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News, 04.02.2013
Konsumklima erholt sich
Deutsche Verbraucher wieder zuversichtlicher
Deutschlands Verbraucher gehen mit neuem Optimismus ins Jahr 2013, zeigt der Konsumklimaindex der GfK. So haben die ruhige Lage auf den Finanzmärkten und steigende Einkommenserwartungen die Kauflust zu Beginn des Jahres spürbar angefacht.
Die Ruhe an der Eurofront sowie die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt lassen den Konjunkturpessismus der Verbraucher schwinden.
Die Ruhe an der Eurofront sowie die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt lassen den Konjunkturpessismus der Verbraucher schwinden.
Die Hoffnung der Deutschen, dass die Konjunktur bald wieder anzieht, wächst.  Das zeigt die aktuelle Erhebung zum Konsumklimaindex der Gesellschaft für Konsumforschung (Gfk). So signalisiert das Konsumklima-Barometer, im Rahmen dessen die GfK die Konjunktur- und Einkommenserwartungen sowie die Anschaffungsneigung der deutschen Bevölkerung ermittelt, für Februar einen Anstieg um 0,1 auf 5,8 Punkte. Im Dezember hatte sich die Stimmung der Verbraucher noch den dritten Monat in Folge revidiert um 0,1 auf 5,7 Punkte eingetrübt (Vorab-Prognose Januar: 5,6 Punkte). „Da die Staatsschuldenkrise derzeit in den Medien weitgehend ohne negative Schlagzeilen auskommt, treten bei den deutschen Verbrauchern wieder die guten inländischen Rahmenbedingungen in den Vordergrund“, so die GfK.

Die steigende Zuversicht der Deutschen zeigt sich unter anderem in wieder deutlich optimistischeren Konjunkturerwartungen. So legte der Teilindikator zu den Konjunkturaussichten, nachdem er im Dezember leicht gesunken war, im Januar um 6,6 Zähler auf -11,3 Punkte zu. „Die Konjunkturerwartung hat somit in vier der letzten fünf Monate an Wert gewonnen. Der Abwärtstrend des Indikators scheint somit gestoppt“, konstatierte das Institut. So gingen die Verbraucher davon aus, dass die Konjunktur im weiteren Verlauf des Jahres wieder leicht an Fahrt gewinnen wird.

Besonders zuversichtlich stimmt die Deutschen allerdings die anhaltend gute Lage auf dem Arbeitsmarkt. Sie treibt im Januar den Einkommensindikator um knapp 15 Punkte nach oben. Mit einem Stand von 36 Zählern notiert der Indikator, nachdem er bereits im Dezember leicht gestiegen war, nunmehr so hoch  wie seit Juli 2012 nicht mehr und höher als vor einem Jahr. „Trotz der gegenwärtigen konjunkturellen Abkühlung gehen die Bundesbürger weiter davon aus, dass ihre Einkommen in den nächsten Monaten steigen werden“, so das Forschungsinstitut.

Der Rückgang des Konjunkturpessimismus und die Zuversicht die Einkommensentwicklung betreffend lassen auch die Anschaffungsneigung deutlich steigen. So legte der Indikator zu den geplanten Konsumausgaben im Januar um 15,2 auf 35,3 Punkte zu und macht damit den deutlichen Rückgang im Dezember um gut neun Punkte mehr als wett. Beflügelt wird die Kauflust allerdings auch dadurch, dass die Neigung, Geld zu sparen respektive auf dem Kapitalmarkt anzulegen, bei den Deutschen weiterhin gering ist.

„Trotz der augenblicklichen Ruhe auf den internationalen Finanzmärkten ist das Vertrauen in den Finanzsektor bei den Verbrauchern noch nicht wiederhergestellt“, so die GfK. „Außerdem liegt das Zinsniveau in Deutschland weiterhin deutlich unterhalb der Inflationsrate. Deshalb halten es die Konsumenten für ratsam, ihre finanziellen Mittel tendenziell eher in werthaltige Anschaffungen zu investieren als sie auf die hohe Kante zu legen.“
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