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News, 18.05.2012
Wirtschaftsförderung
KfW startet Förderprogramm „Kommunale Energieversorgung“
Im Rahmen eines neuen Förderprogramms stellt die Staatsbank KfW von 1. Juni 2012 an besonders zinsgünstige Investitionskredite für kommunale Vorhaben zur Steigerung der Energieeffizienz sowie zum Ausbau der dezentralen Energieversorgung bereit.
Mit dem Programm sollen kommunale Energieversorger wie etwa Stadtwerke ermutigt werden, mit zusätzlichen Investitionen die Energiewende voranzutreiben.
Mit dem Programm sollen kommunale Energieversorger wie etwa Stadtwerke ermutigt werden, mit zusätzlichen Investitionen die Energiewende voranzutreiben.

Zum 1. Juni startet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) das neue Förderprogramm „Kommunale Energieversorgung“. Damit erhalten kommunale Investoren die Möglichkeit, zinsverbilligte Darlehen für Investitionen in die Energieeffizienz sowie den Ausbau der dezentralen kommunalen Energieerzeugung zu beantragen. Antragsberechtigt sind kommunale Unternehmen und Unternehmen im Rahmen von ÖPP-Modellen (Öffentlich-Private Partnerschaften) sowie Kommunen.

Förderfähig sind dem Programm nach unter anderem Investitionen in den Neubau und die Aufrüstung von Gas- und Dampf-Kraftwerken (sog. GuD-Kraftwerke) sowie Bau- und Aufrüstungsvorhaben für gasbetriebene Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung. Gleiches gilt für den Ausbau der Verteilnetze, den Aufbau intelligenter Stromnetze ("Smart Grids" ), kommunale Energiemanagementsysteme, dezentrale Energiespeicher und intelligente Messsysteme („Smart Metering“).  Letztere sind allerdings nur förderbar, wenn deren Installation nicht durch Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) vorgeschrieben ist.

Der für Förderkredite definierte Finanzierungsumfang beläuft sich auf bis zu 100% der förderfähigen Kosten. Als maximales Kreditvolumen pro Investitionsvorhaben sieht das Programm bei kommunalen Unternehmen und ÖPP- Projekten eine Höhe von 50 Millionen Euro mit einer zehnjährigen Zinsbindung vor. Für Kredite an Kommunen gibt es keine festgelegte Obergrenze. Die Laufzeit der Förderkredite kann bis zu 30 Jahre betragen, wobei je nach Länge der Laufzeit bis zu fünf Jahre tilgungsfrei gestellt werden können.

Bereits im Jahr 2020 könnte der KfW zufolge der Strombedarf wegen der Erzeugungsschwankungen der erneuerbaren Energien mit den in Deutschland verfügbaren Kapazitäten nicht mehr zu jeder Zeit gedeckt werden. „Nach Angaben des Verbandes kommunaler Unternehmen beträgt der Zubaubedarf von Kraftwerkskapazitäten 21 Gigawatt bis zum Jahr 2025, der zusätzliche Aus- und Umbaubedarf im Bereich der Verteilnetze wird auf rund 25 Milliarden Euro bis zum Jahr 2030 geschätzt“, so die Staatsbank.

Detaillierte Informationen, Formulare und Merkblätter zum neuen KfW-Programm „Kommunale Energieversorgung“ finden sich auf der KfW-Website (Link: Informationen für Unternehmen; Link: Informationen für Kommunen).

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