VOLLTEXTSUCHE
News, 29.07.2014
Explosion der stationären Hautkrebsbehandlungen
Klinikaufenthalte wegen Hautkrebs massiv gestiegen
Die Zahl der Hautkrebs-Erkrankungen in Deutschland explodiert: Nach einer Auswertung des Statistischen Bundesamt hat sich die Zahl der stationär behandelten Hautkrebs-Patienten in Deutschland binnen von fünf Jahren um knapp ein Fünftel erhöht.
Die absolute Mehrheit der an Hautkrebs erkankten und stationär behandelten Personen war 65 Jahre oder älter.
Die absolute Mehrheit der an Hautkrebs erkankten und stationär behandelten Personen war 65 Jahre oder älter.
Angaben des Statistischen Bundesamt zufolge wurden im Jahr 2012 in Deutschland insgesamt knapp 92.000 Bundesbürger wegen Hautkrebs stationär im Krankenhaus behandelt. Das waren dem Statistikamt zufolge 23,4 Prozent mehr stationäre Hautkrebsbehandlungen in Kliniken als im Jahr 2007. 55,3 Prozent der wegen Hautkrebs stationär im Krankenhaus behandelten Patienten waren Männer. Sie waren damit deutlich häufiger von Hautkrebs betroffen als Frauen (2012: 44,7 %).

Bei den mit Abstand meisten stationär behandelten Fällen handelte es sich um den nicht ganz so gefährlichen sogenannten „hellen“ Hautkrebs. Knapp drei Viertel der wegen Hautkrebs im Krankenhaus behandelten Patienten (73,4 %) waren von dieser Hautkrebsform, zu der das sogenannte Basalzellkarzinom und Stachelzellkarzinom zählen, betroffen. Der Rest und damit gut ein Viertel der Hautkrebs-Patienten hatte ein bösartiges Melanom, den weitaus gefährlicheren sogenannten „schwarzen“ Hautkrebs (26,6 %). Dieser trat bei Männern vor allem am Körperrumpf auf (4.800 Fälle), während bei den Frauen vor allem die unteren Extremitäten sowie der Hüfte betroffen waren (4 200 Fälle). Vom „hellen“ Hautkrebs sind sowohl bei Frauen als auch bei Männern besonders Körperregionen betroffen, die verstärkt dem Sonnenlicht ausgesetzt sind, wie zum Beispiel spezifische Teile des Gesichts, der Kopfhaut, des Halses und der Ohren.

Häufigste Form des operativen Eingriffs bei Hautkrebs-Patienten war mit 65.300 Operationen das Entfernen von erkranktem Haut- und Tumorgewerbe.  An zweiter Stelle folgten mit 48.500 operativen Eingriffen Transplantationen in Form eines Hautlappenersatzes an der Haut und Unterhaut. Weitere 18.700 Operationen hatten eine vorübergehende Weichteildeckung zum Gegenstand.

Im Durchschnitt verbrachten stationär behandelte Hautkrebs-Patienten im Jahr 2012 nach Auskunft der Statistikbehörde 5,2 Tage im Krankenhaus. Drei Viertel der wegen Hautkrebs im Krankenhaus behandelten Personen waren 65 Jahre oder älter. Kinder und Jugendliche machten nur einen sehr geringen Anteil aus. „Als Hauptursache für die Entstehung von Hautkrebs gelten vor allem zu viel UV-Licht der Sonne und erbliche Veranlagungen“, so das Statistikamt.
WEITERE NEWS AUS DIESER KATEGORIE
NACHRICHTEN AUS ANDEREN RESSORTS
Erfolgsfaktor Datensicherheit und Datenschutz
Gleich wie gut ein Unternehmen technologisch gegen Cyberkriminalität abgesichert ist: Die letzte ... mehr

SUCHE
Volltextsuche





Profisuche
Anzeige
PRESSEFORUM MITTELSTAND
Pressedienst
LETZTE UNTERNEHMENSMELDUNGEN
BRANCHENVERZEICHNIS
Branchenverzeichnis
Kostenlose Corporate Showrooms inklusive Pressefach
Kostenloser Online-Dienst mit hochwertigen Corporate Showrooms (Microsites) - jetzt recherchieren und eintragen! Weitere Infos/kostenlos eintragen
Anzeige
BUSINESS-SERVICES
© novo per motio KG