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News, 27.09.2007
Finanzen und Controlling
Kostenfaktor „Energie-Effizienz“ – wer beim Einkauf spart, zahlt später drauf!
Oft steht beim Einkauf von Produkten der Preis an erster Stelle. Das Thema „Energie-Effizienz“ und damit der Strom- und Energieverbrauch des jeweiligen Produktes wird bei der Kaufentscheidung hingegen zumeist vernachlässigt. Den Strom- und Energieanbietern ist es Recht – sie danken dies mit einer hohen Rechnung.
Wer Strom und Energie verschwendet, der schadet nicht nur der Natur – er schadet auch dem eigenen Portemonnaie! Sowohl in Privathaushalten als auch in der Wirtschaft schlägt der Strom- und Energieverbrauch als Kostenfaktor immer mehr zu Buche. Die Weichen für überhöhte Strom- und Energiekosten stellt dabei nicht selten schon der Einkauf. Statt Produkte nach dem Kriterium „Total Cost of Ownership“ (TCO) auszuwählen und bei der Kaufentscheidung auch die mit einem Produkt einhergehenden Folgekosten zu berücksichtigen, zählt oft nur der reine Kaufpreis.

"Die Auswirkungen auf den künftigen Energieverbrauch und damit die Energiekosten werden zumeist nicht miteinbezogen.“, so Gerhard Dell, Landesenergiebeauftragter und Geschäftsführer des O.Ö. Energiesparverbandes. Ein Versäumnis, das in der Folgezeit mit deutlich höheren Strom- und Energiekosten zu Buche schlägt, da diese, wie Dell erklärt, über die Lebensdauer betrachtet, in vielen Fällen die Anschaffungskosten übersteigen.

Nach Auskunft des O.Ö. Energiesparverbandes zeigt sich dieser Zusammenhang besonders bei IT-Produkten und damit in Büros. So würden beispielsweise Flachbildschirme im Betrieb bis zu 70 Prozent weniger Strom verbrauchen als herkömmliche Röhrenmonitor. Doch auch bei den Flachbildschirmen gibt es große Unterschiede, wo dem Verband zufolge energie-effiziente Produkte im Vergleich zu ineffizienten Bildschirmen eine Stromkostenersparnis von bis zu 61 Prozent bedeuten können.

Da der überwiegende Anteil des Stroms von Bürogeräten nicht im eigentlichen Betrieb, sondern im Leerlauf beziehungsweise im „Wartezustand“ verbraucht werde und bei manchen Geräten über 90 Prozent ausmache, sollten Unternehmen bei der Auswahl von Bürogeräten ganz besonders auf den Stromverbrauch in den verschiedenen Betriebszuständen achten, so der Rat des Verbands.

„In Büros steigt der Energiebedarf durchschnittlich um 1,6 % jährlich“, so Dell. Dabei betrage der Stromanteil im Bürobereich gemessen am gesamten Energieverbrauch des Unternehmens bis zu 50 Prozent. Dell rät deshalb, den Stromverbrauch genauer unter die Lupe zu nehmen. Mit der kostenfreien Broschüre „Energie-effiziente Bürogeräte“, will der Verband die Unternehmen dabei unterstützen. Denn wer beim Einkauf an der falschen Stelle spart, zahlt über den Strompreis später drauf.

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Die Borschüre „Energie-effiziente Bürogeräte“ kann über den O.Ö. Energiesparverband, Landstr. 45, 4020 Linz, +43-(0)732-7720-14380 kostenfrei bestellt werden

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