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Pressemitteilung

Star im deutschen Übergangsjacken-Repertoire: Lederjacke klarer Favorit der Deutschen – trotz Hype um Bomber- und Jeansjacken

StyleLounge wertet Trends aus rund 15.000 Kundenanfragen zu über 3.000 Lederjacken aus. Deutsche geben durchschnittlich 246 Euro beim Kauf aus. Männer besonders qualitäts- und markenbewusst.
(PM) Hamburg, 28.04.2016 - In der Wahl einer Lederjacke als Frühlingsjacke steckt erst einmal wenig Überraschendes. In Deutschland dürften Mann wie Frau damit allerdings voll im Langzeittrend liegen. Nicht nur, dass die Lederjacke auch bei Models, Stars und Fashionistas immer wieder zu sehen ist, auch deutsche Konsumenten bevorzugen Frühlingsjacken in Leder deutlich gegenüber aktuellen Trends wie der Bomber- oder Jeansjacke. Vielleicht greifen die Deutschen deshalb auch gerne etwas tiefer ins Portemonnaie und geben für ihre Lederjacke durchschnittlich 246 Euro aus. Das sind zwei Ergebnisse der aktuellen Analyse des Modepreisvergleichportals StyleLounge, die basierend auf einer Stichprobe von rund 15.000 Kundenanfragen zu über 3.000 Angeboten geschlechterübergreifende sowie -spezifische Trends rund um den Lederjackenkauf im Frühling auswertet.

Dabei bringt die Studie vor allem überraschende Unterschiede bei der durchschnittlichen Investition sowie der Farbpräferenz hervor: Männer geben durchschnittlich rund 316 Euro für ihre Lederjacke aus, Frauen rund 195 Euro. Herren zeigen zudem eine starke Vorliebe für die deutschen Marken tigha und Trapper, die für handgefertigte Qualitätsware stehen. Bezüglich der favorisierten Couleur der Lederjacke gibt es geschlechterübergreifend einen klaren Favoriten: Schwarz ist bei Herren wie Damen Bestsellerfarbe. Während Männer nachfolgend allerdings schlichte Farben wie Braun, Blau und Grau bevorzugen, steht bei Frauen Rot an zweiter Stelle.

Männer investieren rund 316 Euro und präferieren handgefertigte Unikate – Hinweis auf Slow-Fashion-Bewusstsein?
Im Durchschnitt lassen sich Deutsche ihre Lederjacke 246 Euro kosten. Ausgeprägtes Qualitäts- sowie Markenbewusstsein zeigen dabei vor allem Männer: Sie bezahlen durchschnittlich 315,70 Euro für ihre Lederjacke, Frauen dagegen nur 194,86 Euro. Zudem zeigen Männer ein Faible für deutsche Brands: Rund ein Viertel aller Einkäufe verfielen auf die Marken tigha und Trapper. Das junge Designerlabel tigha rund um Gründer Asem Chaudhary ist bekannt für hochwertige Bekleidung und angesagte Schnitte, die auch bei Celebrities bis nach Hollywood beliebt sind. Die Lederwarenmanufaktur Trapper setzt bei der Produktion der Lederjacken auf handcraft und schafft dadurch Unikate. Zweifelsohne kann ihnen damit nicht eindeutig ein Slow-Fashion-Bewusstsein bescheinigen, ein Trend in diese Richtung ist aber definitiv zu erkennen – zumal die günstigsten Modelle unter den mehr als 1.500 unterschiedlichen Herren-Lederjacken auf StyleLounge bereits für 30 Euro zu haben sind.

Bei den Damen lässt sich keine klare Markenpräferenz erkennen. Review, Naketano und das Trendlabel Gipsy führen mit jeweils lediglich rund zehn Prozent der Käufe die Liste gleichauf an. Einen möglichen Insider-Tipp verrät ein Blick auf die niederländischen Nachbarinnen: Damen-Lederjacken des deutschen Modelabels Freaky Nation sind bei den modebewussten Holländerinnen besonders beliebt. Das Google-Suchvolumen für die Marke ist Anfang 2013 erstmals deutlich angestiegen und erreicht seitdem seinen Peak vor allem in den Frühlingsmonaten.

Schwarz eindeutig beliebteste Farbe. Frauen greifen auch gerne zu Rot, Männer bleiben den dunklen Tönen treu.
Der klare Verkaufsschlager bei Männern wie Frauen ist die schwarze Ausführung der Lederjacke: 55 Prozent aller Käufe vereinigt der Klassiker auf sich. Bei der geschlechterübergreifenden Auswertung folgen mit 12 Prozent weit abgeschlagen braune Lederjacken. Damen wählen Schwarz mit 47 Prozent allerdings weniger häufig als Männer mit 58 Prozent und kleiden sich – wenn auch mit deutlichem Abstand – ebenfalls gerne im roten Biker-Outfit (rund 10 Prozent). Die Herren hingegen zeigen sich mit Braun (16 Prozent) und Blau (vier Prozent) auf den Plätzen zwei und drei stets zurückhaltend, wenn es um den Farbton ihrer Lederjacke geht.

Die Lederjacke im Frühling 2016

Im Wandel der Zeit ist die Lederjacke von der Funktionswear längst zu einem modischen Attribut avanciert, das weder von den Laufstegen noch aus der Streetwear wegzudenken ist. Als Allrounder passt sie zum casual Freizeitoutfit ebenso wie zum Business-Style und bleibt bei guter Qualität plus Pflege lange erhalten. Aktuell erfreuen sich bei Frauen vor allem kürzere Modelle großer Beliebtheit. Ebenfalls angesagt sind – ganz im Zeichen des Coachella-Festivals – der Fransenlook im Hippie-Gipsy-Stil oder extravagante Ethno-Muster. Bei den Damen konkurrieren zudem Pastelltöne wie hellblau oder rosa (laut Farbinstitut Pantone die Trendfarben des Jahres) mit der bisher nach Schwarz am häufigsten gewählten roten Ausführung. Die Herrentrends variieren von der Biker-Variante in ausgefallenem Grünton über Fliegerjacken mit Patches bis hin zu Matrix-inspirierten langen Trenchcoat-Designs.
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