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News, 31.05.2013
KfW-Konjunkturprognose
Deutsche Wirtschaft 2013 nahe an der Stagnation
Mit dem noch zu Beginn des Jahres erhofften Wirtschaftswachstum in 2013 wird es wohl nichts werden. Laut KfW-Prognose wird am Ende dieses Jahres für die deutsche Wirtschaft bestenfalls ein Mini-Wachstum stehen.
Impulse für die Konjunktur in Deutschland erwartet die KfW in erster Linie vom privaten Konsum sowie vom Bau, allen voran dem Wohnungsbau.
Impulse für die Konjunktur in Deutschland erwartet die KfW in erster Linie vom privaten Konsum sowie vom Bau, allen voran dem Wohnungsbau.
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr erheblich nach unten korrigiert. So geht die staatliche Förderbank inzwischen für 2013  im Jahresmittel nurmehr von einem realen Wachstum des deutschen Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 0,3 Prozent aus. In ihrer letzten Konjunkturprognose hatte die KfW noch gegenüber dem Vorjahr mit einem Wachstum der deutschen Wirtschaft um 0,9 Prozent gerechnet. Als Gründe führt die Korrektur nach unten nennt die Staatsbank unter anderem das unerwartet schwache erste Quartal, in dem die deutsche Wirtschaft lediglich ein Mini-Wachstum um 0,1 Prozent verzeichnete. Der Staatsbank zufolge lag jedoch das BIP im ersten Vierteljahr noch 0,3 Prozent unter dem Durchschnittswert des Jahres 2012. Dies sei aus Sicht der KfW vor dem Hintergrund der weiterhin schwierigen Lage in Europa und der damit einhergehenden Investitionsschwäche im Rest des Jahres kaum mehr aufzuholen.

„Selbst  wenn  der  Bau  mit  dem  Nachholen  der  witterungsbedingten  Produktionsausfälle  voraussichtlich  für  zusätzlichen  Schwung  im  zweiten Quartal sorgen wird, und wir unverändert davon ausgehen, dass sich im späteren Jahresverlauf eine Erholung anschließt, ist im Gesamtjahr 2013 wegen des sehr ungünstigen Startniveaus  nur  noch  ein  Miniwachstum  erreichbar“, so die Förderbank. So erhalte der Konsum der KfW nach zwar Impulse vom stabilen Arbeitsmarkt und stütze ebenso wie der Wohnungsbau, der von den Niedrigstzinsen profitiert, die Konjunktur. Jedoch belaste die anhaltende Rezession im Euroraum die deutschen Exporte und lasse sowohl den Staat als auch die Unternehmen weiterhin mit Investitionen zögern. „Nur  wenn  sich  das  europäische  Umfeld  bessert,  wird  sich  der  Investitionsrückstau lösen und der deutschen Konjunktur einen Schub geben“, so die KfW.

Mit Blick auf das Gesamtjahr erwartet die KfW im Frühjahr eine deutliche Belebung der Konjunktur in Deutschland mit einem Wachstum des BIP um 0,5 Prozent. Im Sommer dürfte sich das Wachstum der deutschen Wirtschaft laut KfW-Prognose dann wieder etwas verlangsamen, zum Ende des Jahres hin mit einem Plus von 0,4 Prozent im Schlussquartal jedoch dann wieder leicht an Fahrt gewinnen. Für 2014 bleibt die KfW nach eigener Auskunft „vorerst optimistisch“. Hier hält die Bank an ihrer bisherigen Prognose fest und erwartet ein reales Wachstum der deutschen Wirtschaft um 1,7 Prozent. Voraussetzung  hierfür seien aber dem Bericht nach Positiv-Impulse  aus  der  Eurozone. „Sollten die Bremsimpulse aus weiten Teilen der Eurozone nicht nachlassen, sondern  sich  sogar  intensivieren,  wäre  ein  Übergreifen  der  europäischen  Rezession  auf Deutschland kaum mehr zu vermeiden“, so die KfW.
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