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News, 28.02.2013
Konsumklima im besser
Deutsche Verbraucher in Shopping-Laune
Die Stimmung der Verbraucher in Deutschland hat sich im Februar weiter aufgehellt. Auftrieb geben laut GfK-Konsumklimaindex zunehmend positive Konjunkturerwartungen.
Die Angst vor einem weiteren Wirtschaftsabschwung ist gewichen. Die Folge: das Geld sitzt wieder lockerer.
Die Angst vor einem weiteren Wirtschaftsabschwung ist gewichen. Die Folge: das Geld sitzt wieder lockerer.
Bei den Deutschen macht sich wieder Konjunkturoptimismus breit. Das zeigt der Konsumklimaindex der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). So legte der von GfK erhobene Konsumklimaindikator, im Februar gegenüber Januar um 0,1 auf 5,8 Punkte zu. Für März prognostiziert der Gesamtindikator einen weiteren Anstieg auf 5,9 Punkte. Das wäre der dritte Anstieg seit Beginn des Jahres. Im Dezember letzten Jahres hatte sich die Stimmung der Verbraucher noch den dritten Monat in Folge eingetrübt.

„Die europäische Finanzkrise ist in den Medien derzeit kaum ein Thema. Auch die Akteure an den Finanzmärkten verhalten sich ruhig. Diese Rahmenbedingungen lassen die Deutschen relativ entspannt in die Zukunft blicken“, so die GfK.

Diese entspannte Haltung spiegelt sich auch in den Konjunkturerwartungen der Konsumenten nieder. So legte der Teilindikator zu den Konjunkturaussichten, nachdem er im Januar bereits um 6,6 Punkte gestiegen war, im Februar um weitere 8,8 auf -2,5 Punkte zu. Damit liegt der Indikator nur noch knapp unter der Nulllinie, die den langjährigen Durchschnitt der Konjunkturstimmung darstellt. „Aktuell sieht es so aus, als sei ein Wendepunkt bei den Konjunkturaussichten erreicht. Die Konsumenten gehen davon aus, dass sich die Konjunktur nicht weiter abkühlen wird“, so die GfK.

Positiv auf die Verbraucherverstimmung wirkt zudem, dass die Erwartungen zur Einkommensentwicklung weiter äußerst optimistisch bleiben. So büßte der Einkommensindikator nach dem starken Anstieg im Januar um fast 15 Zähler im Februar zwar etwas ein. Mit einem leichten Rückgang um 4,2 auf 31,8 Punkte notiert der Indikator allerdings der GfK zufolge weiterhin auf einem sehr guten Niveau. „Die stabile Beschäftigungssituation sowie die Aussicht der Beschäftigten auf steigende Einkommen in Verbindung mit besseren Konjunkturaussichten sind für dieses hohe Niveau der Einkommensstimmung in erster Linie verantwortlich“, erklärte die GfK.

Die anhaltend positiven Einkommenserwartungen sowie der zunehmende Konjunkturoptimismus fachen auch die Konsumbereitschaft weiter an. So steigt der Teilindikator zu den geplanten Konsumausgaben der Deutschen den zweiten Monat in Folge um weitere 1,7 Punkte auf 37 Zähler und damit auf den höchsten Stand seit März 2012. „Da die Verbraucher nach wie vor skeptisch sind, was die Stabilität des Euro angeht, investieren sie ihre finanziellen Mittel tendenziell eher in werthaltige Anschaffungen als es gegen historisch niedrige Zinsen auf die Bank zu tragen“, so das Konsumforschungsinstitut.

Im laufenden Jahr erwartet die GfK, dass sich die privaten Konsumausgaben insgesamt real um ein Prozent erhöhen werden. „Unterstellt man für 2013 ein Wachstum des BIP von 0,8 Prozent, wie es momentan vorhergesagt wird, so dürfte der Konsum einen überdurchschnittlichen Beitrag zur Konjunkturentwicklung leisten.“
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