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News, 09.07.2010
Kleiner Dämpfer
Industrie verzeichnet leichten Auftragsrückgang
Der Auftragsboom in der deutschen Industrie hat einen leichten Dämpfer erhalten: Im Mai ging erstmals seit Beginn des Jahres das Volumen der Auftragseingänge leicht zurück.

Nach vier aufeinander folgenden Anstiegen hat sich die Auftragslage in der deutschen Industrie zum ersten Mal wieder leicht verschlechtert. Wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI) mitteilte, gingen die Auftragseingänge im Mai gegenüber April preis- und saisonbereinigt um 0,5 Prozent zurück. Im April hatten deutsche Industrieunternehmen im Vergleich zum Vormonat noch einen Zuwachs des Auftragsvolumens um 3,2 Prozent verbuchen können. Grund für den Rückgang war dem BWMI zufolge ein unterdurchschnittliches Volumen an Großaufträgen, was das Gesamtergebnis dämpfte.

Einen deutlichen Rückschlag mussten insbesondere Hersteller von Vorleistungsgütern hinnehmen, die aufgrund eines kräftigen Orderrückgangs im Bereich der Metallerzeugung und -bearbeitung im Mai einen Auftragsrückgang von 2,3 Prozent verbuchten. Deutlich besser lief es für die Hersteller von Investitionsgütern, die den Mai mit einem Auftragsplus von 0,4 Prozent beschließen konnten. Am meisten Grund zur Freude hatten indes die Produzenten in der Konsumgüterindustrie, die im Mai ein um 3,6 Prozent höheres Auftragsvolumen verzeichneten als im April.

Maßgeblich für die insgesamt rückläufige Auftragslage war dem Statistischen Bundesamt zufolge in erster Linie die ablaufende Nachfrage aus dem Inland, die um 0,6 Prozent zurückging, während sich die Auftragseingänge aus dem Ausland lediglich um 0,3 Prozent verringerten.

Industrie bleibt dennoch klar im Aufwind


Trotz des leichten Rückgangs im Mai sieht das BMWI keinen Grund zur Sorge, dem zufolge die Bestelltätigkeit in der Tendenz weiter kräftig aufwärts gerichtet bleibe. „Die Industrieproduktion wird vor diesem Hintergrund auf Erholungskurs bleiben“, so das Wirtschaftsministerium. Das zeigt auch der Zweimonatsvergleich, aus dem hervorgeht, dass das Auftragsvolumen der Monate April und Mai zusammengenommen um 5,6 Prozent über dem der Monate Februar und März lag.

Einen deutlichen Beleg für die Positiventwicklung in der Industrie liefert zudem der Vergleich der Auftragseingänge der letzten beiden Monate mit dem Volumen aus dem Vorjahreszeitraum. So lag das Auftragsvolumen im April und Mai 2010 um 27,3 Prozent höher als im Vergleichszeitraum 2009.

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