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News, 12.12.2011
Produzierendes Gewerbe
Leichter Anstieg der deutschen Produktion
Nach zwei Rückgängen in Folge hat die Produktion in Deutschland im Oktober wieder etwas zugelegt. In der Tendenz bleibt die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe aber weiter abwärtsgerichtet.
Trotz der leichten Erholung geht das BWMi auch weiterhin von einer gedämpften Produktion aus.
Trotz der leichten Erholung geht das BWMi auch weiterhin von einer gedämpften Produktion aus.
Nach Mitteilung des Bundesamtes für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat sich die Produktion im Produzierenden Gewerbe im Oktober preis-, kalender- und saisonbereinigt um 0,8 Prozent erhöht. Von Down Jones Newswires befragte Ökonomen hatten gegenüber September lediglich mit einem Anstieg der Produktion um 0,4 Prozent gerechnet, nachdem die Erzeugung zuvor zwei Monate in Folge gesunken war (September: - 2,8%; August: -0,4%). Auf Jahressicht erhöhte sich die Produktion im Oktober um 0,3 Prozent, arbeitstäglich bereinigt sogar um 4,1 Prozent.

Grund für den Anstieg war vor allem eine deutliche Produktionsausweitung in der Industrie um 0,8 Prozent, die allerdings alleinig auf einen Anstieg der Investitionsgüterproduktion um 2,2 Prozent zurückzuführen war, während die Konsumgüterproduktion auf Monatssicht stagnierte (0,0%) und die Produktion von Vorleistungsgütern abermals zurückging (-0,4%). Im Bauhauptgewerbe stieg die Erzeugungsleistung im Oktober um 0,4 Prozent, die Energiezeugung erhöhte sich auf Monatssicht um 1,1 Prozent. Auf Jahressicht erhöhte sich die Produktion im Oktober um 0,3 Prozent %, arbeitstäglich bereinigt erhöhte sie sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,1%.

Im aussagekräftigeren Zweimonatsvergleich September/Oktober gegenüber Juli/August hat sich die Produktion in Deutschland allerdings erheblich abgeschwächt: Auf Zweimonatssicht stand im Oktober ein Produktionsrückgang um preis-, kalender- und saisonbereinigt 2,6 Prozent zu Buche. Den stärksten Rückgang weist in diesem Zeitraum die Industrie aus, die ihre Erzeugung auf Zweimonatssicht um 2,6 Prozent zurückfuhr (Investitionsgüterindustrie: -3,0%; Vorleistungsgüterindustrie: -3,1; Konsumgüterindustrie: -1,1%). Im Bauhauptgewerbe sank der Ausstoß im selben Zeitraum ebenfalls deutlich um 2,1 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum blieb die Erzeugung im September/Oktober mit einem Zuwachs um arbeitstäglich bereinigt 4,7 Prozent dagegen aufwärtsgerichtet.

„Die bereits im Verlauf des dritten Quartals sichtbare Zurückhaltung bei der Produktion setzt sich gleichwohl fort“, kommentierte das Ministerium die aktuellen Zahlen. „Angesichts der verhaltenen Entwicklung der Auftragseingänge in der Industrie und im Baugewerbe dürfte die Produktion in den kommenden Monaten vorerst gedämpft bleiben.“
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