VOLLTEXTSUCHE
News, 29.11.2013
Leichter Anstieg der Verbraucherpreise
Inflation zieht etwas an
Der Anstieg der Verbraucherpreise hat sich im November entgegen den Erwartungen von Ökonomen leicht beschleunigt. Der starke Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln schwächt sich jedoch weiter ab.
Der Anstieg der Lebensmittelpreise verlangsamt sich weiter: Seit Juli hat sich die Jahresteuerung hier nahezu halbiert.
Der Anstieg der Lebensmittelpreise verlangsamt sich weiter: Seit Juli hat sich die Jahresteuerung hier nahezu halbiert.

Die deutschen Verbraucherpreise haben, nachdem sie im Oktober leicht auf Monatssicht gesunken waren, im November insgesamt leicht zulegt. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden auf Basis vorläufiger Ergebnisse mittteilte, mussten Verbraucher in Deutschland für Waren und Dienstleistungen im November durchschnittlich 0,2 Prozent mehr zahlen als im Oktober. Gegenüber November 2012 verteuerte sich das Leben für Verbraucher in Deutschland im Schnitt um 1,3 Prozent. Damit hat sich die Inflation im Jahresvergleich geringfügig beschleunigt. Im Oktober war die Jahresteuerungsrate auf 1,2 Prozent zurückgegangen und damit auf den tiefsten Stand gefallen seit August 2010 (+1,0 % im Jahresvergleich). Von Down Jones Newswires befragte Volkswirte hatten im November eigentlich mit einer gegenüber Oktober stabilen Jahresteuerung gerechnet. Insgesamt betrachtet bleibt der Anstieg die Verbraucherpreise aber weiter deutlich unter der von der Europäischen Zentralbank (EZB) für Preisstabilität definierten Grenzmarke von 2,0 Prozent. 

Verantwortlich für die weiterhin vergleichsweise geringe Inflation in Deutschland ist zu einem wesentlichen Teil die anhaltend rückläufige Preisentwicklung bei Mineralölprodukten. Sie drückte die Preise für Energie auch im November erneut im Jahresvergleich um 0,3 Prozent nach unten. Im Oktober hatten Privathaushalte sogar für Energie im Schnitt 0,5 Prozent weniger zahlen müssen als im Vorjahreszeitraum. Zugleich hat sich Preisdruck im Bereich der Nahrungsmittel im November weiter abgeschwächt. Zwar zogen die Lebensmittelpreise im Jahresvergleich im Schnitt um 3,2 Prozent an, allerdings längst nicht mehr so stark wie in den letzten Monaten (Juli: +5,7 %; August: +4,9 %; September: +4,7 %); Oktober: + 4,2 %).

Dienstleistungen verteuerten sich dagegen im November wieder etwas stärker. Sie kosteten im Durchschnitt 1,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Im Oktober hatten sie sich lediglich im Schnitt um 1,2 Prozent auf Jahressicht verteuert. Für Waren mussten Verbraucher durchschnittlich 1,1 Prozent mehr als zahlen als im November 2012. Hier schwächte sich der Preisauftrieb leicht ab (Oktober: +1,2 % im Jahresvergleich).

WEITERE NEWS AUS DIESER KATEGORIE
NACHRICHTEN AUS ANDEREN RESSORTS
SUCHE
Volltextsuche





Profisuche
Anzeige
PRESSEFORUM MITTELSTAND
Pressedienst
LETZTE UNTERNEHMENSMELDUNGEN
BRANCHENVERZEICHNIS
Branchenverzeichnis
Kostenlose Corporate Showrooms inklusive Pressefach
Kostenloser Online-Dienst mit hochwertigen Corporate Showrooms (Microsites) - jetzt recherchieren und eintragen! Weitere Infos/kostenlos eintragen
Anzeige
BUSINESS-SERVICES
© novo per motio KG