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News, 29.12.2011
KfW-Investbarometer
Unternehmensinvestitionen bleiben 2012 auf Wachstumskurs
Nach einer KfW-Prognose dürften die Unternehmensinvestitionen in Deutschland 2012 zwar stark an Fahrt verlieren. Eine neue Eiszeit bei den Investitionen wie in der letzten Abschwungphase sieht die Staatsbank derzeit aber nicht.
Der Schwerpunkt der Investitionen dürfte  2012 aus Sicht der KfW auf Maßnahmen zur Kostensenkung liegen – wie etwa Investitionen zur Reduktion des Energieverbrauchs.
Der Schwerpunkt der Investitionen dürfte 2012 aus Sicht der KfW auf Maßnahmen zur Kostensenkung liegen – wie etwa Investitionen zur Reduktion des Energieverbrauchs.
Die deutsche Wirtschaft wird 2012 mit einem weiteren Anstieg  der Unternehmensinvestitionen rechnen können, wenn auch in deutlich vermindertem Tempo. Zu diesem Ergebnis kommt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)  in ihrem aktuellen KfW-Investbarometer. Danach erwartet die KfW trotz Konjunkturabkühlung, dass sich Wachstum der Unternehmensinvestitionen nach einem Plus um etwa acht Prozent in diesem Jahr mit einem weiteren Anstieg um 0,7 Prozent im Jahr 2012 in Deutschland fortsetzt. „Wir erleben einen Kälteeinbruch, aber keinen Frost“, so Dr. Norbert Irsch, Chefvolkswirt der KfW.

Obschon sich die deutschen Unternehmen im nächsten Jahr den Folgen der Schulden- und Bankenkrise in der Eurozone dem Bericht zufolge nicht mehr entziehen würden können,  dürften  die Unternehmensinvestitionen auch 2012 das Wirtschaftswachstum stützen. Dabei erwartet die KfW laut Irsch 2012 ein BIP-Wachstum um 1,0 Prozent. Die Gründe dafür, dass die deutsche Wirtschaft von einem massiven Einbruch der Unternehmensinvestitionen wie etwa 2009, als das Investitionsvolumen um 17,5 Prozent zurückging,  verschont bleiben dürfte, sieht die KfW zum einen im derzeit niedrigen Zinsniveau, das auf die Investitionen der Unternehmen stimulierend wirke. Zum anderen stütze der private Konsum die Investitionstätigkeit der binnenwirtschaftlich ausgerichteten Unternehmen.

„Zwar dürfte das Interesse an Erweiterungsinvestitionen nachlassen, Investitionen zur Kostensenkung hingegen bleiben weiterhin attraktiv“, heißt es im KfW-Bericht. Gleiches gelte für Investitionen zur Steigerung der Energie- und Rohstoffeffizienz, die ebenfalls der Staatsbank nach 2012 für viele Unternehmen weiter interessant sein dürften.

Sollte jedoch die Stabilisierung der Schuldenkrise im Euroraum nicht gelingen, drohe ein anderes Szenario. Dann könne die Kombination aus hartem Konsolidierungskurs in wichtigen Mitgliedsländern, weltwirtschaftlicher Abkühlung und nervösen Kapitalmärkten in der Eurozone der KfW zufolge eine ausgeprägte Rezession auslösen. „In diesem derzeit eher unwahrscheinlichen Risikoszenario erwartet die KfW auch für Deutschland ein Abgleiten in die Rezession mit einem Rückgang der Unternehmensinvestitionen von -4,5 % und des BIP von -0,5 %“, so Irsch. 
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