung zur Bestrahlung bei Mastdarmkrebs. Die Körperregionen werden kurz vor oder nach der Bestrahlung zusätzlich mittels Mikrowellen auf 40 bis 42 Grad Celsius erwärmt. Durch diesen "Wärmestress" soll erreicht werden, dass Tumorzellen empfindlicher auf die Bestrahlung reagieren, also schneller zugrunde gehen. Die Wärmetherapie soll darüber hinaus noch einen weiteren positiven Effekt haben, nämlich die körpereigene Immunabwehr gegen den Tumor verstärken. Die Erfahrungen der letzten Jahre geben Anlass zur Hoffnung, dass die Wärmebehandlung einen positiven Einfluss auf den Erfolg der Strahlentherapie haben könnte.“

Eine komplementärmedizinische Onkologie zielt u.a. darauf ab, Wärmetherapie und schulmedizinische Strahlen- oder Chemo-Therapie zu koppeln, um deren Wirkung zu intensivieren. Die Oncothermie will den Tumor thermisch anregen, sich selbst zu zerstören. Dazu wird während der Behandlung zusätzlich zur Wärme ein elektrisches Feld erzeugt. Da Krebsgewebe elektrische Energie besser leitet als gesundes Gewebe, trennen sich gesunde von kranken Zellen. Nur kranke haben „thermischen Stress“ dank des Tumor-fokussierten künstlichen Fiebers. So fließt mehr elektrische Energie durch das maligne Gewebe - dies führt zu Sauerstoffarmut und Nährstoffverarmung in der Tumorzelle. Sie wird anfälliger gegen andere, parallel eingesetzte klassische Therapien. Deren Dosierung kann sinken.
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