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News, 08.11.2010
Kräftiges Ausfuhrplus
Deutsche Exporte nehmen wieder Fahrt auf
Die deutsche Wirtschaft hat im September einen unerwartet starken Anstieg der Exporte verzeichnet. Die Importe dagegen gingen leicht zurück.
Der deutsche Export bleibt weiterhin auf Wachstumskurs: In den ersten drei Quartalen legten die Exporte binnen Jahresfrist um rund ein Fünftel zu.
Der deutsche Export bleibt weiterhin auf Wachstumskurs: In den ersten drei Quartalen legten die Exporte binnen Jahresfrist um rund ein Fünftel zu.
Nach zwei Rückgängen in Folge haben die deutschen Exporte im September wieder kräftig zugelegt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufiger Ergebnisse am Montag bekannt, stiegen die deutschen Ausfuhren im September gegenüber August um 3,0 Prozent auf ein Volumen von 70,1 Milliarden Euro. Vorab befragte Ökonomen hatten nur mit einem Ausfuhrplus von 1,5 Prozent gerechnet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Exporte um 22,5 Prozent. Im Juli und August waren die deutschen Ausfuhren kalender- und saisonbereinigt noch auf Monatssicht um 0,8 bzw. 0,2 Prozent gesunken.

Wachstumstreiber Nr. 1 im deutschen Außenhandel waren im September abermals die Länder außerhalb der Europäischen Union (EU), die aus Deutschland Waren im Wert von 34,8 Milliarden Euro bezogen – 37,7 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die deutschen Exporte in die EU erhöhten sich auf Jahressicht dagegen „nur“ um 14,1 Prozent auf 52,1 Milliarden Euro. Dabei beliefen sich die deutsche Ausfuhren in die Eurozone-Länder auf 34,8 Milliarden Euro (+13,6%) und die Exporte in die EU-Länder, die nicht der Eurozone angehören, auf 17,4 Milliarden Euro (+ 15,3%).

Die deutschen Einfuhren stiegen im September binnen Jahresfrist um 18,0 Prozent auf 70,1 Milliarden Euro und fielen damit um 1,5 Prozent geringer aus als im August. Wichtigster Handelspartner waren im September hier erneut die Mitgliedsstaaten der EU mit einem Einfuhrvolumen in Höhe von 44,6 Milliarden Euro, was einem Plus auf Jahressicht von 17,8 Prozent entspricht. Die Importe aus den sogenannten Drittländern, also Nicht-EU-Länder, stiegen im September binnen Jahresfrist um 18,3 Prozent auf 25,4 Milliarden Euro.

Im Zeitraum Januar bis September 2010 erhöhten sich die deutschen Ausfuhren im Vergleich zum Vorjahr um 19,0 Prozent und die Importe um 19,5 Prozent. „Die Zwischenbilanz des deutschen Außenhandels nach den ersten drei Quartalen 2010 kann sich sehen lassen. Der Export ist und bleibt das Zugpferd der konjunkturellen Erholung“, kommentierte  Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e. V. (BGA), die aktuellen Zahlen. Der Außenhandelsbilanzüberschuss lag im September 2010 kalender- und saisonbereinigt bei 15,6 Milliarden Euro. Im Vorjahresmonat hatte der Überschuss 11,5 Milliarden Euro betragen.
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