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News, 28.04.2014
Kampf dem Klimawandel
Bayern startet eigenes Klimaschutz-Programm
Bayern gibt sich jetzt ein eigenes Klimaschutz-Programm. Bestandteil des Programms soll unter anderem ein Klima-Report sein, der die regionalen Auswirkungen des Klimawandels auf Bayern zeigen soll.
Die Gletscher in den Alpen schmilzen und könnten bereits in 20 Jahren verschwunden sein. (Bild: Zugspitzplatt)
Die Gletscher in den Alpen schmilzen und könnten bereits in 20 Jahren verschwunden sein. (Bild: Zugspitzplatt)
Bayerns Umweltminister Dr. Marcel Huber hat ein „Klimaschutzprogramm Bayern 2050“ angekündigt. Wie das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz in München mitteilte, soll mit dem Programm, das aktuell vom Ministerium erarbeitet wird, der Klimaschutz in Bayern über alle Politik- und Lebensbereiche hinweg verankert werden. „Wenn wir das Ruder beim Klimaschutz nicht herumreißen, werden wir das international vereinbarte 2-Grad-Ziel nicht erreichen. Wir müssen jetzt unserer Verantwortung für die kommenden Generationen nachkommen", konstatierte Huber mit Blick auf den neuesten Weltklimarat-Bericht und dessen alarmierende Ergebnisse zum Klimawandel.

Gegenstand des Klimaschutzprogramms soll unter anderem sein, regionale Initiativen rund um das Thema Klimaschutz voranzutreiben sowie entsprechende Maßnahmen von Bund und Europäische Union (EU) um weitere bayerische Maßnahmen zu ergänzen. Hierzu soll begleitend ein intensiver Dialog mit allen Beteiligten, allen voran der Bayerischen Klima-Allianz stattfinden. „"Klimaschutz beginnt vor Ort. Das neue Klimaschutzprogramm soll Maßnahmen und Ziele für die kommenden Jahrzehnte festlegen“, teilte Umweltminister Huber mit.

Ein weiterer Bestandteil des Programms soll überdies ein sogenannter Bayerischer Klima-Report sein, der die Folgen des Klimawandels in Bayern untersucht und dokumentiert. Abseits dessen werde Bayern die vorhandenen regionalen Handlungsspielräume nutzen. Als Beispiel nannte Huber die geplante Renaturierung von 50 Mooren in Bayern bis zum Jahr 2020. Des Weiteren plane die Regierung, ein Netzwerk mit Kommunen und der Wirtschaft einzurichten. „Damit können den Kommunen konkrete Wege aufgezeigt werden, mit den Folgen des Klimawandels umzugehen, etwa beim Bau von Straßen oder Gebäuden“, erklärte der Minister.

Nach Auskunft des Ministeriums hat sich Bayern den Klimaschutz betreffend ehrgeizige Ziele gesetzt. So sollen beispielsweise die energiebedingten Treibhausgas- bzw. CO2-Emissionen in Bayern pro Kopf und Jahr auf deutlich unter 6 Tonnen verringert werden. „Gerade der hochsensible Alpenraum ist sehr anfällig für den Klimawandel. In 20 Jahren könnten in Bayern alle Gletscher bis auf den Höllental-Gletscher verschwunden sein“, so das Umweltministerium.
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