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Kreativitätstraining im MBA-Studium der Open University verhilft Managern zu effizienten Problemlösungen

(PM) Köln, 24.11.2010 - Wie beeinflussen Wahrnehmung, Lebensweise und Kultur das Denken und Handeln eines Managers? Wie entwickeln MBA-Studierende individuelle, ideenreiche Lösungsansätze und damit ein kreatives Klima für Veränderungen in ihrem Unternehmen? Sind kreative Führungskräfte effizienter? Das sind Fragen, auf welche die Open University-Professoren bei der aktuellen Neustrukturierung des MBA-Programms verschiedene Antworten gefunden haben. Folglich haben sie dem Kreativitätstraining im Studium einen höheren Stellenwert eingeräumt. War zuvor das Modul „Creativity, Innovation and Change“ erst den Studenten im zweiten Abschnitt des MBA vorbehalten, werden sie nun gleich beim Studienstart verschiedene Kreativitätstechniken erlernen und sofort in ihrem Beruf nutzen können.

Das Erlernen kreativer, innovativer und nachhaltiger Problemlösungstechniken und deren Anwendung war schon immer ein wichtiger Bestandteil des OU-MBAs. „Verglichen mit anderen MBA-Programmen ist unser Kreativitätstraining schon etwas Besonderes“, erklärt Barbara Wilson, die zu diesem Thema in verschiedenen europäischen Ländern örtliche Tutorien hält und ihr Wissen in die OU-Residential Schools einbringt. Diese mehrtägigen Präsenzveranstaltungen, in denen die MBA-Studenten in der Gruppe verschiedene Kreativitätstechniken erarbeiten und reale Fallbeispiele aus ihrem eigenen Unternehmen lösen, sind für MBA-Curricula einzigartig, meint die Trainerin. In vielen MBA-Programmen wird Kreativität oft im Kontext der Innovation abgehandelt.

Um Lösungen für ein Unternehmensproblem zu entwickeln, müssen die OU-Studenten zuerst das eigentliche Problem erkennen und erfassen. Dazu erlernen sie die verschiedenen wissenschaftlichen Prinzipien des kreativen Denkens und des Problemlösens. Aus diesen theoretischen Werkzeugen, von denen rund 150 verschiedene Techniken vorgestellt werden, können sie diejenigen auszusuchen, die für ihre persönliche Situation relevant sind.

Das A und O beim Kreativitätsprozess ist, das eigentliche Problem zu identifizieren, um ein Change-Management und eine Problemlösung in Gange zu setzen. Das geht nur, wenn Führungskräfte in der Lage sind, für sich selber und für ihre Mitarbeiter kreative Einstellungen zuzulassen und zu fördern. In einem ersten Schritt sollen die MBA-Studenten reflektieren, wie sie sich als kreative Führungskraft sehen. In einem zweiten Schritt erlernen sie die wissenschaftlichen Techniken und deren praktische Anwendung, die auch in Klausuren anwendungsorientiert abgefragt werden. Im dritten Schritt fragen sich die MBA-Studenten, wie sie die erlernten Theorien einsetzen, um bei ihrer Arbeit Probleme zu ermitteln, um sie mittels Veränderungen zu lösen.

„Leider kommt es in Unternehmen häufig vor, dass das eigentliche Problem nicht gelöst wird, weil auf die Schnelle die richtige Ursache nicht erkannt wurde“, sagt Barbara Wilson. Ein einfaches Beispiel: Mitarbeiter einer Firma beschweren sich über die Qualität des Kantinenessens. Mittels eines Fragebogens ermittelt die Personalabteilung, dass die Angestellten glauben, das Essen sei zu fett, enthielte zu viel Fleisch und zu wenig vollwertige Zutaten. Der enttäusche Küchenchef weist aber das Gegenteil nach. Ein Wahrnehmungsfehler der Mitarbeiter? Nein, eher ein Kommunikationsproblem. Hätte das Unternehmen zugelassen, aus verschiedenen Perspektiven den wahren Grund für das Problem in Gesprächen gemeinsam zu erforschen, hätte es die eigentlichen Ursachen erkannt. Den Mitarbeitern ist die Kantine zu teuer. Zudem werden der hohe Geräuschpegel beim Essen als störend und die Umgebung mit dunkeln Möbeln als ungemütlich empfunden. Den Koch zu entlassen, wäre sicher die falsche Lösung gewesen.

„Das Beispiel zeigt, dass viele Probleme in Unternehmen versteckte Mängel sind, die keiner erkannt hat“, meint Barbara Wilson. Gute kreative Lösungen setzten immer voraus, dass auch das eigentliche Problem offen und kreativ erforscht wird.

Eine typische Übungsaufgabe für OU MBA-Studenten im Kreativitätsmodul ist die Aufgabe „Stärken Sie ihr Team für mehr Verantwortung“. Zunächst muss das eigene Führungsverhalten genau unter die Lupe genommen werden. Mögliche selbstkritische Fragen wären: Wie schaffe ich ein Klima, das für mehr Vertrauen bei mir in der Abteilung sorgt? Wie stellt sich das allgemeine Unternehmensklima dar? Wie groß ist der Spielraum, eigene Ideen zu entwickeln? Biete ich genügend Feedback und Anerkennung? Erst dann kann man sich fragen, welche Schritte für ein partnerschaftliches Klima sorgen werden, in dem mehr einfallsreiches und flexibles Denken und Handeln auf der Tagesordnung steht, das zur Entwicklung von Ideen und zur Förderung von Innovationen führen wird.

Ein Video-Clip aus einem MBA-Tutorium in München zeigt, wie Barbara Wilson eine Einführung in die Regeln der Kreativität gibt: www8.open.ac.uk/europe/open-university-business-school-mba-tutorial-munich
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